AMD: Zen-APUs sollen HBM-Speicher erhalten

Eine auf Twitter veröffentlichte These aus einer Doktorarbeit, die an der französischen Universität Pierre und Marie Curie (Paris) abgegeben wurde, zeigt Details zu den kommenden Zen-APUs: Sie sollen - wie die Fiji-GPUs auch - einen HBM-Speicher zur Seite gestellt bekommen, der neben CPU und GPU im Prozessor untergebracht wird und wie schon bei den aktuellen Fury-Grafikkarten mit einer extrem schnellen Anbindung punkten soll.

Mit den vier übereinander gestapelten Speicherchips sollen Übertragungsraten von bis zu 128 GB/s bewerkstelligt werden. Weitere Details, etwa ob die erste oder die zweite Generation der Speichertechnologie zum Einsatz kommen soll, ist noch unklar. Von ihr hängt letztlich die Speichergröße ab. Vier Speicherchips der ersten Generation würden unterm Strich eine Kapazität von vier Gigabyte bedeuten, mit der zweiten  sind größere Volumen möglich. Überdies dürfte der Hersteller seine Heterogenious System Architecture (HSA) weiter voranbringen. Mit dieser Technologie können Grafikeinheit und CPU auf denselben Adressraum des Speichers zugreifen.

Auch zum Marktstart weiß die Doktorarbeit, die mit Mike Mantor von einem hohen AMD-Verantwortlichen betreut wurde, etwas zu sagen. Der präsentierten Roadmap zufolge werden die ersten Zen-APUs noch in diesem Jahr zu haben sein. 

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