Nvidia Geforce GTX 1080: Mobile Version vor dem Aus

Nach der Version für Desktop-Rechner wird in den kommenden Wochen eine Variante der Geforce GTX 1080 erscheinen, die für den Einsatz in Notebooks gedacht ist, wie PC Gamer berichtet. Allerdings soll es sich dabei nicht mehr um eine klassische M-Version handeln. Vielmehr setzt der Hersteller auf die gleiche GPU, die auch für die Desktop-Grafikkarten genutzt wird, bei der die Taktfrequenz und die Betriebsspannung herabgesetzt werden, um eine niedrigere TDP zu erhalten.

Dies könnte das Aus für eigenständige Notebook-Grafikkarten bedeuten. Schon die Geforce GTX 980 wurde nicht nur in Desktop-PCs, sondern auch in mobilen Geräten genutzt, eine für Notebooks bestimmte M-Grafikkarte mit Pascal-Architektur soll es nicht mehr geben - für Nutzer würde das eine signifikante Steigerung der Grafik-Performance bedeuten. Eine offizielle Bestätigung der Informationen seitens Nvidia steht allerdings noch aus.

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3 Kommentare
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  • Tesetilaro
    wenn Sie die Taktraten senken brauchen Sie aber trotzdem ne eigene Teilenummer...
    trotzdem glückwunsch zu dem einfall, die weniger leistungsfähigen Chips einfach runter zu takten und mobil zu verwursten - statt ein eigenes Modell zu entwickeln *g*
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  • capparezza
    Wäre ich Fry von Futurama, würde ich jetzt schreien: Save all the money!!! :)
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  • TenDance
    Das ist doch Blödsinn. Früher haben sie auch "nur" Desktopchips heruntergetaktet und verbaut. Z.B. den GK106 oder GM206. AMD hat die Bonaire-GPU verbaut etc - der Rest lief über die-sampling und angepasste Taktraten/Spannungen. Spezielle Mobil-GPUs gibt es schon ewig nicht mehr, die beiden GPU-Hersteller haben ihre vier GPUs entwickelt und je nach Einsatzzweck beschnitten respektive getaktet. Und früher, als es noch keine Intel-GPUs gab, hat man eben die lowcost-Variante des Vorgängers als ultra lowcost rebrandet.
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