Notebook-Merger zwischen Toshiba, Fujitsu und Vaio kurz vor Abschluss

Notebook-Verkäufe 2014 in Japan lt. IDCNotebook-Verkäufe 2014 in Japan lt. IDC

Sowohl Sony als auch Fujitsu und Toshiba haben zum einen oder anderen Zeitpunkt dem schwierigen Notebook- und PC-Markt Rechnung getragen und die jeweiligen Sparten geschlossen bzw. ausgelagert.

Anfang Dezember kamen dann erste Berichte auf, dass die drei Firmen eine gemeinsame Company gründen könnten.

Jetzt wurde kolportiert, dass der Zusammenschluss fast in trockenen Tüchern sein soll. Ein solches Triumvirat wäre dann vermutlich groß genug, um die Herausforderungen des schwierig gewordenen Umfelds zu stemmen: Gemeinsam würde man fast ein Drittel des japanischen Markts in der Hand halten.

Noch unklar ist, welchen Namen das Gemeinschaftsunternehmen haben soll, an dem jede Mutter ein Drittel der Anteile halten soll. Während die einen vom Namen Vaio sprechen, spekulieren die anderen, dass es unter der Marke Fujitsu laufen soll, die den größten Anteil der drei auf dem japanischen Markt hat.

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich japanische Unternehmen sozusagen in einem Akt der letzten Rettung zusammentun. Im Bereich der Speicherbausteine (Hitachi, NEC, Mitsubishi u.a.) wie in der Panel-Herstellung (INCJ, Sony, Toshiba, Hitachi gründeten JDI) gibt es solche Konglomerate bereits. Und Sharp soll nicht nur von Foxconn, sondern auch von JDI umworben werden.

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