Honor 8 Pro: Der Huawei-Ableger bekommt ein Oberklasse-Phablet

Das Honor 8 wurde bereits im vergangenen September vorgestellt, sodass sich nun die zu Huawei gehörende Marke – den Gesetzen des Marketings folgend – wohl dazu genötigt sah, sich mit einem neuen Flaggschiff wieder ins Gedächtnis der Smartphone-Nutzer zurückzurufen.

Das Honor 8 Pro unterscheidet sich dabei allerdings an vergleichsweise vielen Stellen von der Pro-losen Variante. Das beginnt schon beim Display, das in einem Unibody-Metallgehäuse steckt. Der Bildschirm bietet eine üppige Diagonale von 5,7 Zoll; die Auflösung ist mit 2560 x 1440 ebenfalls auf Oberklasse-Niveau.

Gleiches gilt für den Kirin-960-Prozessor, der bereits Ende vergangenen Jahres mit dem Huawei Mate 9 vorgestellt wurde und darüber hinaus im Huawei P10 steckt. Es handelt sich dabei um ein Achtkern-SoC mit zwei Quadcore-Clustern, die zum einen auf der Cortex-A73- und zum anderen auf der Cortex-A53-Architektur von ARM basieren. Der leistungsstärkere Verbund arbeitet mit einer Taktgeschwindigkeit von 2,362 MHz, die vier Cortex-A53-Kerne sind mit 1844 MHz getaktet.

Für schnelles Arbeiten (und Spielen) soll überdies ein sechs Gigabyte großer LPDDR4-Arbeitsspeicher sorgen. Auch der Datenspeicher ist mit einer Größe von 64 Gigabyte ordentlich dimensioniert.

Die in die Rückseite integrierte Dualkamera ist dagegen bereits vom Huawei P9 und vom Honor 8 bekannt, wobei bei Honor der Leica-Schriftzug fehlt: Doch wie bei den beiden genannten Modellen zeichnet eine der beiden Linsen ein schwarzweißes Bild auf, während die andere eine Aufnahme mit der notwendigen Farbinformation liefert – zusammengeführt wird ein Bild mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln ausgegeben; Videos werden mit einer Bildqualität von maximal 4K aufgezeichnet.

Das Phablet kann ab 6. April vorbestellt werden und wird ab 21. April ausgeliefert; zu den Händlern wird es am 24. April kommen. Es soll 549 Euro kosten.

Neben dem Honor 8 Pro präsentierte der Hersteller ein weiteres Modell: Das Honor 6C. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Smartphone, dass der unteren Mittelklasse zugeordnet werden kann.

Als SoC wird hinter einem fünf Zoll großen HD-Display auf einen Qualcomm Snapdragon 435 gesetzt, der aus vier 1,4 GHz schnellen und vier mit 1,1 GHz getakteten Cortex-A53-Kernen zusammengesetzt und von einem drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der Datenspeicher stellt ein Speichervolumen von 32 Gigabyte bereit.

Konventionell ist die verwendete Kameratechnologie. An der Front sitzt ein 5-Megapixel-Sensor. Er soll mit einem Weitwinkel-Modus punkten. Auf der Rückseite wird eine 13-Megapixel-Kamera verbaut.

Der Preis von 239 Euro ist für das Gebotene allerdings recht hoch angesetzt.

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