Gaming-Tastaturen von Cooler Master, Tesoro und Steelseries im Kurztest

Fazit

Alle Daten auf einen Blick

Name
Cooler Master
Masterkeys Lite L
Tesoro
Gram Spectrum
Steelseries
Apex M800
Hersteller
Cooler MasterTesoroSteelseries
Preis
ca. 70 Euroca. 120 Euro
ca. 165 Euro
Abmessungen
12,9 x 43,9 x 4,1 cm13,6 x 44,5 x 2,45 cm17,4 x 51,0 x 4,1 cm
Gewicht
967 g1,12 kg1,39 kg
Zusätzliche Tasten
Media Tasten über Fn nutzbar6 Mediatasten 6 Schnellzugriffs-Makrotasten, sowie 8 Mediatasten
Zusätzliche Anschlüsse
-
-
USB 2.0 Hub mit 2 Anschlüssen
Beleuchtung
RGB-BeleuchtungRGB-Beleuchtung mit 16,8 Millionen FarbenRGB-Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben
Beleuchtungsfeatures
anpassbare LichteffekteModi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus, umlaufende Aktivierung, Gaming-Beleuchtung, FarbschleifeModi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus
Sonstige: individuelle LED-Profile
Programmierbare Tasten
-
Alle TastenAlle Tasten
Switches
Cooler Master Mem-chanicalmechanisch (Tesoro Agile Slim)mechanisch, SteelSeries QS1
Kabellänge
1,8 m1,8 m2,0 m
Sonstiges
Maus, wasserabweisend, Anti-Ghosting mit bis zu 26 Tasten
Zero-GhostingAustauschbare Tasten für Apple-Kompatibilität, sowie Gummifüße statt ausklappbaren Stellfüßchen, Zero-Ghosting

Fazit

Da dies kein direkter Vergleichstest sondern eher eine Aufstellung davon ist, was man für unterschiedlichstes Budget sein Eigen nennen darf, wird es hier keinen Gewinner oder Verlierer geben; jede der drei von uns getesteten Tastaturen hat definitiv ihre Daseinsberechtigung.

Die alles entscheidende Frage ist ganz einfach: Wie viel Geld will man in technische Features und verspielte Beleuchtung investieren? Natürlich liegt eine Apex M800 wertiger auf dem Tisch als eine Masterkeys Lite L, kostet aber auch dementsprechend mehr als doppelt so viel.

Eins ist klar: Wer sparen will, muss Abstriche machen. Doch für den Hobbyzocker ist eine Masterkeys Lite L durchaus ein solides Starterpaket., denn die beigelegte Maus ist eine willkommene Ergänzung und die Mem-chanical-Switches fühlen sich solide an. Die Beleuchtung rundet das Paket ab.

Die Tesoro Gram Spectrum ist ein würdiger Vertreter im mittleren Preissegment. Mechanische voll programmierbare Tasten und eine hochwertige Verarbeitung lassen das Käuferherz höher schlagen. Die Software wirkte leider etwas hakelig und wenig intuitiv.

Auch die Tastatur für das gehobene Preissegment konnte uns vollends überzeugen: Die Steelseries Apex M800 bietet für den High-End-Gamer ein kleines Meisterwerk. Die QS1-Switches lassen sich auch bei hektischen Situationen großartig bedienen und die integrierte Beleuchtung treibt uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Doch am Ende des Tages muss jeder User für sich selbst entscheiden welche Features für ihn wichtig sind und was er dafür auszugeben bereit ist.

