Google setzt Recht auf Vergessen besser um

Im Jahr 2014 entschied der Europäische Gerichtshof, dass Google berechtigten Anfragen auf die Löschung von nicht mehr aktuellen, personenbezogenen Suchergebnissen nachkommen muss - etwa, wenn über die Verurteilung einer Person berichtet wurde, dieses Urteil aber später aufgehoben wurde. 

Bild: GoogleBild: Google

Datenschützer erkennen zwar die Bemühungen des Suchmaschinenanbieters an, kritisieren aber, dass die in Europa entfernten Suchergebnisse etwa über die amerikanische Version der Suchmaschine weiterhin erreichbar sind.

Diese Lücke hat Google einem Bericht der FAZ zufolge nun geschlossen: Google sperrt die Suchergebnisse jetzt anhand der IP-Adresse des Nutzers und nicht mehr nach der Google-URL. Zwar lässt sich diese Beschränkung durch die Nutzung eines Proxys immer noch umgehen, die Hürden dafür liegen allerdings ungleich höher.

Auf einer eigens eingerichteten Seite gibt Google aktuelle Statistiken zum Recht auf Vergessen bekannt; so wurden seit Mai 2014 bereits knapp 580.000 Links entfernt. 

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