Ein neues Produkt bereichert die Bretter der Welt, doch kann die neue mechanische Tastatur wirklich halten, was sie verspricht? Nach einer kurzen Auffrischung zur Theorie testen wir die Tasten eingehend und kommen am Ende zu einem überraschenden Fazit...
Neverending Story und ein Happy End
Nachdem Mionix bereits im Frühjahr eine neue mechanische Tastatur angekündigt hatte und mit der Zibal 60 bereits im Vorfeld für einiges Aufsehen sorgte, war es wieder lange Zeit ruhig um das Produkt des schwedischen Herstellers. Kommt sie, oder kommt sich nicht? Und wenn doch, dann wann und wie viel wird sie wohl am Ende kosten? Fragen über Fragen und eine am Schluss doch etwas irritierte Community waren die Folge dieses Versteckspiels. Doch irgendwann kommt selbst ein Bulldozer zu Potte und so entwickelte sich die Mionix Zibal 60 von einer mechanischen Fata Morgana zur realen existierenden Tastatur in Form eines Testmusters für uns. Wohlgemerkt - wir testen kein Vorserienmuster, sondern bereits das, was im Laden erhältlich sein wird.
Nun ist es ja nicht so, dass es keine mechanischen Tastaturen auf dem Markt gäbe, doch Cherry MX-Black-Taster mit LED-Beleuchtung sind dann doch was Neues. Und so freuen wir uns fast schon ungeduldig auf die ersten Praxistests.


Wie ist die Tastaturbeschichtung von der Qualität? Ich befürchte nämlich, dass durch intentive Nutzung die schwarze Lackschicht abgetragen wird und man irgendwann gar keine Beschriftung mehr hat.
Ist das links eine Windows-Taste oder was soll dieses Symbol darstellen? Lässt sie sich deaktivieren?
Ich finde es eigentlich schon unverantwortlich, wie professionelle Tester einem Hersteller so viele Schlampigkeitsfehler durchgehen lassen. Kein Wunder, dass so keine wirkliche Qualität mehr auf den Markt kommt.
Persönlich finde ich die Kombination von LED mit MX-Blacks sehr gut, die Schlampigkeit des Herstellers veranlasst mich jedoch dazu, doch eher zur Meka G1 zu tendieren. Auch die Beschichtung der Tasten ist für mich irgendwie ein Sorgenpunkt.
Das Linke ist die im Artikel beschriebene Sondertaste für die Aktivierung der Schalter z.B. für Beleuchtung und Modus, die Windowstatste ist rechts und stört somit beim Zocken eher weniger
Die Beschriftung wirkt auf jeden Fall sehr haltbar.
Greez, Godi
die mx-tasten wahl ist mir bei so ziemlich allen gaming-herstellern ein rätsel. warum sind die meisten hersteller so betrunken und bringen gaming-tastaturen mit den SCHLECHTESTEN tasten (für gaming), nämlich den mx-blues raus? nicht nur das taktile und der höhere druck, nein auch das klicken nervt gewaltig, erst recht beim tippen.
es gibt eine recht große auswahl von vier arten (weitere sind nicht so relevant) blue, black, brown und red. zwei leicht auszulösen, zwei schwerer, zwei taktil, zwei nicht. für gaming wären natürlich leicht auzulösende, nicht taktile am besten, also reds. wie kommen die hersteller immer nur auf blacks oder schlimmer blues?
trotz meiner minuspunkte halte ich sie als erste deutsche, beleuchtete gaming-tastatur, die mal keine blues hat für einigermaßen geeignet, ich kann interessierten aber auch mal testweise z.b. eine filco mit reds empfehlen. leiser kann man die tastatur noch machen, in dem man kleine schaumstoff- oder filzringe unter die caps klebt, das soll wohl ganz gut wirken.
eine beleuchtete ps2 tastatur mit reds wird es wohl erst in tausend jahren geben, schade, aber so lange kann man mit der zibal ja vorlieb nehmen.
MX Red sind echt Geschmackssache, MX White fände ich persönlich als Kompromiss besser, aber die bekommt man nirgends. Eine reine Gamertastatur mit Reds lasse ich mir sogar eingehen, allerdings taugen die dann absolut nicht zum Schreiben.
dann hat keine einzige deck multimediafunktionen, als "gamertastatur" wie eben die zibal geht sie so wohl kaum durch.
auch die preise der legend sind absurd, die der deutschen version noch viel höher (falls sie kommt wohl mindestens 300€) dafür bekommt man ja bald eine topre, für eine cherry-mx, die es ab 100€ gibt ist das aber albern.
zur beleuchtung kann ich nur sagen: sämtliche buchstaben sind zwar "freigelasert", das grüne licht dringt aber wirklich nur durch die großen zeichen; der rest wirkt verschwommen und macht tatsächlich einen etwas dilettantischen eindruck.