TSMC kommt mit der Produktion von 28-nm-SoCs nicht nach

Ob Prozessoren für klassische PCs, GPUs für Grafikkarten oder SoCs für Smartphones und Tablets - leistungsfähige Chips werden zumeist in einer Strukturbreite von 28 nm gefertigt und sie kommen oftmals von einem Hersteller: TSMC. Allerdings kämpft der Auftragsfertiger immer wieder mit Phasen, in denen mit dem Abarbeiten der Aufträge kaum nachgekommen werden kann. Schon bei der Einführung des 28-nm-Fertigungsprozess kam es bei manchem Prozessor zu langen Wartezeiten.

Nachdem die Nachfrage zwischenzeitlich abebbte, scheinen die TSMC-Auftragsbücher mittlerweile wieder randvoll zu sein, denn gegenüber seinen Kunden hat der Hersteller nun die Vorlaufzeiten von zehn auf 16 Wochen erhöht. Im Mai aufgegebene Bestellung könnten unter Umständen erst im September oder Oktober ausgeliefert werden, vor allem dann, wenn der jeweilige Auftraggeber keinen langfristigen Vertrag mit TSMC geschlossen hat. Ihnen bietet sich nur die Möglichkeit zu einem anderen Fertiger zu wechseln. So wurde beispielsweise in dieser Woche bekannt, dass AMD auch seine 28-nm-Chips verstärkt bei Globalfoundries produzieren lässt, um Engpässen zu entgehen.

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