Heatpipes werden in Smartphones populärer

Die Leistung von Prozessoren, die für den Einsatz in Smartphones gedacht sind, nimmt immer weiter zu und wird damit nicht zuletzt zu einem Problem der Smartphone-Hersteller: Sie müssen immer öfter die Kühlung ihrer Geräte im Auge behalten, was nicht zuletzt Samsung bei der Präsentation des Galaxy S7 unterstrich. Beim Exynos 8890, der in dem neusten Flaggschiff der Koreaner verbaut wird (die Version mit einem Qualcomm Snapdragon 820 bleibt wohl den USA vorbehalten), fällt die Leistung der CPU nach eigenen Angaben um 30 Prozent höher aus beim Vorgänger S6, bei der GPU sind es sogar 60 Prozent mehr. Die dabei entstehende Abwärme muss durch ein überarbeitetes Kühlkonzept aus dem Gerät befördert werden.

Auch wenn zu diesem keine Einzelheiten verraten wurden, liegt es doch nahe, dass Samsung auf Heatpipes zurückgegriffen hat. Und das lässt die Entwickler entsprechender Komponenten auf ein neues Geschäftsfeld hoffen. Entsprechende Kühlsysteme für Smartphones verlangen nach einer hohen Individualisierung - die Heatpipes müssen für jedes Gerät angepasst werden. Zudem sind die Lebenszyklen der einzelnen Mobilgeräte vergleichsweise gering.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • MBaumi
    Samsung sprach auf der Präsentation des S7 schon von Heatpipes. Die sind übrigens nicht Vorreiter, Nokia / MS haben gleiches im Lumia 950 (XL) gemacht. der 810er v1 war ja bereits als Hitzkopf bekannt..
    0