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Gehäuses und Eingabegeräte

Alienware M17x R3: Gaming-Bolide mit Sandy Bridge
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„Leichter“ Mag-Alloy Koloss

Bei einem Gewicht von 4.309 Gramm (Netzteil: 814 Gramm) von leicht zu sprechen, das klingt sicher merkwürdig. Aus mehreren Gründen ist das M17x R3 jedoch ganze 1,19 Kilogramm leichter als sein Vorgänger M17x R2 (5.500 Gramm). Ursächlich hierfür sind die leichte Samsung SSD mit 55 Gramm statt zweier 2,5-Zoll HDDs. Punkt zwei ist die Single-GPU statt einer Crossfire-Lösung aus 2 x ATI HD 4870. Damit entfällt ein schwerer Kühlkörper/Lüfter. Punkt drei ist der Umstieg auf Mag-Alloy (Magnesium Verbundwerkstoff). Dieser ist leichter als das vormals verwendete eloxierte Aluminium. Die Soft-Touch-Lackierung verhindert Fingerabdrücke, macht das Gerät griffiger und soll abriebfest sein.

Trotz der Abmagerungskur ist der 17-Zoller ungemein stabil und verwindungsfest. Kleine Schwächen entdecken penible Tester an der glatten Kunststoff-Bodenplatte. Die zwei Lüfter-Öffnungen geben auf Druck deutlich nach. Mittig um die silberne Plakette hallt die Fläche beim Auftreffen der Finger klapperig. Der Grund: Nach dem Lösen von zwei Schrauben (unter dem Akku) kann die komplette Bodenplatte abgehoben werden. Sie ist also nicht überall starr mit dem Chassis verschraubt.

Perfekt mit W-A-S-D zocken

Nicht nur Profi-Zocker brauchen ein gutes Feedback auf der Tastatur. Die gummierten und daher griffigen Tasten gefallen sowohl beim Druckpunkt als auch beim Anschlag. Der Tastenhub hat fast schon Desktop-Niveau. Perfekt? Leider nicht. Die Tastatur gibt im Bereich des Nummernblocks und der WASD-Tasten bei Druck nach. Besonders wenn kräftig in die Tasten gehauen wird, macht sich das Nachgeben des Tastenuntergrundes qualitätsmindernd bemerkbar. Weniger penible Spieler werden sich daran aber schnell gewöhnen. Speziell die beleuchteten Tasten (AlienFX) erleichtern das Tippen für Nicht-10-Finger-Blindschreiber deutlich.

Das Touchpad hat eine glatte Fläche mit geringem Reibungswiederstand. Die Präzision des Multi-Touch Pads (Synaptics Touchpad V7.4) ist überzeugend, wir erleben kein Hakeln und keine Verzögerungen. Bewegungen und Gesten werden bei leichter Berührung sofort umgesetzt.

Perfekt sind die Maustasten. Zügiges Klicken macht mit dem deutlichen Tastenweg und dem knackigen Druckpunkt nicht nur Spaß, auch das Nebengeräusch ist gering. Die Tasten sind weich eingehangen und sorgen für ein ermüdungsfreies Aufrücken.

Alle 7 Kommentare anzeigen.
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  • Anonymous , 23. Februar 2011 08:52
    2500€^^ Für nen Toaster der nen Jahr später nichtmal mehr die Hälfte wert ist. Gaming-Laptops sind Geldverbrennungsmaschinen. Würde es GPU´s zum Nachrüsten geben wäre das Ganze schon interessanter.
  • Cris-Cros , 23. Februar 2011 09:45
    bin der selben Meinung. Was bringen diese Gaming-Laptops eigentlich. Eine Stunde im Zug zocken? Wo will man den bitte Spielen wenn man unterwegs ist. Wenn man vielleicht länger geschäftlich auf Reißen ist, oder im Urlaub, da könnte ich mir das noch vorstellen, aber dann wären mir 2500 Euro auch zu viel. Von dem Geld könnte man einen Desktop-Rechner zusammenstellen, der die doppelte Spiele-Leistung hat!
  • QuFu , 23. Februar 2011 11:18
    na zum studieren! das kind reicher eltern kann damit ganz adäquat in der vorlesung rumzocken. es wird zwar statt der 10 semester regelstudienzeit, 20 brauchen, aber das macht nix, die eltern haben in dem fall sicher eh genug geld, um das ganze studium zu finanzieren. der druck des bafög entfällt (anspruch meist nur für die regelstudienzeit). hmm... allerdings wird es für 20 semester mehr als nur ein nb dieser art benötigen.
    tja, kinder sind nun mal nicht billig! :D 
  • TGH1978 , 23. Februar 2011 11:33

    Naja das ist immer eine Ansichtssache... es geht ja nicht nur darum um im Zug zu spielen (ich habe zb. noch nie im Zug auf einem Notebook gespielt - ich bin aber auch schon seit mind. 10 Jahre nicht mehr mit nem Zug unterwegs gewesen und früher wars dann wen schon eher mal ein Gameboy oder der Gleichen)... sondern es ist auch wesentlich einfacher so ein Gerät von A nach B zu schaffen...

    Ich würde auch keine EUR 2500,- für einen Gaming-Laptop ausgeben... und sicher erst recht nicht alle 1-2 Jahre... aber so ca. EUR 1500,- alle 4-5 Jahre sind schon drinnen... für das alte Gerät bekommt man dann auch meistens noch zumindest ein Drittel vom Neupreis... so das man im Endeffekt, wenn mans hoch rechnet auf ca. EUR 200,- bis 250,- pro Jahr kommt... ob das nun viel ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden... für Schüler oder Studenten sicher... wen man berufstätig ist, ist das jetzt nicht der "Wahnsinns-Betrag"...
    Wenn man schaut was manche Leute an einem Abend beim Ausgehen zb. in der Disko ausgeben, oder schon für einen Kinobesuch, für Eintritt+Popcorn+Getränk zahlt man heute schnell mal EUR 20,- finde ich das nicht so schlimm...

