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Zusammenfassung und Ausblick auf Teil 2

Megatest: Die besten Netzteile für Gamer – Teil I
Von , Patrick Afschar

Die hier im ersten Teil des Artikels getesteten Netzteile bewegen sich alle auf einem hohen Niveau. Das Enermax Modu 87+ mit 700 Watt erweist sich im Betrieb mit 220 Volt unter hoher Last als sehr effizient. Allerdings ist das 80 PLUS Gold-Netzteil mit 220 Euro auch relativ teuer. Mit ebenfalls sehr guten Werten, aber zu einem günstigeren Preis, kann das NZXT HALE90-750M aufwarten. Das Netzteil ziert ebenfalls das 80 PLUS Gold Logo, was durch unsere Benchmarks bestätigt wird. Die Effizienz des Netzteils ist bei 50 und 100% Last durchaus überzeugend. Im Vergleich zum Enermax Modu87+ kann es sogar mit etwas besseren Ripple-Werten aufwarten.

Cougar hat mit dem SX S700 ein Netzteil mit 80 PLUS Silber-Logo ins Rennen geschickt, das zwar einerseits nicht ganz die Vorgaben der Zertifizierung einhalten kann, auf der anderen Seite aber den restlichen Testparcours souverän bewältigt und bei niedrigen Lasten nicht übermäßig abfällt. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 139 Euro ist es ein relativ unauffälliges Netzteil.

Um zehn Euro höher liegt die Preisempfehlung für das Antec TP-750, das mit einer 80 PLUS Bronze-Zertifizierung aufwarten kann. Effizienzwerte, wie sie Enermax oder NZXT mit ihren 80 PLUS Gold-Netzteilen erreichen, kann der Spannungswandler von Antec nicht bieten. Die Kriterien für die Bronze-Zertifizierung hält das Antec TP-750 allerdings problemlos ein. Auch bei den Ripple-Messungen kann das Netzteil seine Qualität unter Beweis stellen. Ein kleiner Makel ist hier jedoch das relativ laute Geräusch des Lüfters unter Volllast.

Im Preisbereich um die 100 Euro liegen die Netzteile von OCZ (Fatal1ty Champ 750W, 100 Euro) und Cooler Master (GX 750, 89 Euro). Während OCZ dem Fatal1ty Champ 750W noch ein 80 PLUS Bronze-Logo spendiert, agiert Cooler Master beim GX750 zurückhaltender. Hier prangt lediglich ein 80 PLUS-Logo auf der Verpackung – was sich im Vergleich zum OCZ-Netzteil als klügere Wahl herausstellt. Das OCZ Fatal1ty Champ 750W kann die durch die Zertifizierung geschürten Erwartungen nicht ganz erfüllen und verpasst knapp den geforderten Effizienz-Wert bei 100% Last. Bei den Ripple-Messungen hingegen kann das Fatal1ty Champ 750W durchweg überzeugen. Ein Bereich, der dem GX750 von Cooler Master zu schaffen macht, da hier die Messwerte auf der 3,3-Volt-Leitung die ATX-Spezifikation deutlich überschreiten.

Ein endgültiges Fazit wollen wir an dieser Stelle noch nicht ziehen und verweisen stattdessen auf den zweiten Teil unseres Gamer-Netzteil-Tests, in dem wir uns noch die folgenden Stromlieferanten anschauen:

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