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Alienware M17x R3: Gaming-Bolide mit Sandy Bridge

Alienware M17x R3: Gaming-Bolide mit Sandy Bridge
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Wer ein kraftvolles Gaming-Notebook sucht, das auch äußerlich nach Zocken aussieht, der kommt um Alienware nicht herum. Vier Sandy Bridge Kerne, ein SSD-Speicher und eine NVIDIA GeForce GTX 460M mit GDDR5 sorgen für kompromissloses Laptop-Gaming.

Zuerst bemühten sich alle Hersteller fieberhaft, um Intels gloriose Sandy Bridge Generation in die Notebooks und auf den Markt zu bringen. Mitte Januar tauchten hier und da die ersten Testberichte auf und wenige Tage später war auch schon das ein oder andere Modell von Asus oder Acer in den Shops verfügbar. Die Anbieter wähnten sich sicher, denn die redaktionellen Tests lobten Intels neuen Chipsatz vollmundig. Alle frohlockten den hohen Abverkäufen entgegen.

Am Ende kam alles anders. Sandy Bridge geriet von einem Tag auf den nächsten in Verruf. Cougar Point, der eigentliche Name des Chipsatzes, habe eine fatale Alterungserscheinung am SATA-Taktgenerator. So hieß es und Intel bestätigte den Design-Fehler. Zumindest bei einer geringen Stückzahl der ausgelieferten Intel Chips (auch Desktop Mainboards), können nach mindestens mehreren Monaten die SATA-3GBit/s-Ports Leistung verlieren oder ganz aufgeben. Die Festplatte im Notebook, sofern an SATA 2 bis 5 angeschlossen, wäre dann plötzlich nicht mehr ansprechbar.

Auch Dells Alienware M17x R3 ist betroffen. Aber immerhin hat der Hersteller hierzulande noch keine Geräte an Kunden verschickt und muss daher auch keine Rückholung organisieren wie die Kollegen von Asus oder Acer. Bis auf weiteres hat Dell das M17x R3 aus seinem Online-Angebot herausgenommen. Aufgehoben ist aber nur aufgeschoben. Wenn man auf Intel hört, dann sollen die ersten Notebooks mit den dann korrekten SATA-3GBit/s-Ports im April im Handel sein. Solange müssten sich Alienware-Fans also mindestens gedulden, wenn sie völlig risikofrei einen M17x R3 erstehen möchten.

Das uns von Dell zur Verfügung gestellte Testgerät Alienware M17x R3 mit FullHD-Display, i7-2630QM, 4 GByte RAM, GTX 460M, 256GB SSD, DVD-Brenner und Windows 7 Home Premium wird zirka 2.500 Euro kosten.

Dell - Stellungnahme zur Intel Sandy Bridge Problematik:

Dell und Intel sind in direktem Kontakt bezüglich des Design-Fehlers im kürzlich vorgestellten Chipsatz der Intel-6-Serie mit dem Codenamen Cougar Point. Dies betrifft die Dell-Produkte XPS 8300, Vostro 460, Alienware M17x R3 und Alienware Aurora R3, ebenso einige angekündigte Produkte wie das XPS 17 mit 3D-Display.

