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Corsair H70: Günstige Flüssigkeitskühlung für Einsteiger

Corsair H70: Günstige Flüssigkeitskühlung für Einsteiger
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Flüssigkeitskühlungen haftet das Image an, teuer und kompliziert zu sein. Während dies für einige Aufbauten sicherlich zutrifft, bietet das Unternehmen Corsair in Zusammenarbeit mit dem Kühlungsspezialisten Asetek unter dem Namen Corsair H70 eine Flüssigkeitskühlung an, die sowohl einfach zu handhaben als auch günstig ist. 

Flüssigkeitskühlung: Vor- und Nachteile

Wer sich mit dem Thema Flüssigkeitskühlung beschäftigt, wird schnell feststellen, dass er sich hier auf ein Terrain begibt, das ihm einiges an Zeit abverlangen wird. Welche Komponenten werden benötigt, kauft man sich eine Flüssigkeitskühlung im Set oder doch besser einzelne Komponenten und welchem Hersteller vertraut man? Dies dürften die am häufigsten gestellten Fragen sein, die sich anfangs im Zusammenhang mit Flüssigkeitskühlungen ergeben.

Sind diese Punkte geklärt, kommen die Variablen Geld und Zeit ins Spiel. Günstige Flüssigkeitskühlungs-Sets bestehend aus Radiator, Pumpe, Waterblock, Ausgleichsbehälter, Schläuchen, Schrauben, Lüfter, etc. sind in einer Preisregion von etwa 150 Euro angesiedelt. Ist es die erste Flüssigkeitskühlung die man einbaut, dann sollte man sich für die Installation genügend Zeit nehmen. Denn wenn das System undicht ist weil man unsauber gearbeitet hat, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die elektrischen und elektronischen Komponenten im PC durch einen Kurzschluss in die ewigen Jagdgründe verabschieden. Zudem kann es sein, dass am PC-Gehäuse mechanische Veränderungen vorgenommen werden müssen, damit die Flüssigkeitskühlung überhaupt verwendet werden kann.

Doch, kein Aufwand ohne Ertrag. Belohnt werden die Arbeiten mit einer hohen Kühlleistung, die viel Spielraum zum Übertakten bietet, und dies bei einer sehr geringen, wenn nicht sogar lautlosen Geräuschkulisse.

H70 - Fertig-Flüssigkeitskühlung von Corsair

An diesem Punkt kommt die Flüssigkeitskühlung Corsair H70 ins Spiel. Eine hohe Kühlleistung bei geringer Lautstärke soll sich auch mit dieser erreichen lassen, und das bei weitaus weniger Aufwand beim Einbau. Setzt doch Corsair beim H70 wie schon beim Vorgängermodell Corsair H50 auf ein bereits geschlossenes Komplettkühlsystem bestehend aus Radiator, Schläuchen, Waterblock  für die CPU, Lüfter und Kühlflüssigkeit, das bereits komplett zusammengesetzt ist. Neben dem verringerten Aufwand für den Einbau erübrigt sich damit auch die Zusammenstellung der passenden Kühlkomponenten.

Die Erwartungen an den H70-Wasserkühler sind unsererseits recht hoch, da Corsair wie schon beim H50 auf die Fähigkeiten des Herstellers Asetek setzt, den wir noch immer mit der "CPU-Gefriertruhe" Vapochill aus dem Jahr 2001, mit der man CPUs bei etwa -20°C betreiben konnte, in Verbindung bringen. Zudem hat sich schon das Vorgängermodell Corsair H50 in einem Test unserer amerikanischer Kollegen wacker geschlagen hat. Gelingt dies auch der verbesserten Nachfolgeversion?

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  • Derfnam , 8. September 2010 10:32
    Schade, daß die Vergleichswerte der H50 fehlen.
  • Pascha , 8. September 2010 11:20
    Jupp, Vergleichswerte zur H50 und zum Mugen2 fehlen definitiv.
    Dann hätte man wenigstens einen Vergleich zum Vorgänger und auch zu einem der wohl derzeit meist empfohlenen Luftkühler.
  • epic-fail , 8. September 2010 11:47
    Als zufriedener Besitzer einer H50 hab ich den Eindruck, die haben alles verschlimmbessert. Zumindest komm ich bei Standarttakt ebenfalls auf Raumtemperatur mit nur einem Lüfter und höre garnichts! Und dass bei voller Übertaktung der Lüfter manchmal von 800 auf 1600 RPM hochgeht um Temps ab 60° wieder auf 50 zu senken, damit kann ich Leben, wobei das dann schon arg laut wird. Aber dauerhaft so ne Lautstärke? Ne Danke.
  • avatar_87 , 8. September 2010 12:22
    Leute, ich seh auch so, dass das Dingens Müll ist. Vergleichswerte brauch ich da keine mehr.
  • Derfnam , 8. September 2010 13:39
    Und woran siehst du das?
  • hotpizza , 8. September 2010 13:47
    Schonmal H50 und H70 verglichen? Die Pumpe wurde auf ein vielfaches verkleinert.
    Ich höre meinen H50 im Idle überhaupt nicht (Lüfter+Pumpe), aber beim H70 glaub ich das nicht so richtig. Schaut mal wie flach das Teil is. Ich hab auch schon von ein paar Leuten gehört, dass er überhaupt nicht silenttauglich ist.

