FreeDOS 1.2: Die DOS-Shell lebt

Seit 1994 arbeiten Entwickler an einem frei verfügbaren, zu MS-DOS kompatiblen Betriebssystem, das über die Kommandozeile bedient wird.

Als Minimalausstattung ist es oft dabei, wenn Käufer eines PC-Systems kein Windows mitbestellen: FreeDOS. Jetzt ist nach einiger Zeit eine neue Version mit der Nummer 1.2 zum Download bereitgestellt worden.

Es gibt auch heute noch Szenarien, in denen die angesichts von Windows-, MacOS- und Linux-Benutzeroberflächen mit Mausbedienung anachronistisch anmutende Art der PC-Bedienung durchaus ihre Berechtigung hat.

Uralte Games beispielsweise können mit dem Tool Slowdown auch auf neuerer Hardware spielbar gemacht werden. Alte Daten von noch älterer Business-Software können in aktuellere Formate übertragen und damit nutzbar bzw. archivierbar gemacht werden. Last but not least ist es aus heutiger Sicht ein einfaches, schnelles und sicheres System für Rechner aller Art, denn sogar ein Web-Browser ist heutzutage mit von der Partie.

Die Neuerungen in der Version 1.2 sind ein neuer Installer, zusätzliche Tools, Programme und das eine oder andere Spiel sowie eine einfachere Einbindung in ein Netzwerk. Damit wurde die Distribution "etwas" größer,  - vor allem größer als die Installationsversionen, die man von MS-DOS gewohnt ist.

FreeDOS in der Lite-Version soll ungefähr 30 Megabyte groß sein. Die Vollversion umfasst sogar 415 Megabyte, die von einem USB-Stick aus auf ein Startmedium installiert werden können.

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