Logitech Z-680, Fortsetzung

Die Qualität der Z-680 leidet unter einem leichten Fehler, den man nicht vernachlässigen kann: Der Centerspeaker verbreitet ein kontinuierliches ziemlich lautes Rauschen, das unabhängig von der Lautstärke oder auch der Aktivierung der Mute-Funktion ist. Dieses Rauschen stört so sehr, dass man die Z-680 nicht eingeschaltet lassen kann, wenn man seinen Rechner nutzt, will man nicht unter einem fortwährenden leichten elektronischen Blizzard leiden. Man hört es ein wenig, wenn man Musik hört oder eine DVD ansieht, und es schmälert in einigen Fällen die Wiedergabequalität insgesamt. Das ist sehr schade, denn diese Kleinigkeit ist zwar vielleicht kein echter Fehler, aber es trübt das Gesamtbild, das sonst brillant gewesen wäre. In der Tat ist von diesem Rauschen abgesehen die Qualität der Kombination zumindest sehr gut, angesichts des Preises und der Funktionen der Z-680 sogar exzellent. Die Bässe sind sehr tief und hart, sie übersteuern geringfügig bei hoher Lautstärke, aber kaum mehr als bei den MegaWorks 550. Die Mitten sind sehr präsent und sehr dynamisch. Sie sind allerdings etwas zu gefärbt, und eine leichte Verzerrung im Frequenzgang wird manchmal spürbar. Die Höhen sind recht gut, sie sind klar und präzise, solange man die Lautstärke nicht zu hoch dreht, denn sonst ist die Übersteuerung wirklich sehr stark. Das Stereobild ist sehr ausgewogen, wenn auch lange nicht wie bei den MegaWorks 550. Bei Dolby Digital- und DTS 5.1-Decodierung ziehen sich die Z-680 wirklich sehr gut aus der Affäre. Die Tests mit Star Wars Episode II und The Lord of the Rings sind sehr überzeugend verlaufen. Die Positionierung der Geräusche ist äußerst korrekt, und die Verstärkerleistung findet bei DVD-Video ihre volle Berechtigung. Anzumerken ist, dass die Z-680 nicht allein der Nutzung am PC vorbehalten ist, sondern sich auch sehr gut in ein Wohnzimmer mit einem DVD-Spieler einfügt. Mit ihrem Dolby Digital-Decoder gibt die Z-680 den idealen Begleiter für nForce 2-basierte Motherboards mit SoundStorm (MCP-T) ab. Sie kann dank ihrer drei analogen Miniklinken-Eingänge auch analogen 5.1-Sound verarbeiten.



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