    Aber man kann sich auch positive Aspekte für den Kühler raussuchen, da das Teil eben so extrem Flach ist, passt es dann halt wo rein, wo der H50 nicht reinpassen würde, also ne Notlösung. Nur wie oft gibts sowas? Dann braucht man aber wieder beim Radi mehr Platz... Irgendwie nicht so das Wahre das Dingens.
  • avatar_87 , 8. September 2010 16:27
    DerfnamUnd woran siehst du das?

    Das Ding ist teurer, lauter und kühlt auch nicht besser als gute Luftkühler. Nenn mir einen Grund wieso ich diesem Gerät z.B einem Prolimatech Megahalems mit MF-12PS Lüfter den Vorzug geben sollte. Mir fällt nur einer ein. Man kann sagen, dass man einen Wasser/Flüssigkeitskühler hat.
  • Derfnam , 8. September 2010 17:12
    Hier ist noch einer, stellvertretend für alle Gehäuse, in die ein großer Turm nicht reinpaßt:
    http://geizhals.at/deutschland/a364151.html
  • Anonymous , 8. September 2010 18:01
    Mit einen H50/70 hat man definitiv mehr Platz im Case. Hab den H50 mal bei einen Kollegen mit 2x Slipstream@800rpm im Sandwich verbaut, haben beide ein Lancool K7 und er hat im Vergleich mit meinen MegaShadow um einiges mehr Platz dadurch .

    Im Vergleich zum MegaShadow kostet die H50 Lösung allerdings etwas mehr, alles eine Frage des Geldes ;) 

    P.S. Ob der H50 nun ausschließlich für kleine Gehäuse zu empfehlen ist, möchte ich mal nicht unterstreichen ^^
  • avatar_87 , 8. September 2010 18:41
    @ Derfnam Verrücktes Case das Antec Sceleton :D 

    @ dochurt Ich würde mir die H50/H70 selbst dann nicht holen, wenn sie günstiger wär als mein Megahalems + MF-12PS.
  • Anonymous , 8. September 2010 20:10
    Weißt Du avatar, mir ist das völlig Latte was Du Dir holst :D 
  • hotpizza , 8. September 2010 20:56
    Richtig. Der Corsair kühlt genauso gut wie der Prolima und ist leiser. Das gute ist weiterhin, dass man ihn immer weiterverwenden kann und nicht auf die Gehäusegröße achten muss. Bei nem großen Metallklumpen wirds da schwieriger.

    Den Platz will ich auch nie wieder missen^^
  • epic-fail , 8. September 2010 21:45
    ich sah damals den größten Vorteil im geringen Gewicht des Kühlers im Vergleich zu einem Kühlturm um die 800-1000g, auch mit Backplate find ichs kritisch so einen PC mit so nem Monster aufm MoBo zu transportieren. Und ganz ehrlich: wer will jedes mal den Kühler abbauen und danach neu mit WLP einschmieren?!
  • Diesel_im_Blut , 8. September 2010 22:13
    Die geteste Wasserkühlung mag ihre Vorteile haben. Muss sich aber mit den normalen Luftkühlern messen. Wenn man ne richtige Wasserkühlung haben will, legt manfür den Einstig mal locker 250€ auf den Tisch. Ich baue mir grade ein neues System auf AMD Basis auf und verwende den größten Teil meiner alten Wakü weiter. Ich habe mir noch ne neue Pumpe mit AGB gegönnt, was gleich nochmal über 100€ gekostet hat. Ríchtige Waküs sind was für Bastler oder Liebhaber.

    Aber eine Wakü hat auch vorteile, auch diese H70. Die Wärme wird aus dem Gehäuse befördert. Ich konnte diesen Effekt feststellen, nachdem ich mein komplettes System, CPU, Graka und Mainboard unter Wasser setzte. Die Temp im Gehäuse war geringer als bei eienr "Teilwasserkühlung". Beim neuen System wird auch wieder alles unter Wasser gesetzt.
  • avatar_87 , 8. September 2010 22:21
    dochurtWeißt Du avatar, mir ist das völlig Latte was Du Dir holst

    Soll ich jetzt darüber lachen oder weinen?
    Ich hol mir gar nichts, aber wenn ich jemandem etwas empfehle, dann nur das was mir auch selbst gefällt. Vielleicht ist das ja bei dir anderst.
    Also behalte lieber deine verbalen Sticheleien für dich und konzentrier dich vielleicht mehr darauf ein richtiges Argument für die H70 zu bringen. Dann les ich mir das auch gerne wieder durch.
    Allein mehr Platz im Case bringt mir nämlich gar nichts. In das Lancool K7 deines Kumpels hätte sicher auch ein guter Luftkühler problemlos reingepasst.
  • Anonymous , 8. September 2010 22:58
    Zitat :
    Ich hol mir gar nichts, aber wenn ich jemandem etwas empfehle, dann nur das was mir auch selbst gefällt

    Warum sollte man das machen ?? Die Geschmäcker sind verschieden !

