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GeForce GTX 670 Versus GTX 680 und Radeon HD 7970

Nvidias GeForce GTX 670 im Test: Königsmörderin aus den eigenen Reihen?
Von , Chris Angelini, Igor Wallossek

Bedenkt man, dass bei ihrer GPU nur rund 88 Prozent der CUDA Cores aktiv sind und diese zudem noch niedriger takten, dürfte man erwarten, dass die GeForce GTX 670 mindestens 12 Prozent hinter der GeForce GTX 680 liegen sollte. Andererseits muss man auch berücksichtigen, dass GPU Boost eine gewisse Rolle spielt und dass Frameraten nicht immer mit den verfügbaren Shader-Ressourcen skalieren - und zwar vor allem dann, wenn nicht der Shaderdurchsatz den Flaschenhals im System bildet. 

Doch auch mit diesen Punkten im Hinterkopf waren wir mehr als überrascht, dass die GeForce GTX 670 nur etwa 4,5 Prozent langsamer war als unsere GeForce GTX 680 Referenzkarte. Immerhin hatte man uns darauf vorbereitet, einen deutlich größeren Abstand zu erwarten. Da man selbst mit einer Luftkühlung oft genug eine Taktsteigerung erreichen kann, die 5 Prozent und mehr an Leistung bringen, fällt damit zumindest ein Grund weg, sich doch für die GTX 680 zu entscheiden. Das gilt vor allem, wenn man bei 1920x1080, höchster Detailstufe und allen optischen Schikanen spielen möchte.

Eigentlich hatten wir erwartet, dass unsere höchste Testauflösung den Abstand zwischen der GeForce GTX 670 und der GTX 680 gehörig vergrößern würde. Das war aber nicht der Fall, denn nun erhöht sich der Vorsprung der GTX 680 im Durchschnitt gerade mal um 1 Prozent. Die GTX 670 sieht also wirklich spannend aus. 

Und wie schlägt sie sich gegen die Radeon HD 7970?

Die Benchmarkanalyse hat bereits gezeigt, dass die “kleine” Nvidia-Karte bei 1680x1050 am stärksten ist, während die Radeon HD 7970 ihre Stärken bei 2560x1600 ausspielen kann. Der Vergleich bei 1920x1080 soll zeigen, wie die Performance der beiden Kontrahenten in dieser bei aktuellen Panels sehr beliebten Auflösung ausfällt.

Nvidias Kepler-Karte geht in Crysis 2, DiRT 3 und WoW klar in Führung, während ihr Vorsprung in Battlefield 3 und Skyrim weniger ausgeprägt ist. AMD entscheidet dafür Metro 2033 für sich. 

Natürlich könnte man diese Liste ewig fortführend und so für jede Seite weitere Siege vermerken, und je nach Spieleauswahl würde sich das Verhältnis verschieben. In unserem Benchmarkparcours war die GeForce GTX 670 aber durchschnittlich um mehr als 13 Prozent schneller. Berücksichtigt man stattdessen unter Beibehaltung aller anderen Ergebnisse World of Warcraft bei 2560x1600, wo die Radeon besser dasteht, reicht es immer noch für eine Führung von 11,4 Prozent zugunsten der Nvidia-Karte, die am Ende wohl sogar etwas  weniger kosten wird.

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Alle 26 Kommentare anzeigen.
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  • numerobis , 10. Mai 2012 15:35
    Schöner Test!
    Nutzt Mediaespresso cuda? Und wenn ja welche Version?
    Wär schon interessant mal nen cuda-basierten Renderer im Test zu sehen. Dass nvidia opencl boykottiert ist ja schon lange klar...
  • benkraft , 10. Mai 2012 15:46
    Wir hatten da vor einem Jahr einen Test zu: Video-Transcoding unter der Lupe: APP, CUDA und Quick Sync im Vergleich . Unterstützt wurden von Arcsoft VideoConverter und Cyberlink Media Espresso alle drei Möglichkeiten, also CUDA, APP und QuickSync.

    Wir wollen die Analyse in den nächsten Wochen wiederholen um zu schauen, ob und was sich in den letzten Monaten getan hat.
  • Binsenmeier , 10. Mai 2012 16:33
    Mal zwei bescheidene Fragen, wenn ich darf:
    Wozu genau soll man sich jetzt eine GTX 680 kaufen?
    Wann gibt es endlich einen funktionierenden VCE bei AMD? Zeit genug gab's doch wohl inzwischen, oder nicht?
  • Brat , 10. Mai 2012 16:56
    gtx 680 ist wie im Artikel für Auflösungen jenseits des FullHDs oder MehrMonitorBetrieb als auch 8xssaa gedacht (brauchen wirklich nicht viele) und selbst da werden die 2gb ram schnell zum Flaschenhals.

    mich hätte der vergleich gtx670 zu radeon 7950/7970 OC mehr interessiert, sonst wird durch gpu boost vieles "verschönert"
  • FormatC , 10. Mai 2012 19:11
    Zitat :
    mich hätte der vergleich gtx670 zu radeon 7950/7970 OC mehr interessiert, sonst wird durch gpu boost vieles "verschönert"
    Nächste Woche kommt ein Roundup zur HD 7950. Da sind auch Vergleichsbenchmarks zur GTX 670 drin. Außerdem hatte ich ja unlängst zur HD 7970 und dem OC im Vergleich zur GTX 680 was geschrieben. ;) 
  • numerobis , 10. Mai 2012 19:40
    Zitat :
    Unterstützt wurden von ArtCosft VideoTranscoder und Cyberlink Media Espresso alle drei Möglichkeiten, also CUDA, APP und QuickSync.

