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MSI N460GTX Cyclone 1GD5/OC

Neun GeForce GTX 460 mit 1 GB im Vergleich
Von , Thomas Soderstrom

Der übergroße Kühler mit seinen kreisförmig angeordneten Kühlrippen sorgt dafür, dass sich MSIs N460GTX Cyclone 1GD5/OC schon auf den ersten Blick von den anderen Kandidaten absetzt. Die Karte ist zwar schlank genug, um nur zwei Erweiterungssteckplätze zu belegen. Ihre Tiefe von fast 13 cm könnte aber in kompakteren Gehäusen zu Platzproblemen führen.

MSI setzt auf die Displayausgänge des Referenzdesigns, also zwei Dual-Link DVI-I-Anschlüsse und eine Mini-HDMI-Buchse. Für Kabel in normaler HDMI-Größe muss man aber auch hier zu einem DVI-HDMI-Adapter greifen.

Mit nur 725,5 MHz GPU-Takt ist die N460GTX Cyclone 1GD5/OC nicht wirklich stark übertaktet, und der Speicher läuft sogar mit der Referenzgeschwindigkeit von GDDR5-3600. Dass sich MSI beim Speichertakt so zurückgehalten hat könnte daran liegen, dass der Kühlkörper die Speichermodule nicht mitkühlt.

MSI ist für sein Overclocking-Tool namens Afterburner bekannt. Leider wollte die Anpassung der Kernspannung bei dieser Karte aber nicht funktionieren. Der Einstellbereich der Taktraten geht deutlich über das hinaus, was die Hardware verkraften würde, denn für die GPU kann man bis zu 1090 MHz und für den Speicehr GDDR5-4680 einstellen.

Zwei der wichtigeren erweiterten Funktionen der Afterburner-Software sind die Fähigkeit mit Windows zu starten und es auf die Taskleiste minimiert zu starten. Während die Karte auch dann mit angepassten Taktraten läuft, wenn die Software nicht mit Windows startet, funktionieren eigene Lüfterprofile nur dann, wenn das Programm läuft.

Die Lüfterprofile unterscheiden MSIs Afterburner Software von anderen Tools. Ein Kurvendiagramm macht das Erstellen eines solchen Profils gleichermaßen einfach wie anschaulich. Man kann innerhalb der Kurve sogar zusätzliche Lüfterstufen anlegen, um so die Regelung zu verfeinern.

In diversen Menüs finden sich Optionen für die Hardware-Überwachung und für Meldungen bzw. Mitloggen, sowie die Möglichkeit, Screenshots zu erstellen.

Der Nutzer kann bis zu fünf Übertaktungsprofile anlegen, die zusätzlich so mit Spielen verknüpft werden können, dass sie beim Spielstart aktiviert werden.

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