HP Envy Phoenix: Erster Gaming-PC für die HTC Vive

Mit dem Envy Phoenix nimmt HP nicht nur einen neuen Desktop-PC für Gamer in sein Angebot auf, sondern kann zumindest ein Modell - nämlich den Phoenix 860-170VR - mit dem Label "Vive-tauglich" versehen. Dazu ist der Hersteller eine Kooperation mit HTC eingegangen.

Anders als die Gaming-PCs, die Oculus als für die Rift tauglich eingestuft hat, vertraut HP auf eine Grafikkarte aus dem Hause AMD und verbaut die Radeon R9 390X mit einem acht Gigabyte großen Grafikspeicher. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch eine Nvidia Geforce GTX 980 Ti als Option angeboten werden.

Als Prozessor vertraut der Hersteller auf einen Intel Core i7-6700K, dem gerade mal ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite steht. Zudem wird dem Nutzer für 1300 Dollar im schicken Gehäuse lediglich eine klassische Festplatte mit einer Größe von einem Terabyte für das Speichern von Daten zur Verfügung gestellt. Auch das Netzteil ist mit 600 Watt recht klein bemessen.

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5 Kommentare
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  • Koln
    Bitte schreiben sie doch nicht so einen Unsinn wie ein es wäre ein klein bemessenes Netzteil verbaut.
    In dieser Konfiguration wäre selbst ein 500 Watt PSU mehr als ausreichend.
    Zum Vergleich ein auf 3,9GHz übertakteter i7-3960X und eine bis zum Anschlag übertaktet 390X verbrauchen in Last Benchmarks (und hier handelt es sich um synthetische Benchmarks) etwa 440 Watt, eine 980ti ist noch sparsamer und der 6700K verbraucht, gerade mit Stocktakt, deutlich weniger.
    Leute die sich weniger auskennen glauben diesen Unsinn und meinen dann man müsste in Gaming-PCs mit 600, 700 oder 750 Watt NTs verbauen und das obwohl die Komponenten immer weniger verbrauchen und viel besser skalieren was dann den Verbrauch im Idle massiv in die Höhe treibt.
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  • Tesetilaro
    uh, vorsicht mit solchen Verallgemeinerungen - das problem aktueller Hardware sind nicht die Lastaufnahmen im Durchschnitt - sondern die spannungsspitzen, die natürlich nur sehr kurz auftreten - aber vor allem wenn CPU und GPU recht zeitnah Spitzen anfordern und das auch noch 2 mal kurz hintereinander - dann kann es auf der sekundärseite schon mal grenzwertig werden.

    Das haben wir in der jüngeren Vergangenheit immer häufiger erlebt, was der grund ist, inzwischen wieder großzügig dimensionierte Netzteile zu empfehlen, vorzugsweise mit großen hold up times und hohem wirkungsgrad... keiner von uns hat spaß dabei immer wieder teure netzteile zu empfehlen, es ist nur leider einfach nötig :-/
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  • samserious
    Der ausführliche Test zu Ashes of the Singularity hat doch sehr eindrucksvoll gezeigt, wie es sich mit der Leistungsaufnahme der 390X insbesondere unter DX12 mit aktiviertem asynchronen Computing verhält. Daher bezweifle ich auch stark, dass die Karte mit meinem (eigentlich sehr guten) XFX XTR 650w funktionieren würde - selbst mit dem i7 und nicht meinem durstigen fx-9370.
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