Gigabyte Aivia Uranium im Test: Mehr Maus, mehr Wireless, mehr Gewicht

Dieses schwere Mädchen ist nichts für leichte Jungs, verfügt aber trotzdem über einige Features, die allen Liebhabern eines tiefgründigeren Charakters mit Sicherheit Freude ins Gesicht zaubern wird. Dazu benötigt sie allerdings ein wenig Schützenhi...

Massive Begleiterin mit Anhänger

Mit der Aivia Uranium schickt Gigabyte erneut eine Maus ins Rennen auf den hart umkämpften Peripherie-Markt, die em Ende allerdings nicht so alltäglich ausfällt, als dass man sie in der eher gesichtslosen Nager-Kolonne der sogenannten Gamer-Mäuse leicht übersehen könnte.

Das Konzept wird polarisieren, keine Frage. Aber selbst wenn sich Widerspruch regt, ist das schon mehr wert, als die üblichen Verdächtigen in Form Mainstream-geglätteter (Duck)Mäuse(r) im Einheitsdesign.

Das Gesamtkunstwerk setzt dabei auf die Verbindung aus einem brauchbaren Wireless-Konzept mit wechselbaren Akkus (die auch schnell mal durch alkalische Batterien ersetzt werden können), einer Ladestation, die zugleich mittels Monitor die wichtigsten Informationen bereithält, und Ghost als eine Art Grid für die flexible Nutzung des Nagers mit verschiedenen Profilen und Features. Darüber hinaus fällt der Lieferumfang mit Maus, Ladestation, Akkus und Ersatzgleitfüßen standesgemäß aus.

 Doch lassen wir zunächst die Daten in Tabellenform für sich sprechen:

Technische Daten
Sensor:
Philips PLN 2032 Twin-Eye (Laser)
Auflösung:100 bis 5600 dpi (umstellbar)
Polling/Report Rate:125 bis 1000 Hz (umstellbar)
Max. Geschwindigkeit:5,1 m/s
Max. Beschleunigung:50G
DPI-Schalter:vorhanden (4 Stufen)
Mausrad:4D-Mausrad
Seitentasten:4 (frei programmierbar)
Maustasten:Omron (10 Mio. Klicks)
Abmessungen (LxBxH):
13,0 x 7,8 x 4,0 cm
Gewicht:
114g ohne Akku, ca 170g mit Akku
Kabellängen:
Kabel zum Display: 1,8 m
Ladekabel: 0,5 m
Verfügbare Farben:
mattschwarz
Lieferumfang:
Display-Dock mit zweifarbiegem OLED-Display
2x AA-Akkus, 1 Satz Ersatzgleiter
Reinigungstuch, Handbuch
Software:GHOST Engine
Funkverbindung:
2,4 GHz
Preis:
ca. 80 Euro

Kommen wir nun als Nächstes zum Unboxing und beschäftigen uns mit den Äußerlichkeiten.

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7 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Endlich mal wieder eine schöne Funkmaus ohne Pferdefuß.Ist der Profilspeicher in der Maus integriert oder in der Software?
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  • Die Maus hat einen integrierten Speicher, der sich aber über die Ghost-Software sogar in eine Datei sichern und bei Bedarf auch wieder zurückschreiben lässt.

    Kleiner Nachtrag:
    Tag 5 mit einer Akkuladung und trotz mittlerweile sehr extensiver Nutzung noch 30% auf dem Akku. Die Ladestands-Anzeige ist zwar etwas grob abgestuft, aber das stört eher wenig.
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  • Der Stecker auf Seite 2 sieht aber eher nach micro-USB statt mini-USB aus, oder? ;-)
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  • Stimmt :) Macht der Gewohnheit
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  • Ich muß mal wieder etwas meckern...
    Quote:
    Die Leistungsaufnahme der Maus ist gering genug, um sie mehr als nur einen Tag ohne Auszuschalten zu benutzen. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber den meist schwächeren Akku-Packs der meisten Mäuse mit proprietären Flachakkus.

    Ist das als Witz gemeint? Meine V500 (2x AAA) hält grob 6 Monate(!) bei täglicher Benutzung. Die Maus ist uralt, aber ich verwende sie seit dem Studium. Inzwischen immer wieder gern auf meinen ständigen Dienstreisen.
    Ja, die Maus hat bei weitem nicht so viele Spielereien, aber der Sensor ist noch immer erfreulich gut und funktioniert auch auf den meisten schwierigen Untergründen, auf denen viele neue Mäuse aufgeben, hakeln, ruckeln, ...
    Aber wenn das grob im Jahr 2003 möglich war, dann erwarte ich ähnliche Laufzeiten mit größeren Batterien/Akkus eigentlic auch heute.

    Zu "Flachakkus":
    Meine über 10 Jahre alten MX1000 Mäuse (LiIon, fest eingebaut) halten immerhin mit erstem Akku noch immer "mehrere Tage", wenn ich stundenlang Maus-intensiv zocke (WoT, Torchlight). Das waren aber früher, als die Mäuse noch nicht uralt waren, auch mal ein paar Monate mit einer Ladung (2 bis 3 Monate bei täglichem Zocken im Studium - äh - ich meine natürlich intensivem Lernen. :-P).

    Wenn eine Maus nicht einmal einen Tag schaffen sollte, dann wäre es eine katastrophale Fehlkonstruktion."Nach 5 Tagen noch 30%" - naja, dann ist die ja nun grob auf dem Niveau, was die MX1000 nach (über) 10 Jahren Benutzung mit dem ersten Akku schafft. Glückwunsch!Für meine Begriffe ist das etwas enttäuschend.
    Bei den im Artikel angedeuteten LiIon-Akkus sollte man aber doch bitte den Warnhinweis vermerken, dass man die Ladefunktion dann nicht nutzen darf. Oder ist das ein Ladegerät, welches auch LiIon-Akkus laden kann? Vermutlich nicht.

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    Edit: Absätze wieder eingefügt, die das Forum verschluckt hatte.
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  • Das integrierte Ladegerät kann das :)

    Im Übrigen schaffte meine alte Razer Mamba nur einen einzigen Tag - mit viel Glück. Die Naga ist auch nicht viel besser, hat aber den besseren Akku. Vergiss nicht, dass ältere IR- oder Lasersensoren eine wesentlich niedrigere Leistungsaufnahme haben und dass auch meist keine größere Elektronik verbaut ist. ;)
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  • Naja, dann wurde etwas in der Maus verbaut, was wirklich niemand braucht, dafür aber die Akkus sinnfrei plättet. Fehlentwicklungen.

    Bin aber schon verwundert, das das Ladegerät per USB-Anschluss Li-Ion-Akkus laden kann. Das finde ich dann recht interessant und auch etwas ungewöhnlich. Nettes Detail. :)
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