HP Slate Pro 8: Tablet mit Eingabestift - HP goes Business

Im Gegensatz zu vielen anderen Markenherstellern bringt HP nicht gefühlt jede Woche ein neues Tablet auf den Markt. Vom Pro Slate 8 sollen sich vor allem Business-Kunden angesprochen fühlen. Das Rezept: Eingabestift, Sicherheit & hochwertige Ausstattung...

Wenn ein Hersteller sich um die Zielgruppe "Business" bemüht, handelt es sich fast immer um ein Gerät, das deutlich teurer als vergleichbare Produkte ohne den Business-Faktor ist. Nicht anders bei HP: Dessen Slate-Tablets zählen für gewöhnlich eher zu den günstigeren ihrer Art und punkten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Pro-Modelle hingegen sind laut Hersteller speziell auf die Ansprüche im Geschäftsumfeld ausgelegt – und das kostet extra.

Das gilt auch für unser aktuelles Testgerät, das HP Pro Slate 8. Zwar erhält der Käufer auch einen deutlichen Mehrwert gegenüber einem "Normalo-Tablet". Aber wie genau der aussieht und ob er einen deutlichen Preisaufschlag rechtfertigt, klären wir im weiteren Verlauf dieses Artikels. 


Vom Business-Aspekt einmal abgesehen, handelt es sich beim Pro Slate 8 um ein Tablet, das man vor wenigen Monaten noch in die High-End-Kategorie hätte einstufen können. Da HP aber mit dem Qualcomm Snapdragon 800 ein mittlerweile doch recht in die Jahre gekommenes SoC verbaut, reicht es aktuell nur noch für die Oberklasse. Aber da gehört das 8-Zoll-Tablet mit seinem hoch auflösenden Display, dem Metall-Chassis und der umfassenden Ausstattung auf jeden Fall hin.

Mit einem Straßenpreis von derzeit ab rund 470 Euro für die 16-GByte-Version ohne LTE gibt sich der Hersteller sehr zuversichtlich, dass die angesprochene Zielgruppe bereit ist, etwas mehr auszugeben als für zweifellos ebenso hochwertige Tablets vom Schlage eines Sony Xperia Z3 Tablet Compact  oder eines Apple iPad Mini 3, die das Budget deutlich geringer belasten. Wer nochmal einmal rund 160 Euro mehr investiert, bekommt zu Preisen ab 630 Euro immerhin 32 Gigabyte Speicher. WWAN ist dann ebenfalls mit an Bord.

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2 Kommentare
    Dein Kommentar
  • zeromaster
    Falsches OS... beim besten Willen einfach das falsche OS.
    -2
  • samserious
    Quote:
    Falsches OS... beim besten Willen einfach das falsche OS.

    Was hätte HP denn sonst nehmen sollen? Windows 10 käme noch infrage, aber es gibt ja noch nicht einmal Handys damit, die stabil genug laufen für den Geschäftseinsatz.
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