Gemini Lake: Jeweils drei Modelle für Notebook und Desktop

Bereits im vergangenen Monat deuteten Gerüchte darauf hin, dass Intel die ersten seiner neuen Gemini-Lake-Prozessoren, die die auf der Apollo-Lake-Architektur basierenden Pentiums und Celerons ablösen, noch in diesem Jahr vorstellen könnte. Diese Spekulationen bestätigen sich nun. Der Chipentwickler stellt die ersten sechs Chips der neuen Generation vor, von denen jeweils drei für den Einsatz in Desktops bzw. Notebooks gedacht sind.

Die sechs Modelle werden allesamt in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt und verfügen vier Megabyte großen L2-Cache sowie einen Speichercontroller, der Arbeitsspeicher nach DDR4-2400-Standard unterstützen kann. Bei Apollo-Lake-SoCs wurde ein nur zwei Megabyte großer L2-Cache zur Verfügung gestellt, RAM konnte im DDR3L/LPDDR4-Format genutzt werden.

Auch bei der GPU geht Intel den nächsten Schritt und integriert eine HD Graphics 60x, die die Hardwareunterstützung für H.256/HEVC Main10 genauso wie HDCP 2.2 mitbringt. Letzteres wird unter anderem für das Dekodieren von 4K-Netflix-Streams benötigt. Außerdem verfügen die neuen Pentiums und Celerons über das Intel-9560-WLAN-Modul, das den ac-Standard unterstützt.

Mit den ersten Rechner, bei denen auf die neuen Chips gesetzt wird, kann im kommenden Jahr gerechnet werden.

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