HP Pavilion dv8075: AMD-Notebook mit 17 Zoll

Zugegeben, anfangs waren auch wir etwas skeptisch was die Existenzberechtigung von Notebooks mit 17-Zoll-Bildschirm angeht. Schließlich wiegt ein solches Gerät je nach Modell zwischen drei und fünfeinhalb Kilogramm. Von Portabilität kann man in diesem Fall also nicht gerade sprechen, treffender scheint hier die Verwendung des Begriffs Trans-Portabilität .

Ein Vorteil der 17-Zoll-Klasse ist offensichtlich: Auf Grund der größeren Bildschirmdiagonale ergibt sich eine um mehr als zwanzig Prozent größere Anzeigefläche, als bei einem 15.4-Zoll-Notebook. Dies lernt man nicht nur dann zu schätzen, wenn häufig mit Tabellenkalkulationen oder mit mehreren Anwendungen gleichzeitig gearbeitet wird und daher mehr als ein Fenster im Blick sind. Nein gerade beim Betrachten von Videoinhalten wie DVD-Filmen oder Fernsehprogrammen macht ein Gerät mit größerem Display die bessere Figur.

Ein größerer Formfaktor bietet zudem auch mehr Platz für Komponenten und mehr Anschlüsse. So verfügt unser Testkandidat das Pavilion nicht nur über zwei Festplatten sondern auch alle Anschlüsse, die man sich von einem modernen PC erwartet.

Im direkten Vergleich mit einem 12.1-Zoll-Notebook wie dem S270 von Gigabyte werden die Ausmaße des dv8075 deutlich.

Spätestens jetzt wird der ein oder andere sagen "Halt! Wieso kauf ich mir dann nicht gleich einen Mini-PC und ein 17-Zoll-TFT-Display dazu? Den kann ich erweitern und meinen Bedürfnissen anpassen." Nun, zum einen braucht ein kompakter Mini-PC deutlich mehr Stellfläche als ein 17-Zoll-Notebook. Zum anderen haben Sie schon mal versucht einen Mini-PC zusammen zu klappen und in die Ecke zu stellen oder woanders mit hinzunehmen?

Die Stellfläche für ein 17-Zoll-Notebook ist kleiner, als die für einen kompletten Mini-PC.

Sehen sie, schon wieder ein Plus für die transportablen Notebooks. Auch wenn ein solches Notebook nicht in dem Maße erweiterbar ist wie ein PC, so wird es doch die Leistungsanforderungen von mehr als neunzig Prozent der Anwender erfüllen. Und wenn man bedenkt das ein Gerät wie unsere Testmaschine schon für 1500 Euro zu haben ist, sollte man zumindest mal einen Blick riskieren - oder auch mehr.

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