    Wir haben früher auch regelmäßig LANs gemacht, wo wir zb. Fr. Abend begonnen haben und bis So. durchgezockt habt... haben dafür Stand PCs und in den ganz frühen Jahren sogar noch Röhrenmonitor durchs "halbe Land" geschleppt... aber mit zunehmender besserer Notebooktechnik und zunehmenden Alter sind bei uns immer mehr auf mobile Geräte umgestiegen... viele haben längst Familie und Kinder und die Zeiten wo wir ohne Probleme mal eben so spontan 10-20 Leute für ein ganze WE zusammen bekommen haben sind lang vorbei...
    inzwischen sind wir froh wenn wir es immer wieder mal schaffen, uns zb. an einem Fr. Abend zu treffen und bis Sa. früh durch zu zocken...

    und es ist eine Sache wen da jeder ein Notebook und ein LAN Kabel mit nimmt, einer noch nen Switch und wir dann in 15-30 Minuten ein Netzwerk aufgebaut haben und dann einfach los spielen... oder wenn da jeder mit einer ganzen "Waagenladung" an Elektronik "anrollt"...


    Ansonsten ist bei uns noch nie wer auf die Idee gekommen sich ein Allienware zu kaufen... bei uns waren es bisher eigentlich fast immer Systembuilder Notebooks auf Basis von Clevo - wo ich bisher (zumindest immer einen Teil, manchmal auch komplett) das Gerät dann selber nach meinen Wünschen / den Wünschen des neuen Besitzer zusammen gebaut habe...


    Allen die sich momentan gerade wegen einem Gaming-Notebook umschauen:

    1. Schaut euch zb. mal das Clevo P170HM an... das hat meiner Meinung nach ordentlich Potential... egal ob ihr das dann selber zusammenbaut oder euch von Schenker, DevilTech, one.de oder wo auch immer zusammenbauen lasst...

    2. Egal was ihr euch zulegt, ob das neue Asus G73, ob Clevo oder auch das Alieneware, solange das Teil SandyBridge CPUs hat würde ich lieber noch bis April warten und dann vor dem Kauf beim Händler per Mail sicher stellen dass das Board schon das neue B3 Stepping habt:

    Das könnt ihr dann leicht auslesen mit Tools wie zb. AIDA64:

    Chipsatz P67: B2 Spec-Code: SLH84 | B3 Spec-Code: SLJ4C
    Chipsatz H67: B2 Spec-Code: SLH82 | B3 Spec-Code: SLJ49
    Chipsatz HM65: B2 Spec-Code: SLH9D | B3 Spec-Code: SLJ4P
    Chipsatz HM67: B2 Spec-Code: SLH9C | B3 Spec-Code: SLJ4N


    Was die GPUs zum Nachrüsten angeht: Die gibt es (habe das hier bei THG eh auch schon das eine oder andere Mal wo gepostet):

    http://www.pcsystems-evolutionx.de/shop/index.php/cat/c12_Mobile-Grafikkarten.html

    (die verkaufen auch bei Ebay)

    Haben mal mehr und mal weniger Auswahl... momentan wieder eher weniger... habe dort Zeitweise schon jeweils 3-4 der gängisten AMD und NVidia Karten gesehen...

    Aber Achtung! Es reicht nicht wenn die neue GPU "mechanisch" passt (quasi alle High-End Karten der letzten Jahre haben inzwischen MMX 3.0)... ihr braucht meistens auch ein BIOS Update... also vorher beim Händler oder im Netz erkundigen obs für das Notebook überhaupt ein BIOS gibt, dass die neue GPU unterstützt... UND ihr müsst auch auf die thermischen Grenzen achten! Die neue Karte darf natülich die thermischen Grenzen der alten nicht wesentlich überschreiten!

    http://www.notebookcheck.com/Vergleich-mobiler-Grafikkarten.358.0.html
  • Techniker Freak , 23. Februar 2011 11:41
    @Cris-Cros
    Im Zug zocken weniger obwohl es das auch gibt, aber manche Leute leben quasi in Hotels, die schleppen zum Zocken garantiert nicht ihren Desktop PC mit.
  • Anonymous , 23. Februar 2011 13:24
    Zitat :
    na zum studieren! das kind reicher eltern kann damit ganz adäquat in der vorlesung rumzocken. es wird zwar statt der 10 semester regelstudienzeit, 20 brauchen, aber das macht nix, die eltern haben in dem fall sicher eh genug geld, um das ganze studium zu finanzieren. der druck des bafög entfällt (anspruch meist nur für die regelstudienzeit). hmm... allerdings wird es für 20 semester mehr als nur ein nb dieser art benötigen.
    tja, kinder sind nun mal nicht billig! :D 



    Huch, eine Wagenladung Ressentiment. :sleep: 
  • QuFu , 23. Februar 2011 15:44
    @abe81: teilweise ja... aber auch etwas selbsterfahrung. ich habe mir auch schon einge mal viel lernaufwand aufgehalst, weil ich mich in manchen vorlesungen zuviel mit meinem elektronischen begleiter beschäftigt hab. ausserdem: wer sein studium in der regelstudienzeit schafft ist eh n streber! ;) 

    abgesehen davon ist die wahrscheinlichkeit gegeben, das entsprechende "studenten" ebensoviel heisse gequirlte luft aus ihrem mund ablassen, wie ihr lüfter unter last. diesbezüglich stehe ich gern zu meinem "Ressentiment". ^^