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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • fffcmad
    Tesoro kann ich nicht mehr empfehlen. Meine 180€ Colada ist an nem Controllerdefekt verreckt. Keine Garantie mehr... Geht gar nicht. Und ist wohl auch kein Einzelfall.
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  • geist4711
    120€ -> mittleres preissegment????
    120 euro ist hohes preissegment nicht 'mittel', aber was soll man sagen zur presse die eh das preis-puschen durch genau solche aussagen mit forciert....

    man muss sich mal überlegen was in so einer tastatur verbaut wird:
    taster im centbereich
    plastik-teile im selben preisbereich
    bestenfalls ein stück alu-blech für die grundplatte
    etwas kabel
    wenn vorhanden, der usb-empfänger und passende cent-teure elektronik in der tastatur.
    wo sollen da 120€ 'mittlerer preis' herkommen ?!

    denkt mal drüber nach......

    mfg
    robert
    0
  • fffcmad
    Eine gute mechanische Tastatur war schon immer teuer. Bei RGB-Ansteuerung pro Taste ist ein hoher Preis schon gerechtfertigt, da Mainboard und Tasten teurer ausfallen. Auch ein Controller muss verbaut sein, der die LEDs ansteuert.

    Die IBM Model M kostete bei Erscheinen meiner Erinnerung nach 300 Mark oder $. Tastaturen sind komplexer als man denkt, wenn solche Schalter ins SPiel kommen.

    Dann wollen die hersteller natuerlich auch noch profitieren. Einfache mechanische Tastaturen gibts fuer ca. 50 €. Diese haben aber keine PS/2 Kompatibiltaet oder tasten nur mit 125Hz ab, was bei Spielen ueber USB zu Input Lag fuehrt. Gaming-Tastaturen arbeiten mit 1000Hz ueber USB und erzeugen mehrere Geraete, um spieletauglicher zu sein. Gute mechanische Tastaturen von Cherry mit PS/2, welches beim SPielen ideal ist, kosten um die 100€.

    Mechas sind nicht billig, wiegesagt. und natuerlich ist beim Gaming-Blingbling noch mal ordentlich Marge drauf. 100/ 120€ sind damit wirklich mittleres Feld.
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  • FormatC
    Nur mal am Rande:
    PS/2 gibt es eh nicht mehr wirklich, ist alles nur noch emuliert. Selbst Mainboards mit PS/2-Anschluss klatschen alles letztendlich auf den USB, nur dass die Buchse rund ist. Windows und Low-Level funktionieren schon ewig nicht mehr.
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  • fffcmad
    Also bei mir legt er noch brav eine PS/2 Schnittstelle an/ reserviert einen IRQ. Geht nicht ueber USB. Das er das im Chipset emuliert denke ich mir auch. Das Ansprechverhalten ist jedoch immer noch anders als ueber USB. (reagiert auch bei Haengern des Systems immer noch, wie bei PS/2 gewohnt. Bei USB waere der Ofen aus... Passiert bei ein paar Spielen zusammen mit der GTX970. Guild Wars scheint die Karte nicht zu moegen...) Wie es bei ganz neuen Mainboards aussieht weiß ich nicht. Mein Mainboard ist ein 1366er Sockel. Ist schon etwas aelter. Meine Maus dagegen laeuft in zwischen ueber eine Startech USB3 Karte. Die reagiert extrem schnell, mit der habe ich keinen spuerbaren Input Lag mehr.

    Wenn ich Windows 10 ohne die Tastatur hochfahre hab ich zudem keinen Spaß mehr. Da muss ich dann den Treiber fuer die PS/2 Unterstuetzung manuell wieder freigeben. (Wird gesperrt) Ist mir bisher einmal passiert :(
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  • FormatC
    Ich hätte mir ein paar mehr Infos über die Taster gewünscht. Tesoro (als Brand von iOne) verbaut fast nur noch Kailh (Kaihua), da hätte man schon mal nach den Specs schauen können. Und 16,7 Mio Farben gehen mit der kleinen 8-bit MCU auch nicht. Warum hält sich eigentlich niemand mehr an unser Testschema für Tastauren und zieht wenigstens mal die Tastenkappen ab?

    Kailh hat enorm Kosten senken können, zumal bei vielen Tastern die LED direkt als SMD auf der Platine landet. Solche Tastaturen kann man für 50 Euro verkaufen und immer noch 40-50% Marge haben. iOne ist einer der größten OEM und hat hier keine Man-in-the-Middle-Kosten
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