Nvidia: Geforce MX 110 und MX 130 nutzen Maxwell-GPUs

Mit der Geforce MX 110 und der MX 130 hat Nvidia zwei Grafikkarten für Notebooks vorgestellt, die die Leistung der in den Intel-Chips integrierten GPUs deutlich steigern. Allerdings dürfte sich so mancher Nutzer bei der tatsächlich gebotenen Performance nicht sonderlich beeindruckt zeigen. Denn Nvidia nutzt bei den beiden Grafikchips die bereits in die Jahre gekommene Maxwell- und nicht die Pascal-Architektur, auf die noch bei der MX 150 zurückgegriffen wird.

Unterm Strich handelt es sich bei der MX110 und der MX 130 also um nicht viel mehr als um eine umgetaufte Geforce 920MX bzw. 940MX, die in einer Strukturbreite von 28 Nanometern von TSMC gefertigt werden. Die Pascal-GPUs werden bereits in einem 14-nm-Prozess produziert.

Die Taktfrequenzen der beiden Notebook-Grafikkarten können genauso wie bei dem nominellen Schwestermodell, der leistungsstärkeren MX 150, von Hersteller zu Hersteller variieren, je nach dem ob der Focus auf die Leistungsfähigkeit oder den Energieverbrauch gelegt wird. In der Datenbank von SiSoftware wird beispielsweise ein Dell Latitude 5591 gelistet, bei dem die MX 130 mit einem Takt von 1189 MHz zu Werke geht.

Eigenschaften MX150 MX130 MX110
Architektur GP108 GM108 GM108
CUDA-Kerne 384 384 256
ROPs 16 8 8
Taktfrequenz Variabel Variabel Variabel
Speicher
GDDR5 GDDR5/DDR3 GDDR5/DDR3
Speicherbus 64 Bit 64 Bit 64 Bit
VRAM <=2 GB <=2 GB <=2 GB
Auftragsfertiger/Strukturbreite
Samsung/ 14 nm TSMC/ 28 nm TSMC/ 28 nm
Vorstellung Mai 2017 November 2017 November 2017

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • christoph1717
    warum jetzt drei stellige Model nummern ?
    hätte man nicht bei der 1000er Reihe bleiben können ?
    zb. 1040, 1030 und 1010 dann wüßte man gleich es sind lahme Chips am unteren Ende
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  • DjNorad
    Die Frage hast du dir selber schon beantwortet....

    "Man wüsste sofort dass es lahme Chips sind...."
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