Chrome pausiert Flash und soll den Akku schonen

Um die durch den Chrome-Browser verursachte Prozessorlast zu senken und damit insbesondere die Akkulaufzeit von mobilen Geräten zu erhöhen, haben Adobe und Google eigenen Angaben zufolge an einer "intelligenten Pausierung" von Flash-Inhalten gearbeitet.

Der Kniff: Von allen unter Umständen recht zahlreich vorkommenden Flash-Inhalten soll der Browser entscheiden, welche der Flash-Inhalte zentral sind und deshalb nicht geblockt werden sollten. Beispielweise ist es im Interesse des Nutzers, ein Flash-Video zu laden; eine auf Flash basierende Werbeanzeige wäre der Akkulaufzeit hingegen nicht zuträglich.

Sollte es dennoch dazu kommen, dass ein wichtiger Flash-Inhalt irrtümlich blockiert wird, so soll sich dieser per Klick nachladen lassen. In der neuen Beta-Version des Browsers ist das Feature bereits integriert und soll zeitnah allen Nutzern zur Verfügung stehen.

Neben dem Mehrwert für den Benutzer dürfte Google auch daran gelegen sein, durch die Flash-Pausierung Werbeanbieter von der Nutzung von HTML5-Anzeigen zu überzeugen.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Plitz
    Und wie durch ein Wunder werden die Google Ads nicht wirklich pausiert, aber die Werbeanzeigen der Konkurenz werden zu 100% erfolgreich rausgefiltert.

    Well done Google!

    Wo sind noch mal die EU Gerichte die sowas eigentlich unterbinden sollten? Die sind wahrscheinlich wieder dabei neue Normen für die Größe von Reiskörnern auszuklügeln.
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  • rroman
    In erster Linie ist Chrome ein sehr, sehr unzulänglicher browser, wenn "plugins on demand" nicht zur Standardaustattung gehört.
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  • ReBoot
    An Symptomen rumbasteln können die, aber die Ursache schaut sich keiner an. Chrome ist auch ohne Flash weniger energieeffezient, als z.B. IE und daran hat Google seit Jahren nichts geändert.
    Details: Chrome erhöht die Timerfrequenz, mit der Prozesse unter Windows zum Zug kommen. In anderen Worten: die Programmierer bei Google bescheisen bei JS-Benchmarks.
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