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HTC One Max im Test: Stilvoller Bürorechner für richtig große Hosentaschen

HTC One Max im Test: Stilvoller Bürorechner für richtig große Hosentaschen
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5,9-zölliger Full-HD-Bildschirm, solide Hardware, gute Akkulaufzeit und aktuelle Software - das sind die positiven Eckdaten des HTC One Max. Kontrapunkte setzen der hohe Preis, der zu schwache SoC und der für ein Highend-Gerät knauserige Speicherausbau.

Für den modernen Menschen unserer Zeit ist das Smartphone zum ständigen Begleiter geworden. Mit ihm beantwortet er unterwegs seine E-Mails, pflegt seine sozialen Kontakte in den entsprechenden Netzwerken, schaut mal schnell einen Film oder bearbeitet in Vorbereitung für das nächste Meeting Präsentationen und Excel-Tabellen. So erklärt sich auch, warum immer mehr Menschen zu echten Bildschirmgiganten greifen, bei denen nicht wenige User bezweifeln, dass es sich dabei tatsächlich noch um ein mobiles Gerät handelt.

Zeitgemäße Hardware

Technisch ist das HTC One Max auf der Höhe der Zeit. Unter dem ausufernden, 5,9 Zoll großen Display werkelt ein schneller Qualcomm Snapdragon 600, der von zwei GByte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der je nach Modell 16 GByte (unser Testgerät) oder 32 GByte große Festspeicher kann per microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden. Auch in Sachen Kommunikation gibt sich das Gerät keine Blößen: In WLAN-Netzen wird auch der schnelle ac-Standard unterstützt udn ein LTE-Modul für flotte Datenübertragungen im Mobilfunknetz ist auch an Bord. Bei einem Marktpreis von derzeit knapp über 600 Euro für das kleinere Modell darf man jedoch auch einiges erwarten.

Aktuelles Android mit HTC-Oberfläche und guter App-Ausstattung

Das HTC-Dickschiff zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine schnelle Hardware aus, sondern ist auch beim Betriebssystem (fast) auf dem Stand der Zeit. Während eine Vielzahl von Android-Smartphones noch mit den Versionen 4.2 oder älter ausgeliefert werden, setzen die Taiwanesen bereits auf die Version 4.3 des Google-Betriebssystems. Davon sieht man allerdings wenig - und das nicht nur, weil die einzelnen 'Jelly Bean'-Varianten optisch kaum voneinander zu unterscheiden sind.

Erwartungsgemäß überzieht der Hersteller das System mit seiner Sense-Oberfläche, die mit einer sehr eigenen Optik daherkommt. Diese mag sicherlich Geschmackssache sein, grundsätzlich ist die Gestaltung aber schlicht und übersichtlich und bringt Features wie die an Windows Phone erinnernde Kacheloberfläche mit, die Aktuelles aus sozialen Netzwerken, Newstickern und Kalender übersichtlich auf der Startseite präsentiert, die bei manchem auf Gefallen stoßen werden.

Zusätzliche App-Beigaben - beispielsweise ein vollwertiges Polaris Office 5, ein VPN-Client, Adobes Flash Player und ein einstellbarer Elternbereich - stellen sinnvolle Erweiterungen dar; eine Notiz-App fehlt genauso wenig wie ein Barcode-Scanner. Und auch der Unterhaltung wurde Rechnung getragen: So ist eine App vorinstalliert, die aus dem Smartphone Fernbedienung und Programmzeitschrift in einem machen soll.

Technische Daten Testgerät
Modell:HTC One Max
Betriebssystem:
Android 4.3
Display:
5,9 Zoll, LCD-Display, 1920 x 1080 Pixel
CPU:
Qualcomm MSM8064 Snapdragon 600, 4x 1,7 GHz
GPU:
Adreno 320
Arbeitsspeicher:
2048 MByte
Interner Speicher:
16 GByte
Externer Speicher:
bis zu 64 GB per microSD-Karte (SDXC-Format)
WLAN:
802.11a/b/g/n/ac
Bluetooth:
4.0
Funknetze:GSM 850/900/1800/1900
UMTS 900/1900/2100
LTE 800/900/1800/2600
Datennetze:GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera:
Front: 4-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Rear: 1,3-MP-Kamera
Akku:
3300 mAh
Besonderheit:
Fingerabdruckscanner
Abmessungen:
16,45 x 8,25 x 1,029 cm
Gewicht:
217 g
Straßenpreis:
625 Euro
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3 Kommentare anzeigen.
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  • Pega , 30. Dezember 2013 12:01
    Schöner Test...aber bei dem Preis kann auch die aktuelle Hardware verbaut sein!

    Preis vergessen im Fazit "Die Preise starten derzeit bei knapp über Euro für die 16-Gbyte-Version"
  • matthias wellendorf , 30. Dezember 2013 12:31
    Danke für den Hinweis. Der Preis ist aktualisiert.
  • Patrick Wetzig , 30. Dezember 2013 14:14
    Top Gerät aber eher für zu Hause gedacht ... HTC hätte es nicht als Phablet sondern gleich als Tablet raus bringen sollen. Meine Freundin nutzt es für Zuhause kann man nur empfehlen. Genial nicht nur als Universalfernbedienung ... Weiter so HTC ... Ich wünsche mir persönlich aber eher ein tablet von HTC im Transformer style von Asus also tablet mit Dockingtastatur. Das wäre der Hammer
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