    :D  Ironie an] Willst meine Schnecke haben, mir gefällt die also empfehle ich die weiter ^^[Ironie aus :D 

    Zitat :
    In das Lancool K7 deines Kumpels hätte sicher auch ein guter Luftkühler problemlos reingepasst.

    Den Satz hättest Dir auch sparen können, wenn Du mit gelesen hättest ;) 

    Only for you avatar : http://www.youtube.com/watch?v=WvdFOhE5tY0 :D 

    Achso und vergess diesen nicht ^^

  • avatar_87 , 9. September 2010 03:11
    @ dochurt
    Wo geht es bei der Hardwarewahl denn bitte um Geschmack? ATI (rot) oder NVIDIA (grün). Entscheidest du dich da nach Farbe? Vielleicht gehst du bei der Kühlerwahl auch anderst vor. Je lauter desto besser? Deine Ironie ist übrigens absoluter Nonsens. Einige Torfköpfe werden darüber lachen können aber mehr auch nicht.

    Sag mal. Was ist eigentlich dein Problem? Vielleicht zitierst du mal die Stelle von mir die dir nicht bekommen ist. Das würde mir echt weiterhelfen.
  • FormatC , 9. September 2010 06:20
    Hört auf zu plärren. Das liest sich grausam...

    Ich hatte die H70 auch zum Test, weil ichs mal wissen wollte. Das ist kein Wunder- und kein Unding. Die Wahrheit liegt irgendwie mittendrin. Für meinen Geschmack hat die H70 am Ende zu wenig Kelvin/Euro abgeräumt, aber das soll jeder gefälligst für sich selbst entscheiden. Leise wie eine WaKü ist das Teil nicht. Und besser als ein guter Luftkühler auch nicht. Man verlagert eigentlich nur das Platzproblem. Falls man nach intelligenter Gehäuseauswahl überhaupt eines hat. Denn zu den Kosten der H70 kommen noch 20€ für brauchbare Lüfter obendrauf, denn die Originalaustattung ist etwas zu laut. Wen das nicht stört: kaufen.

    Ich habe mich NACH dem Auspobieren der H70 dann doch für den Megahalems entschieden. Aus Kostengründen, nicht wegen der Leistung. So fair muss man dann auch sein :) 
  • tantris , 9. September 2010 10:18
    Der grosse Nachteil einer Wasserkühlung ist, dass wenn sie undicht wird, dann kann so einiges zum Teufel gehen (als erstes wäre in einem Tower wahrscheinlich die Graka dran). Der grosse Vorteil wäre üblicherweise eine überragende Kühlleistung und eine fast geräuschlose Funktion. Hier jedoch, sehe ich eigentlich nur den Nachteil, denn wirklich bessere Kühlleistungen als ein guter Luftkühler haben wir hier nicht (auch ein geschlossenes System kann undicht sein/werden). Einzig und alleine im Falle von Platzmangel würde ich zu dieser Form der Kühlung greifen.
    Es muss aber jeder für sich selbst abwägen, wenn schon Wasserkühlung würde ich persönlich lieber zu einem etwas weniger integriertem und kräftigerem System greifen, auch wenn diese um einiges teurer sind.
  • Levi88 , 9. September 2010 18:18
    Wenn man doof genug ist, Steckanschlüsse für eine WaKü zu nehmen, ja dann kann sie undicht werden. Vor allem mit ner Laing.

    Mit den Schraubanschlüssen, wenn der Schlauch auch richtig drauf ist, never.

    Wenn man da aber trotzdem panische Angst davor hat:
    richtig gute Staubfilter.
    Oder glaubst du man benutzt da Leitungswasser in de Schläuch ;) ?

    Der große Nachteil an einer Luftkühlung ist, dass diese 1 Kilo+ Brocken, wenn sie abbrechen, einfach das Mobo, die Grafikkarte und die CPU killen.

    Das ist mindestens genauso warscheinlich. :p 

    Zu dem Corsair dingen.

    Ich verzichte, Schläuche eindeutig zu kurz gehalten, zu wenig Möglichkeiten,
    Pumpe laut (ja nix mit silent ne).

    BTW:
    Traumtemps mit WaKü + silent funktionieren auch nur mit stark zu großer Radiatorfläche, schaut dann nicht mehr schön aus und ist unpraktisch (Bei mir ist jeder 5;25" Schacht besetzt).
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