IBM: Verkauf der Chipfertigung ins Stocken geraten

IBM will keine Hardware mehr produzieren und versucht dementsprechend die letzten verbliebenen Bereiche - die Serverproduktion und Chipfertigung abzustoßen. Dabei stößt der Hersteller jedoch auf erhebliche Schwierigkeiten. Während der Verkauf der Serversparte an Lenovo offenbar von der US-Regierung ausgebremst wird, weil diese befürchtet, dass die Chinesen zu leicht an sicherheitsrelevante Informationen gelangen könnten, droht der Hersteller nun auch auf seiner Prozessorenproduktion sitzen zu bleiben.

Die sollte eigentlich an Globalfoundries abgetreten werden, doch offenbar stößt der Verkaufspreis auf Widerspruch. IBM soll demnach für seine Fertigung zwei Milliarden Dollar verlangen, und das ist deutlich mehr als der Auftragsfertiger zu zahlen bereit ist. Globalfoundries schwebt eine Summe von weniger als die eine Millarde Dollar vor, weil die Fertigungsanlagen längst nicht mehr auf aktuellem Stand sind. The Big Blue, wie IBM auch genannt wird, sitzt jedoch am kürzeren Hebel: Bei der Umstrukturierung ist die Chipfertigung im Weg, die vergleichsweise hohe Investitionskosten verursacht und nur geringe Margen abwirft. 

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3 Kommentare
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  • Tesetilaro
    und moderner werden die Anlagen während des Tauziehens auch nicht mehr,
    zumal beiden Seiten klar ist, daß die bei geplantem Verkauf keinerlei investitionen mehr tätigen werden *g*
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  • derGhostrider
    Stockern? Sollte das "Stocken" oder "Stottern" heißen? Beides zusammengewürfelt ist kein deutsches Wort, steht aber in der Überschrift.
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  • Tesetilaro
    dicke finger - e und r gleichzeitig getroffen ;)
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