    Also sind die Werte im aktuellen Test mit CUDA entstanden oder wie muss ich das verstehen?
  • El-Locko , 10. Mai 2012 20:08
    Jetzt wart ich nur noch auf die Herstellerdesign's. Super Karte und deutlich günstiger als eine GTX680.
  • benkraft , 10. Mai 2012 20:11
    Zitat :

    Also sind die Werte im aktuellen Test mit CUDA entstanden oder wie muss ich das verstehen?


    Nein, auch nicht ganz. AMDs Nvidias Kepler Chips bringen dedizierte Hardware zum Transkodieren diverser Formate ins H.264-Format mit. Dieser Hardwareblock nennt sich NVEnc. Seit dem aktuellen Treiber funktioniert das auch gut, und die Werte der 600er-Karten sind mit NVEnc entstanden. Die älteren Nvidia-Karten rechnen noch klassisch per CUDA Filme um - deren Werte sind also tatsächlich mit CUDA entstanden. Ich hoffe, das hilft?
  • oldDirty1@guest , 10. Mai 2012 20:24
    Sry übersehen, alles gut, Bitming wo?
  • FormatC , 10. Mai 2012 20:39
    Kommt in die Charts.

    Ich teste derzeit außerdem noch 5 Boardpartner-Karten. Da ist eine dabei, die schafft unter absoluter Vollast alles unter 33 dB(A)! DAS nenne ich mal geil, aber GPGPU ist megafail. Blender mit der GTX 670 wird zum Desaster. Die GTX 670 ist der Hit, aber eben nur für reine Gamer. Nix für echte Männer, die ihre EON-Rechnung mit links zahlen :) 
  • numerobis , 10. Mai 2012 21:58
    benkraftNein, auch nicht ganz. AMDs Kepler Chips bringen dedizierte Hardware zum Transkodieren diverser Formate ins H.264-Format mit. Dieser Hardwareblock nennt sich NVEnc. Seit dem aktuellen Treiber funktioniert das auch gut, und die Werte der 600er-Karten sind mit NVEnc entstanden. Die älteren Nvidia-Karten rechnen noch klassisch per CUDA Filme um - deren Werte sind also tatsächlich mit CUDA entstanden. Ich hoffe, das hilft?

    ok, danke!
    Also muss man dann doch mal ne reine CUDA-Anwendung (Arion oder OctaneRender) testen, um zu sehen, ob da wirklich was gekappt wird.
  • arutha87 , 10. Mai 2012 23:06
    Zitat :
    [...] Da ist eine dabei, die schafft unter absoluter Vollast alles unter 33 dB(A)! DAS nenne ich mal geil, [...]


    Die fängt nicht zufällig mit P***t an und hört mit J*******m auf? ^^
  • ashrakk , 11. Mai 2012 04:43
    @benkraft
    AMDs Kepler Chips :p ???
  • benkraft , 11. Mai 2012 07:06
    Oh maaaaan, war ich gestern breit - natürlich Nvidias Keplers :D 
  • FormatC , 11. Mai 2012 07:15
    Zitat :
    Die fängt nicht zufällig mit P***t an und hört mit J*******m auf? ^^
    :D 
  • Andrei756@guest , 11. Mai 2012 07:57
    Warum ist die 670 ein fail wenn man blender benutzt?
  • FormatC , 11. Mai 2012 09:51
    Weil die GTX 670 im GPGPU-Sektor eine stehende Null ist. Es ist eine sehr gute Gamerkarte, leider nicht mehr und nicht weniger :) 
    OpenCL ist mittlerweile in Blender implementiert, die Schnittstelle läuft für AMD- und Nvidia-Karten gleichermaßen. Nur dass OpenCL nicht wirklich zu den Stärken der GTX 670 gehört. Es ist nämlich genau der Teil der Karte, der durch seine fast völlige Abwesenheit für die bessere Effizienz sorgt.
  • arutha87 , 11. Mai 2012 10:33
    Zitat :
    :D 

    Dann harre ich gespannt der Dinge die da kommen. :) 

  • 7664stefan , 11. Mai 2012 11:08
    Wäre eine spätere Freischaltung des 8. SMX-Cluster möglich und denkbar (so a la HD6950 mit anderem Bios) oder ist der mechanisch deaktiviert worden?
    Die Karte wird in Sachen P/L für Gamer nach der Einführungsphase der Kracher (Verhältnis entsprechend der 570/580, wobei die 570 auch die bessere Wahl war). ;) 

    @El-Locko: Gut, dass du gewartet hast! Jetzt kannst du bald zuschlagen. :D 
  • Techniker Freak , 11. Mai 2012 12:21
    Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt war die GF6 Serie die letzte von Nvidia bei der man etwas freischalten konnte.

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