[Gamescom] SpellForce 3 in der Vorschau

Schon auf der Gamescom 2015 konnten wir einen Blick auf SpellForce 3 werfen, damals gab es allerdings nur theoretische Informationen zum Spiel.

Dieses Jahr präsentierte uns Entwickler Grimlore Games bewegte Bilder anhand einer live gespielten Demo-Mission, mit der er uns zahlreiche Features von SpellForce 3 vorstellen konnte.

Die Handlung von SpellForce 3 spielt vor den Geschehnissen des ersten Teils, also in einer Zeit, als die Welt anders als in SpellForce 1 noch in einem Stück war. Bei der Story soll man die Geschehnisse mitverfolgen können, die schließlich zum zerstörerischen Konvokationsritual geführt haben sollen.

In SpellForce 3 übernehmen wir einerseits die Kontrolle über starke Einzelhelden, wie wir wie in einem Rollenspiel steuern, andererseits müssen wir uns auch als Stratege beweisen, indem wir Sektoren erobern und Siedlungen verwalten müssen.

Beide Aspekte konnten wir auf der Gamescom sehen. Die Helden - unterteilt in Kämpfer, Schütze und Magier - spielen eine zentrale Rolle. Als Rasse steht uns leider nur der Mensch zur Verfügung, im Strategie-Part können wir aber auch Elfen und Orks steuern.

Im Verlauf der Handlung scharen wir weitere Helden um uns, die alle eine eigene Persönlichkeit haben sollen und des Öfteren einen Kommentar zu unseren Aktionen abgeben. Der RPG-Anteil von SpellForce 3 macht einen klassischen Eindruck, mit Attributen, Fähigkeiten und der Ausrichtung auf Tank, Damage Dealer und Magier – das finden wir allerdings gut, denn wir wissen sofort, worauf es ankommt.

Die ersten Gegner – kleinere Monsterspinnen – sind für unseren Heldentrupp noch kein Problem, ganz ohne Armee geht es aber in SpellForce 3 allerdings nicht. Um auch größere Feinde und Befestigungen zu knacken, benötigen wir Verstärkung, die wir uns in den Siedlungen hochzüchten.

Zu diesem Zweck erobern wir einen Sektor, der uns ein Hauptgebäude zur Verfügung stellt, das wiederum eine begrenzte Anzahl an Arbeitern spendiert. Wie wir sie einsetzen, ist uns überlassen – wir teilen ein, wer von ihnen Holz hacken oder Gebäude aufbauen soll. Allerdings wird man nicht jede Ressource in jeden Sektor bekommen, sprich: Man muss expandieren.

Beim nächsten Sektor fangen wir kleiner an, doch können wir ihn weiter ausbauen, um mehr Arbeiter zu generieren. Die Ressourcen dazu werden mit einem Karren von der Hauptsiedlung aus herantransportiert, den der Gegner auch überfallen und uns damit schwächen kann. Das gleiche können wir aber auch beim Feind machen.

Mit unserem verstärkten Heldentrupp fällt es uns leichter, die Karte weiter zu erkunden. Es lohnt sich immer wieder, auch abseits der Haupthandlung den Entdecker rauszulassen – immer wieder stolpern wir über legendäre Waffen oder kleinere Quests. Für die Haupt-Quest peilen Grimlore Games circa dreißig Stunden an. Aber wenn man ihr stur folgt, ohne nach links und rechts zu schauen, verpasst man so einiges.

Fazit

Nach der Gamescom-Präsentation waren wir beruhigt: SpellForce 3 macht einen sehr durchdachten und kurzweiligen Eindruck. Der Mix aus RPG und Echtzeitstrategie scheint auch im dritten Teil wieder aufzugehen.

Es macht Spaß, die verschiedenen Maps mit den Helden plus Armee zu erkunden, denn an jeder Ecke stoßen wir auf kleine Überraschungen oder auch Belohnungen. Der Siedlungsaufbau ist durch die Begrenztheit der Arbeiterschaft angenehm flott – wir müssen uns nicht viel damit auseinandersetzen, Makro- geht vor Mikromanagement. Mit den Sektoren kam zudem ein Feature hinzu, das für eine gewisse Dynamik im Spielverlauf sorgen dürfte.

Bis zum zweiten Quartal haben die Entwickler noch Werkelzeit – in dem Zeitraum soll SpellForce 3 PC-exklusiv erscheinen.

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