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HP Envy Phoenix: Erster Gaming-PC für die HTC Vive

Von , Bruno Cormier - Quelle: Tom's Hardware FR | B 5 kommentare

Der PC-Hersteller setzt bei seinem ersten Rechner, der HTCs VR-Brille unterstützt, auf eine Grafikkarte von AMD.

Mit dem Envy Phoenix nimmt HP nicht nur einen neuen Desktop-PC für Gamer in sein Angebot auf, sondern kann zumindest ein Modell - nämlich den Phoenix 860-170VR - mit dem Label "Vive-tauglich" versehen. Dazu ist der Hersteller eine Kooperation mit HTC eingegangen.

Anders als die Gaming-PCs, die Oculus als für die Rift tauglich eingestuft hat, vertraut HP auf eine Grafikkarte aus dem Hause AMD und verbaut die Radeon R9 390X mit einem acht Gigabyte großen Grafikspeicher. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch eine Nvidia Geforce GTX 980 Ti als Option angeboten werden.

Als Prozessor vertraut der Hersteller auf einen Intel Core i7-6700K, dem gerade mal ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite steht. Zudem wird dem Nutzer für 1300 Dollar im schicken Gehäuse lediglich eine klassische Festplatte mit einer Größe von einem Terabyte für das Speichern von Daten zur Verfügung gestellt. Auch das Netzteil ist mit 600 Watt recht klein bemessen.

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  • Koln , 6. März 2016 18:40
    Bitte schreiben sie doch nicht so einen Unsinn wie ein es wäre ein klein bemessenes Netzteil verbaut.
    In dieser Konfiguration wäre selbst ein 500 Watt PSU mehr als ausreichend.
    Zum Vergleich ein auf 3,9GHz übertakteter i7-3960X und eine bis zum Anschlag übertaktet 390X verbrauchen in Last Benchmarks (und hier handelt es sich um synthetische Benchmarks) etwa 440 Watt, eine 980ti ist noch sparsamer und der 6700K verbraucht, gerade mit Stocktakt, deutlich weniger.
    Leute die sich weniger auskennen glauben diesen Unsinn und meinen dann man müsste in Gaming-PCs mit 600, 700 oder 750 Watt NTs verbauen und das obwohl die Komponenten immer weniger verbrauchen und viel besser skalieren was dann den Verbrauch im Idle massiv in die Höhe treibt.
  • Tesetilaro , 7. März 2016 10:23
    uh, vorsicht mit solchen Verallgemeinerungen - das problem aktueller Hardware sind nicht die Lastaufnahmen im Durchschnitt - sondern die spannungsspitzen, die natürlich nur sehr kurz auftreten - aber vor allem wenn CPU und GPU recht zeitnah Spitzen anfordern und das auch noch 2 mal kurz hintereinander - dann kann es auf der sekundärseite schon mal grenzwertig werden.

    Das haben wir in der jüngeren Vergangenheit immer häufiger erlebt, was der grund ist, inzwischen wieder großzügig dimensionierte Netzteile zu empfehlen, vorzugsweise mit großen hold up times und hohem wirkungsgrad... keiner von uns hat spaß dabei immer wieder teure netzteile zu empfehlen, es ist nur leider einfach nötig :-/
  • samserious , 7. März 2016 10:34
    Der ausführliche Test zu Ashes of the Singularity hat doch sehr eindrucksvoll gezeigt, wie es sich mit der Leistungsaufnahme der 390X insbesondere unter DX12 mit aktiviertem asynchronen Computing verhält. Daher bezweifle ich auch stark, dass die Karte mit meinem (eigentlich sehr guten) XFX XTR 650w funktionieren würde - selbst mit dem i7 und nicht meinem durstigen fx-9370.
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  • Koln , 7. März 2016 18:13
    Ich bin mir nicht sicher wieviel ein stock 6700K unter Last schluckt, ich tippe mal so auf 70 Watt, maximal 80. Laut Guru 3D beträg der Verbrauch einer Gaming 8G OC unter Last maximal 258 Watt (ohne Peaks natürlich) und die Karte ist schon ziemlich am Limit getaktet, noch etwas fürs Mainboard, RAM, Lüfter, HDD... der Rechner wird unter Benchmarks vielleicht aber auch nur vielleicht bei Volllast auf 350 Watt Verbrauch kommen und das ist schon eine sehr großzügige Schätzung.
    Dann soll es zu Peaks von um oder über 300 Watt kommen??? Das wären etwa 120% des Volllastverbrauchs der Karte.
    Ich hatte schon echte Stromfresser verbaut 580er, 680er als CPU Q6600 und i7 2600K immer alles übertaktet bis die ersten runner ausfielen, nie ein Netzteil das mehr als 550 Watt hatte und Probleme gab es auch nie. Ich kenne auch nicht einen einzigen Menschen der mit einem nicht SLI/ Crossfire System Probleme mit (guten) 500 Watt PSUs hatte, vollkommen egal welche Karte oder CPU verbaut waren (gut, die wenigsten lassen wohl kaum Furmark und prime95 gleichzeitig laufen, wird aber bei den Käufern von dem o.g. Rechner auch nicht anders sein).
    Mit einem FX-9370 wäre ich vermutlich auch vorsichtiger aber das ist dann wieder einen andere Geschichte.
  • Tesetilaro , 7. März 2016 18:28
    also eine R390X nimmt im peak mal eben entspannte 450 Watt auf - noch fragen? der 6700k im maximalfall ca. 100 Wat, beim zocken eher 75...

    http://www.tomshardware.de/amd-radeon-r9-390x-r9-380-r7-370-grafikkarten,testberichte-241836-11.html

    das problem ist auch nicht, dass Du dein Netzteill wegschmilzt - das problem ist, erster peak kondensator leer, 2ter peak bevor kondensator wieder voll ->möp...