Hitachi und Seagate: Auf halbem Weg zum Terabyte- Gipfel

Dieser Tage will Seagate alles. Noch vor wenigen Jahren wollte der Marktführer nicht mit den Kapazitätssteilvorlagen von IBM, Maxtor und Western Digital mithalten; dafür waren die Barracuda 7200-Laufwerke flott und leise. Mit der 7200.8 startete man jedoch die Aufholjagd und wuchtete die Kapazität mit einem Streich von 200 auf 400GB. Die aktuelle 7200.9 steigert das Maximum ab sofort auf 500 GB - die Leistungsfähigkeit scheint dabei jedoch auf der Strecke zu bleiben.

Dieses Phänomen trifft teilweise genauso auf den Hauptwettbewerber zu, namentlich die Hitachi DeskStar 7K500. Beide Laufwerke bieten zweifelsohne eindrucksvolle Speicherkapazitäten, während Abwärme und Betriebsgeräusche angenehm niedrig sind. Große Cache-Speicher und schnelle Schnittstellen hat heute ohnehin fast jedes bessere Laufwerk. Hitachi war allerdings in der Lage, die 7K400 mit der 7K500 hinsichtlich der Leistungsdaten zu übertreffen, während die neue Seagate nicht mit dem Vorgängermodell Schritt hält.

Könnten wir an einem Punkt angekommen sein, an dem die Hersteller die Leistungsfähigkeit ihrer Festplatten nicht weiter steigern können? Stoßen die Anbieter etwa an Grenzen? So weit würden wir nicht gehen, denn alle Akteure erwarten durch die Einführung vertikaler Aufzeichnungsverfahren im kommenden Jahr sowohl Kapazitäts- als auch weitere Leistungssteigerungen. Wir sehen jedoch deutlich eine unvermeidbare Zweiteilung des Marktes für Desktop-Festplatten, den die Laufwerkshersteller bisher nicht wahrzunehmen scheinen.

Zum Preisvergleich Seagate Barracuda 7200.9 500 GB


Zum Preisvergleich Hitachi DeskStar 7K500
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