Buffalo bringt externe Festplatte mit 1 GB Cache auf den Markt

Schon im Februar kündigte Buffalo eine externe Festplatte an, die über einen mehr als üppigen Cache-Speicher von 1 GB verfügen soll. Nun lässt der Hersteller den Worten Taten folgen und bringt das Speicherlaufwerk, das Dank des zusätzlichen DRAM-Speichers nach Herstellerangabe eine Geschwindigkeit von 408 MB/s an einer USB-3.0-Schnittstelle erreichen soll, in den Handel. Allerdings ist dieser Wert künstlich, denn ist der Cache-Speicher voll, sinkt die Geschwindigkeit auf das Maß einer klassischen Festplatte.

Ein weiterer Vorteil der DriveStation DDR ist, dass für den großzügig dimensionierten Cache-Speicher keine zusätzlichen Treiber benötigt werden, selbst wenn Buffalo Treiber bereitstellt, die in einigen Fällen den Datendurchsatz erhöhen können.

Die Festplatten werden in drei unterschiedlichen Konfigurationen angeboten und stellen eine Speicherkapazität von 1, 2 oder 3 TB zur Verfügung. Zunächst werden die Laufwerke jedoch nur in Japan angeboten, kommen hier aber zu vertretbaren Preisen auf den Markt: Für die 2-TB-Variante werden 140 Dollar, rund 105 Euro fällig. Das 3-TB-Modell soll mit 180 Dollar, also etwa 135 Euro zu Buche schlagen. Ob die DriveStation auch auf den europäischen Märkten angeboten werden wird, wurde nicht bekannt.

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2 Kommentare
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  • stevez
    dann muss man aber aufpassen, dass man die Festplatte trotz beendetem Kopiervorgang noch solange am PC/Strom lässt, bis der interne Cache geschrieben worden ist, sonst war alles für die Katz. Also meiner Meinung nach jetzt nicht sehr produktiv, da sich die Wartezeit nicht ändert. Vielleicht gibt es ja einen Vorteil bei gleichzeitigen Kopiervorgängen, wenn intern auf die Festplatte alles automatisch erst nacheinander kopiert wird..
  • ebatman
    Grundsätzlich eine gute Entwicklung würde ich meinen.
    Wenn die Cachingalgorythmen mit etwas "Intelligenz" ausgestattet wordens sind, würde das als Systemplatte garkeine schlechte Idee sein.
    Abgesehen von der Flüchtigkeit des Speichers im Gegensatz zu Flash ist das schon als kleine Hybridfestplatte bezeichenbar.
    Sollte die Umsetzung als reiner Writethrough Cache gelöst sein hat man wenigstens eine leicht erhöhte Reaktionszeit bei Speichervorgängen solange diese die Cachemenge nicht überfüllen.
    Ich frage mich gerade wann die HDD den erhalt bzw. die Speicherung an das OS quittiert ... also bei übergabe an den Cache oder nach erfolgter Speicherung.
    Nicht das noch einem sofort ausgelöstem Herunterfahren nach einlagen von extrem aufwändig zu speichernden Minidaten (x-Tausende 1KB daten z.b. Browserchache) der PC ein Abschaltsignal raushaut.
    Mit den typischen 32-64MB hat die HDD das in spätestens 2-3 Sekunden durch bei 1GB kann das schon richtung Minuten hochgehen.