Gaming-Tastaturen von Cooler Master, Tesoro und Steelseries im Kurztest

Tesoro Gram Spectrum

Die Tesoro Gram Spectrum will mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis im mittleren Preissegment überzeugen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang der Gram Spectrum findet sich die Tastatur selbst, das nötige USB-Kabel und ein Quickstart-Guide. Die Software kann hier heruntergeladen werden.

Optik

Das rahmenlose und flache Design der Tesoro Gram Spectrum wirkt auf den ersten Blick recht spartanisch und auf das Wichtigste reduziert. Sie hat einen eher schlichten Auftritt auf dem Schreibtisch; matt und ohne viel Schnickschnack.

Durch die niedrig platzierten Tasten (2,45 Zentimeter) fühlt sich das Tippen auf der Gram Spectrum angenehm an. Wem die Tastatur zu flach auf der Tischplatte liegt, kann dies wie gewohnt mit den auf der Unterseite angebrachten Stellfüßen ändern. Für genug Standfestigkeit sorgen die Anti-Rutsch-Aufkleber auf der Unterseite, deren Funktion bei ausgeklappten Standfüßchen allerdings verständlicherweise eingeschränkt ist.

Das abnehmbare und 1,8 Meter lange USB-Kabel hat den deutlichen Vorteil, dass es bei einem Kabeldefekt sehr leicht ersetzt werden kann. Für einen zusätzlichen Kabelschutz sorgt die extra Ummantelung des Kabels. Der Aluminiumrahmen der Tesoro schließt das Designpaket ab, wirkt gleichzeitig schick und robust und verspricht eine lange Lebensdauer.

Technik

In der Gram Spectrum sind Tesoro-Agile-Red-Switches mit 1,5 mm Auslöseweg und 50 g Betätigungskraft verbaut, welche eine extrem schnelle und genaue Reaktion bieten. Nahezu alle Tasten der Tesoro können umprogrammiert und sogar mit Programmen belegt werden. Insgesamt ermöglicht die Software hier eine Erstellung von maximal fünf Profilen. Ein besonderes Schmankerl ist die Möglichkeit, Makros on-the-fly aufzuzeichnen.

Beleuchtung

Zur Programmierung einzelner Tasten kommen noch unterschiedliche Farbschemen/Beleuchtungseffekte hinzu, beispielsweise Auslöser, Kräuseln, Feuerwerk, Strahlung, Atmung, Regenbogenwelle und Spektrumfarben. Man kann hier aus einer RGB-Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben auswählen und die Tastatur somit sehr schön individualisieren.

Datentabelle

Name
Tesoro Gram Spectrum
Hersteller
Tesoro
Preis
ca. 120 Euro
Abmessungen
13,6 x 44,5 x 2,45 cm
Gewicht
1,12 kg
Zusätzliche Tasten
6 Mediatasten
Zusätzliche Anschlüsse
-
Beleuchtung
RGB-Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben
Beleuchtungsfeatures
Modi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus, umlaufende Aktivierung, Gaming-Beleuchtung, Farbschleife
Programmierbare Tasten
alle Tasten
Switches
mechanisch (Tesoro Agile Slim)
Kabellänge
1,8 m
Sonstiges
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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • fffcmad
    Tesoro kann ich nicht mehr empfehlen. Meine 180€ Colada ist an nem Controllerdefekt verreckt. Keine Garantie mehr... Geht gar nicht. Und ist wohl auch kein Einzelfall.
    0
  • geist4711
    120€ -> mittleres preissegment????
    120 euro ist hohes preissegment nicht 'mittel', aber was soll man sagen zur presse die eh das preis-puschen durch genau solche aussagen mit forciert....

    man muss sich mal überlegen was in so einer tastatur verbaut wird:
    taster im centbereich
    plastik-teile im selben preisbereich
    bestenfalls ein stück alu-blech für die grundplatte
    etwas kabel
    wenn vorhanden, der usb-empfänger und passende cent-teure elektronik in der tastatur.
    wo sollen da 120€ 'mittlerer preis' herkommen ?!

    denkt mal drüber nach......

    mfg
    robert
    0
  • fffcmad
    Eine gute mechanische Tastatur war schon immer teuer. Bei RGB-Ansteuerung pro Taste ist ein hoher Preis schon gerechtfertigt, da Mainboard und Tasten teurer ausfallen. Auch ein Controller muss verbaut sein, der die LEDs ansteuert.

    Die IBM Model M kostete bei Erscheinen meiner Erinnerung nach 300 Mark oder $. Tastaturen sind komplexer als man denkt, wenn solche Schalter ins SPiel kommen.

    Dann wollen die hersteller natuerlich auch noch profitieren. Einfache mechanische Tastaturen gibts fuer ca. 50 €. Diese haben aber keine PS/2 Kompatibiltaet oder tasten nur mit 125Hz ab, was bei Spielen ueber USB zu Input Lag fuehrt. Gaming-Tastaturen arbeiten mit 1000Hz ueber USB und erzeugen mehrere Geraete, um spieletauglicher zu sein. Gute mechanische Tastaturen von Cherry mit PS/2, welches beim SPielen ideal ist, kosten um die 100€.

    Mechas sind nicht billig, wiegesagt. und natuerlich ist beim Gaming-Blingbling noch mal ordentlich Marge drauf. 100/ 120€ sind damit wirklich mittleres Feld.
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  • FormatC
    Nur mal am Rande:
    PS/2 gibt es eh nicht mehr wirklich, ist alles nur noch emuliert. Selbst Mainboards mit PS/2-Anschluss klatschen alles letztendlich auf den USB, nur dass die Buchse rund ist. Windows und Low-Level funktionieren schon ewig nicht mehr.
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  • fffcmad
    Also bei mir legt er noch brav eine PS/2 Schnittstelle an/ reserviert einen IRQ. Geht nicht ueber USB. Das er das im Chipset emuliert denke ich mir auch. Das Ansprechverhalten ist jedoch immer noch anders als ueber USB. (reagiert auch bei Haengern des Systems immer noch, wie bei PS/2 gewohnt. Bei USB waere der Ofen aus... Passiert bei ein paar Spielen zusammen mit der GTX970. Guild Wars scheint die Karte nicht zu moegen...) Wie es bei ganz neuen Mainboards aussieht weiß ich nicht. Mein Mainboard ist ein 1366er Sockel. Ist schon etwas aelter. Meine Maus dagegen laeuft in zwischen ueber eine Startech USB3 Karte. Die reagiert extrem schnell, mit der habe ich keinen spuerbaren Input Lag mehr.

    Wenn ich Windows 10 ohne die Tastatur hochfahre hab ich zudem keinen Spaß mehr. Da muss ich dann den Treiber fuer die PS/2 Unterstuetzung manuell wieder freigeben. (Wird gesperrt) Ist mir bisher einmal passiert :(
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  • FormatC
    Ich hätte mir ein paar mehr Infos über die Taster gewünscht. Tesoro (als Brand von iOne) verbaut fast nur noch Kailh (Kaihua), da hätte man schon mal nach den Specs schauen können. Und 16,7 Mio Farben gehen mit der kleinen 8-bit MCU auch nicht. Warum hält sich eigentlich niemand mehr an unser Testschema für Tastauren und zieht wenigstens mal die Tastenkappen ab?

    Kailh hat enorm Kosten senken können, zumal bei vielen Tastern die LED direkt als SMD auf der Platine landet. Solche Tastaturen kann man für 50 Euro verkaufen und immer noch 40-50% Marge haben. iOne ist einer der größten OEM und hat hier keine Man-in-the-Middle-Kosten
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