HTC hat bisher rund 140.000 Vives verkauft

Die Virtuelle Realität wurde zum neuen Trend erkoren und soll nicht zuletzt das PC-Gaming auf eine neue Erlebnishöhe heben.

Doch der ganz große Enthusiasmus ist aktuell noch nicht ausgebrochen: Die HTC Vive gilt als eine der leistungsstärksten Brillen, die aktuell auf dem Markt zur Verfügung stehen, die Verkaufszahlen sind bisher jedoch noch nicht wirklich hoch.

Bis August soll der Hersteller rund 100.000 VR-Brillen verkauft haben, seither sollen rund 40.000 weitere Modelle hinzu gekommen sein.

Selbst von den Smartwatches, die zuletzt einen ähnlich großen Hype erfahren hatten, ohne die hochgesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen zu können, werden im Jahr immerhin noch mehrere Million Stück verkauft.

Ein Grund für die schleppenden Absätze dürfte am Preis der Vive liegen, die für 899 Euro angeboten wird. Zusätzlich müssen viele Interessenten in neue Komponenten für den jeweiligen Rechner investieren, weil die Systemanforderungen an den jeweiligen PC recht hoch sind. Oculus versucht dem bereits entgegenzuwirken und hat eine Technologie entwickelt, mit der geringere Framerates als von der Rift verlangt nachträglich aufgefüllt werden können.

Auch Sony setzt bei seiner Playstation VR auf niedrigere Anforderungen - schließlich soll die Brille auch mit der aktuellen PS4 genutzt werden können. Entsprechend optimistisch zeigen sich die Analysten bei ihren Prognosen. Sie gehen davon aus, dass sich die Playstation VR bis Jahresende noch etwa 2,6 Millionen Mal verkauf - warten wir's mal ab.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • GhostWRT
    Sony hat bisher 1,2 Mio PSVR verkauft, und wird zum Jahresende 4-6 Mio verkaufen, wenn sie soviel liefern können.

    Warum? Weil man durch einen Trick nun auch andere Quellen anschliessen kann. Man kann mit einem Trick die PSVR Box dazu bringen sich in den VR Modus zu schalten (kein 2D Cinemamodus oder 360°, sondern echtes räumliches VR), und so selbst PC Spiele in VR oder VR Videos schauen kann. Am Tracking wird noch gearbeitet. Dafür benötigt man übrigens keine PS4 mehr.

    Wer Erfolg haben will, muss sich an der PSVR orientieren. Preiswert, aber trotzdem hohe Qualität. 399€ sind vielen trotzdem noch zu hoch, dass sollte HTC und Oculus zu denken geben. Man kann keinen Massenmarkt mit hochpreisigen Luxusartikeln aufbauen, zumal zu den 900€ auch noch ein PC im Wert von 1400-2000€ hinzugerechnet werden muss, Summe: 2500€.

    Falls einige es noch nicht mitbekommen haben, die Bildqualität der PSVR ist der Vive überlegen (Praxisberichte).
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  • zeutan
    Gleich vorweg: ich spreche nicht aus Erfahrung. Ich hatte bisher nur eine Beta-Rift auf. Ghostwrt gebe ich weitestgehend recht, nur das mit der Bildqualität der PSVR ist nicht ganz so einfach. Die Anordnung der Subpixel soll anders sein, und damit für schönere Konturen sorgen, was Vive und Rift selbst mit höherer Auflösung nicht komplett kompensieren können. Unsere Augen reagieren nun mal höchst sensibel auf ausgefranste Konturen. Ich habe eine (vielleicht auch zwei) PSVR in den nächsten 6 Monaten auf jeden Fall schon fix eingeplant;-)
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