Video In & Out
Einen Video-Ausgang bieten heute praktisch alle Karten. Anders sieht es bei Video-In-Funktionen aus. Oftmals gibt es den nur bei so genannten "ViVo"-Ausführungen. Damit lassen sich Videoquellen über Composite/Cinch- oder S-VHS-Kabel anschließen. Für digitale Videokameras hilft das wenig, da hier oftmals ein Firewire-Eingang benötigt wird, der auf so gut wie keiner Grafikkarte zu finden ist. Fernsehen kann man über die Video-Eingänge nur, wenn eine Videoquelle mit Tuner angeschlossen wird, also ein Videorekorder, Sat-Receiver oder Fernseher. Eine Alternative sind Grafikkarte mit integriertem TV-Tuner, beispielsweise ATIs All-In-Wonder-Serie oder NVIDIAs Personal Cinema. Hier zahlt man allerdings entsprechend mehr und verliert die TV-Möglichkeit evtl. beim nächsten Grafikkarten-Update. Wer die Karte öfter wechselt, sollte lieber zu einer separaten TV-Tuner-Karte greifen. Wichtig ist auch, das Karten mit Video-Eingängen keine "richtigen" Videoschnittkarten sind. Die aktuellen Grafikchips erlauben zwar teilweise ein hardware-unterstütztes Codieren von Videodaten, aber die Hauptarbeit liegt immer noch bei der CPU!

Karten mit Video In- & Out erlauben den Anschluss von Videoquellen meist über Kabelpeitschen. Sie eignen sich für den Anschluss von Kameras oder Videorekordern.

Das Foto zeigt eine Karte mit integriertem TV-Tuner, an dem ein Antennenkabel angeschlossen werden kann. Zusätzlich bietet dieses Modell Video-In- und -Out-Anschlüsse.
Neu ist Video-Out in HDTV-Qualität. Dies wird zwar von den meisten neuen Grafikchips unterstützt, aber ein entsprechendes RGB-Kabel wird (noch) in den seltensten Fällen mitgeliefert. Wer darauf wert legt, sollte vor dem Kauf einen Blick in die Ausstattungstabelle werfen.
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