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NVIDIA: Ältere Modelle

von
GeForceFX 5200

Mit dem als NV34 bezeichneten Chip führt NVIDIA DirectX 9 in der unteren Marktkategorie ein und ersetzt die veralteten GeForce-4-MX-Karten (DirectX 7). In Sachen Features entspricht er voll seinen großen Brüdern. Allerdings hat der Hersteller die Zahl der Pixel Pipelines auf vier reduziert und spendiert dem Chip auch nicht das moderne Speicherinterface. Hier greift man auf Bewährtes der Generation der GeForce 4 Ti zurück. Auch die Vertex-Shader-Leistung wurde beschnitten. Produziert wird der Chip mit circa 45 Mio. Transistoren in 0,15-Mikrometer-Technologie.

Angesicht der stark beschnittenen Leistungsfähigkeit und moderaten Taktraten ist der Vorteil von DirectX 9 eher ein Papiertiger. In der Praxis ist der Chip für komplexe DirectX-9-Berechnungen in Auflösungen ab 1024x768 zu langsam. Durch das von der GeForce 4 Ti übernommene Speicherinterface und MultiSampling-FSAA mit durchschnittlicher anisotroper Filterleistung (trilinear) bietet der Chip für die Einsteigerklasse aber durchaus ordentliche Leistungen. Aufpassen muss man bei den günstigsten Nicht-Ultra-Angeboten, die teilweise nur mit sehr langsamen 64-Bit-Speichermodulen bestückt sind.

Varianten:

GeForce FX 5200 - 64/128/256 MB 64/128-bir - 250/400 MHz GeForce FX 5200 Ultra - 128 MB - 128 Bit - 325/650 MHz
GeForce FX 5600

Der intern NV31 genannte Chip in 0,13 Micron Fertigungstechnologie trat die Nachfolge der erfolgreichen GeForce-4-Ti-4200-Serie an. Im Laufe des Produktzyklus hat NVIDIA die GeForce-FX-5600-Ultra-Variante noch einmal verbessert. Dank Flipchip-Bauweise konnte man die Taktraten des Chips nochmals um 50 MHz auf 400 MHz erhöhen. Interessierte Käufer sollten auf jeden Fall auf die Taktraten der Karten achten. Läuft die FX 5600 Ultra nur mit 350 MHz Takt, ist es noch der alte.

Technisch besitzt der DirectX-9-Chip alle Fähigkeiten des großen Bruders, wie Color Compression, schnelle (adaptive) anisotrope Filterung und MultiSampling FSAA. Lediglich an der Zahl der Pixel Pipelines wurde gespart. Zudem verwenden 5600er Karten ein nur 128 Bit breites Speicherinterface, statt des hoch getakteten 128-Bit-DDR-II-Speichers der NV30 (FX 5800) bzw. 256-Bit-DDR-Speichers des NV35 (FX 5900).

Varianten:

GeForceFX 5600 - 128 MB/256 MB - 128 Bit - 325/550 MHz GeForceFX 5600 Ultra - 128 MB/256 MB - 128 Bit - 400/700 MHz
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