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Euro-Funk: Drahtlos vernetzte Unterhaltungselektronik

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Das Land von OZ war Namenspate des Multimedia-Heimvernetzungssystems von Thomson, dessen Prototyp Aline Caranicolas vom Thomson-Innovation-Management auf der IFA 2003 in Berlin präsentierte. Es vereint UE- und PC-Technik, schlägt die Brücke zwischen IEEE1394- und Ethernet-Verkabelungen, zwischen HiperLAN/2- und IEEE802.11a-Funknetzen sowie zwischen der HAVi- und der UPnP-Middleware und stellt damit das fortschrittlichste Home-Networking-System auf der IFA dar.

Auf der Internationalen Funkausstellung 2003 in Berlin tummeln sich zunehmend Anbieter und Hersteller aus der Informationstechnologie: Zu verlockend sind die Möglichkeiten, die ein - wenngleich im Verborgen arbeitender - PC/Mac bietet: Sei es als universeller Datenwandler für legalen oder gerippten Media-Content, sei es als Festplattenrecorder (statt Video/DVD-Player/Rekorder), als Internet-Gateway oder als Steuerzentrale im Heimnetzwerk. Kernstück ist nicht selten ein EPIA Mini-ITX -Board von VIA - wie es etwa TEAC im Home Entertainment System HE1G oder 4MBO im Digital Media Center einsetzen.

Der Vernetzung von Unterhaltungselektronikgeräten untereinander oder mit dem heimischen Computer messen umgekehrt namhafte Hersteller wie Loewe, Philips, Thomson, SONY, LG, Samsung oder JVC jedoch überaus große Bedeutung bei. Getrieben von der zunehmenden Marktpräsenz drahtloser Netzwerktechnologien stürzt sich aber auch in der Unterhaltungselektronik alles auf die Kabellosigkeit der Verbindungen, denn das Verlegen von Netzwerkkabeln - am besten noch in Sterntopologie - ist Privathaushalten praktisch nicht vermittelbar.

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