Investionssicherheit für die Zukunft: Die Technologie

Ein sehr wichtiger Faktor beim Kauf einer Karte ist die DirectX-Generation, die ein Grafikchip beherrscht. In den vergangenen Jahren haben sich Grafikchips von reinen 3D-Beschleunigern, in denen bestimmte Aufgaben und Vorgänge praktisch fest verdrahtet im Chip implementiert waren, zu echten Prozessoren entwickelt, die in gewissen Grenzen programmierbar sind.
Das erlaubt es Spiele-Designern völlig eigene 3D-Effekte zu entwickeln. Dabei orientiert man sich an professionellen 3D-Render-Applikationen, die eigene Programmiersprachen für Effekte besitzen, so genannte Shader. Ein Shader ist nichts anderes, als eine festgelegte mathematische Definition/Beschreibung für einen Effekt. Soll ein Stein in einem Spiel nass aussehen, kann dafür einen Shader geschrieben werden, der den Glanzeffekt inklusive Spiegelungen, Lichteinfall etc. definiert. Der Grafikprozessor berechnet diesen Effekt dann in Echtzeit. Früher hätte man dafür vielleicht einfach eine zweite Textur über die primäre Steintextur gelegt, die Pseudoreflektionen enthält und damit Glanz vortäuscht. Realistisch hätte das nicht ausgesehen. Heute lassen sich derartige Effekte mit einem hohen Grad an Wirklichkeitstreue darstellen. Shader bringen also eine gehörige Portion Realismus ins Spiel. Das Thema ist allerdings sehr komplex, so dass wir hier nur auf die wichtigsten Punkte eingehen können. Also zurück zur DirectX-Generation:
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