Fujitsu D3348-B2. Update auf Broadwell-E und DDR4-2400

Speziell im Servereinsatz werden Komponenten gefordert. Das ATX-Motherboard D3348-B gehört zur Extended-Lifecycle-Serie von Fujitsu, was eine garantierte Verfügbarkeit über mindestens drei Jahre mit sich bringt. Extended Lifecycle heißt aber auch, dass die Boards sehr lange funktionieren sollen.

Unter anderem Feststoffkondensatoren sollen sicherstellen, dass Fujitsu auch für den Nachfolger mit dem Namen D3348-B2 eine Betriebszeit von 45.000 Stunden angeben kann – im 24/7-Dauerbetrieb. Das bedeutet, dass ein Rechner auf der Basis dieses Boards mehr als fünf Jahre durchlaufen kann, ohne dass es ausfällt.

Mit dem Update soll das Motherboard mit dem Intel-Chipsatz C612 neben Haswell-E-Prozessoren auch die neuen Broadwell-E-Prozessoren sowie Intels Xeon E5-16xx/26xx v4 und Core i7 unterstützen. Um deren Leistung voll auskosten zu können, wurde auch die RAM-Anbindung von DDR4-2133 auf DDR4-2400 erhöht.

Das Board bietet vier PCIe-x16- und drei PCIe-x8-Slots, vier USB-3.0- und neun USB-2.0-Anschlüsse sowie zehn SATA(600)-Ports mit RAID-Funktionalität (0, 1, 5, 10). Über eine PCIe-x8-Erweiterungskarte (D3352) können auch M.2-SSDs integriert werden. Mit der M.2-Adaption über eine Riser-Card sollen sämtliche PCIe-Lanes auch weiterhin für Steckkarten zur Verfügung stehen, von denen beim Einsatz eines direkten M.2-Steckplatzes eine blockiert wäre.

Damit ist das B2 in Sachen Formfaktor und Layout komplett identisch mit seinem Vorgänger, kann also problemlos einfach an Stelle des D3348-B in einen Server integriert werden. Als Einsatzgebiete sind CAD-Workstations, medizinische Geräte und Industrieserver in 19-Zoll-Racks vorgesehen.

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