Recht kühl und nicht zu laut: Gainward GTX 1070 Ti Phoenix im Test

Gaming Performance: 2560 x 1440 Pixel (WQHD)

Wichtige Vorbemerkung

Wir hatten es bereits eingangs erwähnt, dass fast ausschließlich die resultierenden Boost-Taktraten jeder GTX 1070 Ti über die finale Performance entscheiden und somit die sogenannte GPU-Lotterie und nicht Hersteller und Modell. Nachts sind alle Katzen grau und auch die GeForce GTX 1070 Ti macht hier keine Ausnahme. Wir haben unseren gesamten Bestand an Partnerkarten, ausgeliehene Retail-Karten und die beiden GeForce GTX 1070 Ti FE gebenchmarkt und anschließend die "beste" und die "schlechteste" Karte als Grenzwerte in die Charts aufgenommen.

Es wäre unfair und nicht objektiv, ein bestimmtes Modell in den Charts vor einem anderen zu führen, nur weil die GPU auf dem vorhandenen Sample nun zufällig besser abschneidet als die auf einem anderen Modell. Das sieht bei weiteren Vergleichen dann mit Sicherheit schon wieder anders aus, zumal der Toleranzbereich von 1-2 FPS sicher realistisch erscheint. Es gibt bei der Performance somit keinen Hersteller, der permanent alle anderen Mitbewerber ausstechen könnte.

Wir beschränken uns zudem auf die WQHD-Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln, weil wir hier das eigentliche Arbeitsfeld der Karte sehen und zudem alle CPU-Limitierungen weitgehend ausschließen können. Die bisher getesteten Karten liegen alle zwischen oder auf den jeweiligen Grenzbereichen für die in den Benchmarks enthaltenen Ober- und Untergrenzen der GeForce GTX 1070, so dass man davon ausgehen darf, dass alle individuell gekauften Karten ebenfalls in diese Bereiche fallen dürften, alle auftretenden Toleranzen inbegriffen.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Ruvinio
    Mir ist gerade vor ein paar Tagen eine Phoenix 1080 GLH gestorben, trotz eigentlich unbedenklicher GPU-Temperatur von max. 67°C. Und zwar genau aufgrund der Mängel, die Ihr unter den Kühlerdetails beschrieben habt und die Gainward nun bei der 1070 Ti behoben hat.

    Alle 8 Phasen wiesen deutliche Verfärbungen aufgrund der Hitzeentwicklung auf. Bei zwei Phasen schienen sogar die Lötstellen angeschmolzen zu sein. Bei einer Phase hat sich auf der Innenseite der Backplate ein richtiger Hitzefleck gebildet, d.h. die eigentlich SPIEGELNDE Oberfläche der Innenseite (ich dachte echt, ich sehe nicht richtig, wieso zum Geier hält man die Hitze durch die Spiegelung aktiv DRINNEN??) war an der Stelle blind geworden.

    Hätte ich das mal eher gewusst, dann hätte ich selber ein Wärmeleitpad auf die Phasen geklebt und die Innenseite der Backplate angerauht. Dann würde meine Karte wohl noch leben. Aber so isse jetzt hinüber und ich habe den Hersteller gewechselt.

    Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle Phoenix 1080 GLHs auf die gleiche Art sterben. Wohl dem, der Garantie hat.
  • FormatC
    Nun ja. Das war schon immer ein Kritikpunkt und ich bin ja schon froh, dass viele Hersteller endlich die Kühlung der VRM mit integrieren, bzw. wenigstens Pads nutzen. Eigentlich bin ich doof, da ich ja diesen Mehrumsatz mit ausgelöst habe, nicht rechtzeitig Aktien der Pad-Hersteller gekauft zu haben :D

    BTW;
    Bitte mal die Bilder zu mir schicken, Mailadresse kannst Du per PN haben :)