Betroffenen Kunden bietet Dell mehrere Lösungen gemäß den Garantie- und Servicebedingungen an. Sobald ein neuer Intel-Chipsatz Anfang April verfügbar ist, werden wir einen Motherboard-Austausch vornehmen, mit dem die Design-Probleme kostenlos für unsere Kunden behoben werden. Der Austausch erfolgt beim Kunden vor Ort durch autorisierte Dell-Service-Provider. Betroffene Kunden können alternativ auch von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen. Weitere Informationen werden bekannt gegeben, sobald sie verfügbar sind.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • Anonymous , 23. Februar 2011 08:52
    2500€^^ Für nen Toaster der nen Jahr später nichtmal mehr die Hälfte wert ist. Gaming-Laptops sind Geldverbrennungsmaschinen. Würde es GPU´s zum Nachrüsten geben wäre das Ganze schon interessanter.
  • Cris-Cros , 23. Februar 2011 09:45
    bin der selben Meinung. Was bringen diese Gaming-Laptops eigentlich. Eine Stunde im Zug zocken? Wo will man den bitte Spielen wenn man unterwegs ist. Wenn man vielleicht länger geschäftlich auf Reißen ist, oder im Urlaub, da könnte ich mir das noch vorstellen, aber dann wären mir 2500 Euro auch zu viel. Von dem Geld könnte man einen Desktop-Rechner zusammenstellen, der die doppelte Spiele-Leistung hat!
  • QuFu , 23. Februar 2011 11:18
    na zum studieren! das kind reicher eltern kann damit ganz adäquat in der vorlesung rumzocken. es wird zwar statt der 10 semester regelstudienzeit, 20 brauchen, aber das macht nix, die eltern haben in dem fall sicher eh genug geld, um das ganze studium zu finanzieren. der druck des bafög entfällt (anspruch meist nur für die regelstudienzeit). hmm... allerdings wird es für 20 semester mehr als nur ein nb dieser art benötigen.
    tja, kinder sind nun mal nicht billig! :D 
  • TGH1978 , 23. Februar 2011 11:33

    Naja das ist immer eine Ansichtssache... es geht ja nicht nur darum um im Zug zu spielen (ich habe zb. noch nie im Zug auf einem Notebook gespielt - ich bin aber auch schon seit mind. 10 Jahre nicht mehr mit nem Zug unterwegs gewesen und früher wars dann wen schon eher mal ein Gameboy oder der Gleichen)... sondern es ist auch wesentlich einfacher so ein Gerät von A nach B zu schaffen...

    Ich würde auch keine EUR 2500,- für einen Gaming-Laptop ausgeben... und sicher erst recht nicht alle 1-2 Jahre... aber so ca. EUR 1500,- alle 4-5 Jahre sind schon drinnen... für das alte Gerät bekommt man dann auch meistens noch zumindest ein Drittel vom Neupreis... so das man im Endeffekt, wenn mans hoch rechnet auf ca. EUR 200,- bis 250,- pro Jahr kommt... ob das nun viel ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden... für Schüler oder Studenten sicher... wen man berufstätig ist, ist das jetzt nicht der "Wahnsinns-Betrag"...
    Wenn man schaut was manche Leute an einem Abend beim Ausgehen zb. in der Disko ausgeben, oder schon für einen Kinobesuch, für Eintritt+Popcorn+Getränk zahlt man heute schnell mal EUR 20,- finde ich das nicht so schlimm...

    Wir haben früher auch regelmäßig LANs gemacht, wo wir zb. Fr. Abend begonnen haben und bis So. durchgezockt habt... haben dafür Stand PCs und in den ganz frühen Jahren sogar noch Röhrenmonitor durchs "halbe Land" geschleppt... aber mit zunehmender besserer Notebooktechnik und zunehmenden Alter sind bei uns immer mehr auf mobile Geräte umgestiegen... viele haben längst Familie und Kinder und die Zeiten wo wir ohne Probleme mal eben so spontan 10-20 Leute für ein ganze WE zusammen bekommen haben sind lang vorbei...
    inzwischen sind wir froh wenn wir es immer wieder mal schaffen, uns zb. an einem Fr. Abend zu treffen und bis Sa. früh durch zu zocken...

    und es ist eine Sache wen da jeder ein Notebook und ein LAN Kabel mit nimmt, einer noch nen Switch und wir dann in 15-30 Minuten ein Netzwerk aufgebaut haben und dann einfach los spielen... oder wenn da jeder mit einer ganzen "Waagenladung" an Elektronik "anrollt"...


    Ansonsten ist bei uns noch nie wer auf die Idee gekommen sich ein Allienware zu kaufen... bei uns waren es bisher eigentlich fast immer Systembuilder Notebooks auf Basis von Clevo - wo ich bisher (zumindest immer einen Teil, manchmal auch komplett) das Gerät dann selber nach meinen Wünschen / den Wünschen des neuen Besitzer zusammen gebaut habe...


