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Megatest: Die besten Netzteile für Gamer – Teil II

Megatest: Die besten Netzteile für Gamer – Teil II
Von , Patrick Afschar

Für Gamer ist nicht nur die Grafikpower interessant. Auch der Stromspender muss leistungsfähig sein, wenn das System unter hoher Last problemlos laufen soll. Im ersten Teil haben wir sechs Netzteile getestet, nun machen wir das Dutzend voll.

Im ersten Teil unseres großen Netzteiltests haben wir sechs Netzteile auf ihre Effizienz und elektrische Qualität hin untersucht. Den Testparcours durchliefen das Modu 87+ 700W von Enermax, das SX S700 von Cougar, sowie das HALE90-750M des Herstellers NZXT. Weiterhin haben wir das GX750 von Cooler Master, das Antec TP-750 sowie das OCZ Fatal1ty 750W getestet.

Heute widmen wir uns den Gamer-Netzteilen von Seasonic, Chieftec, Sparkel, Corsair und be quiet!. Das Dutzend komplettiert ein weiteres Netzteil des Herstellers Cooler Master. Durch die Netzteile von be quiet!, vertreten mit dem Straight Power E8 mit 580 Watt, und dem Corsair CMPSU-850AX deckt unser Testfeld einen Leistungsbereich zwischen 580 und 850 Watt ab. Die Effizienz-Zertifizierungen reichen von 80 PLUS bis zu 80 PLUS GOLD. Ebenso weit auseinander liegen die Preise der Testkandidaten. Beginnen die günstigsten mit einem Straßenpreis um 70 Euro, kosten die teuersten sogar mehr als das Doppelte.

Elektrische Qualität: Messung von Ripple & Noise

Wie bereits im ersten Teil unseres Artikels werfen wir auch hier wieder einen Blick auf die Ripple & Noise-Werte der Testkandidaten. Hierbei geht es darum festzustellen, wie akkurat die Schaltungen zur Glättung der sekundärseitig ausgegebenen Gleichspannung arbeiten. Das Ziel ist es, eine gleichmäßige Spannung, wie sie zum Beispiel von einer Batterie ausgegeben wird, zu erreichen. Schaltungen aus Dioden und Kondensatoren übernehmen diese Arbeit – wandeln aus Wechselspannung die Gleichspannung. Je nach Qualität dieser Gleichrichter-Baugruppen und Bauteile erreichen sie dieses Ziel mit mehr oder weniger „Restwelligkeit“ (Ripple) und elektrischem „Rauschen“ (Noise). Für die 12-Volt-Schienen darf dieser Wert laut ATX-Spezifikation nicht über 120 mV liegen. Für alle anderen Spannungen eines ATX-Netzteils liegt der Grenzwert bei 50 mV. Alle Netzteile, die diese spezifizierten Grenzen nicht überschreiten, liegen im „grünen Bereich“.

Ein paar der bereits getesteten und im ersten Teil des Artikels vorgestellten Netzteile leisten sich in dieser Disziplin einen Ausreißer. Werfen wir also einen Blick auf das restliche Testfeld und betrachten neben den erwähnten Ripple & Noise-Werten noch die Effizienzwerte und die Ausstattung.

Es gibt 45 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 0
    FormatC , 5. Dezember 2010 12:30
    Zu teuer. Knapp 60€ im EK.
  • 0
    anonymous@guest , 5. Dezember 2010 12:24
    Eur 109,- Morgen werde ich mal bei Nexus anrufen.
  • 0
    FormatC , 5. Dezember 2010 12:21
    Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es das das Umlabeln und Verschweigen des eigentlichen Inhalts. Warum immer solcher Etikettenschwindel? Pure Preisschinderei. 85 Euro kostet das Ding zum Beispiel bei Aqua-Computer. Passt voll ins Bild dieses unseriösen Shops. Gute und ehrliche China-Ware im vergleichbaren Rahmen kostet zwischen 60 und 70 Euro. Aber wer Kunden "sponsert" und dann verlangt, dass diese die unabhängigen Foren mit dieser Werbung als "Bautagebuch" überschwemmen, ist eigentlich auch nicht besser einzuschätzen. Das Nexus sollte ähnlich wie das identische Rosewill deutlich unter 75€ zu haben sein.

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