[Gamescom] Hands-On: Steep angespielt

Schnee und Adrenalin – klingt nach einem Drogentrip, ist aber Ubisofts schon zuvor angekündigte Wintersport-Simulation Steep. Auf der diesjährigen Gamescom konnten wir das Game bei Ubisoft antesten.

In Steep können wir als Extremwintersportler die steilsten Pisten der Alpen herunterrasen. Dabei stehen uns nicht nur Skier und Snowboard zur Verfügung, sondern auch Exoten wie der Wingsuit.

Besonders spaßig ist dies natürlich zusammen mit Freunden, worauf Steep auch angelegt ist. In einer Open-World-Berglandschaft können wir online Herausforderungen annehmen, um uns mit anderen zu messen.

Im Mittelpunkt steht die Jagd nach den besten Tricks und den schnellsten Zeiten – die wir auch auf Video aufnehmen und teilen können.

Auf der Gamescom konnten wir sowohl das Snowboard als auch den Wingsuit gegen einen Journalistenkollegen ausprobieren. Im Affenzahn sausten wir die Piste herunter und versuchten uns an Tricks, was aber bei uns nur mäßig funktionierte. Generell stand ein überschaubares Repertoire an Tricks zur Verfügung, wir hätten aber gerne noch abgefahrene Manöver gesehen.

Was Steep  sehr gut hinbekommt, ist das Gefühl für Geschwindigkeit, selbst am Standard-Controller. Es fühlte sich wirklich schnell an, wenn man den Abhang runterjagt – vor allem im hippen GoPro-Modus. Wenn wir allerdings zu schnell werden, schaltet das sogenannte G-Force-System: Bei zu hoher Geschwindigkeit oder gerade noch vereitelten Kollisionen färbt sich der Rand des Bildschirms schwarz – dann sollten wir tunlichst vorsichtiger fahren, sonst kollabiert unsere Spielfigur.

Zwischendurch erkunden wir zu Fuß oder mit dem Fernglas die zerklüftete Bergwelt, um weitere Pisten und Points of Interest freizuschalten. Trotz der weißen Monotonie sieht das Gebirge im Spiel überzeugend aus, vor allem die Weitsicht hat es uns angetan.

Fazit

Steep ist ideal für (Extrem-)Wintersportfreunde, die einen virtuellen Winterurlaub vom heimischen und sicheren Wohnzimmer aus genießen möchten - ohne kalte Finger und Knochenbrüche. Man muss schon eine gewisse Affinität für Wintersport mitbringen, alle anderen kann Steep wohl nicht lange begeistern.

Zudem ist Steep das perfekte Sportspiel für die Generation YouTube, da man die halsbrecherischen Abfahrten aufnehmen und im Internet teilen kann. Alleine macht Steep voraussichtlich viel weniger Spaß als mit anderen Mitspielern.

Wir müssen aber schon konstatieren, dass Steep aufgrund des Szenarios und der Kurzweiligkeit der Partien ein Nischenprodukt ist, was die Zielgruppe angeht. Nicht jeden reizt die Wintersportthematik und man muss sich Ziele schon selber geben - denn ohne  Eigeninitiative dürfte Steep recht schnell langweilig werden.

Steep soll am zweiten Dezember für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen.

Steep - Der Berg gehört Dir!

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