    Allen die sich momentan gerade wegen einem Gaming-Notebook umschauen:

    1. Schaut euch zb. mal das Clevo P170HM an... das hat meiner Meinung nach ordentlich Potential... egal ob ihr das dann selber zusammenbaut oder euch von Schenker, DevilTech, one.de oder wo auch immer zusammenbauen lasst...

    2. Egal was ihr euch zulegt, ob das neue Asus G73, ob Clevo oder auch das Alieneware, solange das Teil SandyBridge CPUs hat würde ich lieber noch bis April warten und dann vor dem Kauf beim Händler per Mail sicher stellen dass das Board schon das neue B3 Stepping habt:

    Das könnt ihr dann leicht auslesen mit Tools wie zb. AIDA64:

    Chipsatz P67: B2 Spec-Code: SLH84 | B3 Spec-Code: SLJ4C
    Chipsatz H67: B2 Spec-Code: SLH82 | B3 Spec-Code: SLJ49
    Chipsatz HM65: B2 Spec-Code: SLH9D | B3 Spec-Code: SLJ4P
    Chipsatz HM67: B2 Spec-Code: SLH9C | B3 Spec-Code: SLJ4N


    Was die GPUs zum Nachrüsten angeht: Die gibt es (habe das hier bei THG eh auch schon das eine oder andere Mal wo gepostet):

    http://www.pcsystems-evolutionx.de/shop/index.php/cat/c12_Mobile-Grafikkarten.html

    (die verkaufen auch bei Ebay)

    Haben mal mehr und mal weniger Auswahl... momentan wieder eher weniger... habe dort Zeitweise schon jeweils 3-4 der gängisten AMD und NVidia Karten gesehen...

    Aber Achtung! Es reicht nicht wenn die neue GPU "mechanisch" passt (quasi alle High-End Karten der letzten Jahre haben inzwischen MMX 3.0)... ihr braucht meistens auch ein BIOS Update... also vorher beim Händler oder im Netz erkundigen obs für das Notebook überhaupt ein BIOS gibt, dass die neue GPU unterstützt... UND ihr müsst auch auf die thermischen Grenzen achten! Die neue Karte darf natülich die thermischen Grenzen der alten nicht wesentlich überschreiten!

    http://www.notebookcheck.com/Vergleich-mobiler-Grafikkarten.358.0.html
  • Techniker Freak , 23. Februar 2011 11:41
    @Cris-Cros
    Im Zug zocken weniger obwohl es das auch gibt, aber manche Leute leben quasi in Hotels, die schleppen zum Zocken garantiert nicht ihren Desktop PC mit.
  • Anonymous , 23. Februar 2011 13:24
    Zitat :
    na zum studieren! das kind reicher eltern kann damit ganz adäquat in der vorlesung rumzocken. es wird zwar statt der 10 semester regelstudienzeit, 20 brauchen, aber das macht nix, die eltern haben in dem fall sicher eh genug geld, um das ganze studium zu finanzieren. der druck des bafög entfällt (anspruch meist nur für die regelstudienzeit). hmm... allerdings wird es für 20 semester mehr als nur ein nb dieser art benötigen.
    tja, kinder sind nun mal nicht billig! :D 



    Huch, eine Wagenladung Ressentiment. :sleep: 
  • QuFu , 23. Februar 2011 15:44
    @abe81: teilweise ja... aber auch etwas selbsterfahrung. ich habe mir auch schon einge mal viel lernaufwand aufgehalst, weil ich mich in manchen vorlesungen zuviel mit meinem elektronischen begleiter beschäftigt hab. ausserdem: wer sein studium in der regelstudienzeit schafft ist eh n streber! ;) 

    abgesehen davon ist die wahrscheinlichkeit gegeben, das entsprechende "studenten" ebensoviel heisse gequirlte luft aus ihrem mund ablassen, wie ihr lüfter unter last. diesbezüglich stehe ich gern zu meinem "Ressentiment". ^^