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Fazit: Viel Lärm um nichts

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Die neue GDDR3-Speichertechnologie sieht viel versprechend aus. Bei der neuen GDDR3-Ausführung der GeForce FX 5700 Ultra sind die Vorteile jedoch nur marginal. Die geringe Takterhöhung gegenüber dem GDDR2-Modell wirkt sich in der Praxis kaum aus.

Da NVIDIA den Namen gegenüber dem bisherigen Modell nicht angepasst hat, werden interessierte Käufer Schwierigkeiten haben, die neue Ausführung von der alten zu unterscheiden. Man stellt sich überhaupt die Frage, warum NVIDIA bei dieser Karte zu GDDR3 wechselt. Neben dem dadurch erzielten Image-Gewinn, also vor ATI eine Grafikkarte mit GDDR3-Speicher im Programm zu haben, liegt der Hauptgrund sicherlich in der geringen Verfügbarkeit von GDDR2-Speichermodulen. Auf den Websites der großen Speicherhersteller werden diese Module bereits seit längerem nicht mehr aufgeführt.

Positiv bleibt der geringere Stromverbrauch und das höhere Übertaktungspotential der neuen GDDR3-Variante. Da NVIDIAs Overclocking-Menü jedoch nur geringe Takterhöhungen zulässt, ist dieser Vorteil auch nur eingeschränkt nutzbar.

Im direkten Performance-Vergleich kann die GeForce FX 5700 Ultra (Preise zwischen 160 und 170 Euro) nicht überzeugen. ATIs Radeon 9600 XT ist in manchen Benchmarks zwar etwas langsamer, kann diesen Nachteil durch bessere Leistungen in anderen (shader-intensiven) Tests sowie ihren günstigeren Anschaffungspreis (circa 140 bis 150 Euro) und bessere Bildqualität (FSAA) aber ausgleichen. Die stärkste Konkurrenz kommt jedoch aus dem eigenen Hause in Form der GeForce FX 5900 SE (bzw. XT). Diese ist zwar niedriger getaktet, gleicht diesen Nachteil durch die doppelte Anzahl an Pixel Pipelines mehr als aus. Zudem liegen die Straßenpreise der kleinen FX 5900 oder Radeon 9800 (non-Pro) mit 170 bis 180 Euro oft nur wenig über dem Preis einer FX 5700 Ultra. Wer die 200-Euro-Grenze nicht scheut, kann sogar eine Radeon 9800 PRO ins Auge fassen (Kostenpunkt 200-220 Euro).

Um einen größeren Überblick über die Leistung der derzeit erhältlichen Grafikkarten zu erhalten, empfehlen wir einen Blick in den Artikel , in dem wir 46 verschiedene Karten in 10 unterschiedlichen Benchmarks getestet haben.

Anmerkung: Alle angegebenen Straßenpreise wurden über diverse Preis-Suchmaschinen ermittelt.

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