HTC: Mit Entlassungen aus der Krise?

HTC steckt in einer tiefen Krise. Das mit viel Tamtam während des MWCs vorgestellte One M9, das aktuelle Flaggschiff des Herstellers, findet nicht zuletzt wegen der großen Ähnlichkeit zum Vorgänger nur eine begrenzte Käuferschar.

Andere Produkte im Lineup wurden schon seit langem nicht mehr mit einer Aktualisierung bedacht und die neuen Mittelklasse-Geräte finden aufgrund des großen Angebots nur eine begrenzte Wahrnehmung.

Und das andere große Highlight, das HTC in diesem Jahr vorgestellt hatte, die zusammen mit Valve entwickelte VR-Brille Vive, wird erst gegen Jahresende auf den Markt kommen.

Nun soll eine umfangreiche Umstrukturierung wieder für neu Schwung sorgen: Der Hersteller will sich künftig auf drei Geschäftsbereiche konzentrieren, die die Entwicklung von Premium-Smartphones, VR-Hardware und mit dem Netz verbundene Gerätschaften - vermutlich in erster Linie Wearables - umfassen.

Zudem sollen Kosten in erheblichem Umfang eingespart werden. Die operativen Ausgaben sollen um ganze 35 Prozent sinken, was nicht zuletzt durch die Entlassung von 15 Prozent der aktuellen Mitarbeiterschaft bewerkstelligt werden soll.

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1 Kommentar
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  • alterSack66
    Tja ca. 45 Millionen haben in D haben ein Smartphone oder mehr. Und so richtig was neues kam auch schon länger nicht raus Groß sind die Unterschiede bei den Spitzenmodellen auch nicht.
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