Google kauft Smartphone-Sparte von HTC

In den vergangenen Wochen wurde bereits deutlich, dass es um HTC nicht mehr sonderlich gut bestellt ist. Der Hersteller hatte bereits öffentlich verlautbaren lassen, dass man sich einen Käufer wünsche, der sich für die VR-Sparte, das Smartphone-Geschäft oder beides interessieren würde. Und in den vergangenen Tagen wurden die Gerüchte konkreter, dass Google der Käufer werden könnte, schließlich arbeiten die beiden Hersteller bereits seit längerem zusammen: Sowohl die aktuelle Generation der Pixel-Smartphones als auch die Neuauflage, die wohl am 4. Oktober vorgestellt wird, wurden von HTC entwickelt. Die für die nähere Zukunft geplanten HTC-Smartphones - es wird beispielsweise über eine Ocean-Serie spekuliert, die aus drei Modellen bestehen soll - sollen zunächst wie geplant auf den Markt kommen.

Nun wird die Übernahme offiziell bestätigt: Google zahlt für die HTC-Smartphone-Sparte einen Kaufpreis von 1,1 Milliarden Dollar. HTC behält die Vive-Sparte und wird versuchen mit den Einnahmen aus dem Verkauf sein VR-Geschäft weiterzuentwickeln. Denn auch hier wächst der Druck: Die Vive ist eine der teuersten unter den VR-Brillen, ihr Absatz ging zuletzt deutlich zurück. In den kommenden Wochen werden jedoch zahlreiche Hersteller VR-Brillen für die Windows-Mixed-Reality anbieten, die erheblich weniger kosten und in ersten Tests zu überzeugen wussten.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar