HTC Vive kann ab 29. Februar vorbestellt werden

Die Smartphones von HTC verkaufen sich derzeit nur schleppend. Und sie sind allem Anschein nach in ihrer strategischen Bedeutung für den Hersteller gesunken. Gegenüber dem Telegraph führte Cher Wang, seit einigen Monaten CEO von HTC, dass Smartphones zwar wichtig seien, aber vor allem eine Verlängerung von anderen mit den Netz verbundenen Geräten, Wearables oder der Virtuellen Realität darstellen. Wang gibt zudem indirekt zu, dass ihr Unternehmen mit Konkurrenten wie Apple oder Xiaomi nicht mithalten kann, die nicht zuletzt dank ihrer großen Marketingetats Nutzer besser überzeugen können. 

Daher hofft der Hersteller auf ein neues Geschäftsfeld: Auf dem MWC im vergangenen Jahr wurde erstmals die Vive präsentiert, eine VR-Brille vom Schlage der Oculus Rift, die am Gaming-PC für höchsten Spielgenuss sorgen soll. Und nachdem der zu Facebook gehörende Konkurrent seit kurzem Vorbestellungen für die Rift entgegennimmt, lässt nun auch HTC durchblicken sich nicht mehr so viel Zeit lassen zu wollen: Ab dem 29. Februar soll die Vive zumindest vorbestellt werden können. Die Auslieferungen könnten dann ab April erfolgen.

Abzuwarten bleibt, ob HTC mit einer VR-Brille wirtschaftlich wieder Oberwasser gewinnen kann - weltweit sollen sich derzeit gerade einmal ein Prozent der PCs für den Einsatz einer derartigen Brille eignen. Und auch deren Besitzer werden vermutlich nicht gleich zum Kauf schreiten.

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