HTPC im Eigenbau: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Inhaltsverzeichnis
- 1. Die HTPC-Anleitung
- 2. Hardware: Was wird benötigt, was nicht?
- 3. Gehäuse: Chieftec HM-02B (µATX)
- 4. Board, Prozessor, RAM
- 5. Leistung und Kühlung
- 6. Festplatte und Blu-ray-Laufwerk: Samsung HD502HI und B083
- 7. Installation: CPU und Motherboard
- 8. Installation: HDD und Blu-ray-Laufwerk
- 9. Windows Media Center: Konfiguration
- 10. Windows Media Center: Monitor-Konfiguration
- 11. Windows Media Center: Lautsprecher-Konfiguration
- 12. Windows Media Center: Hinzufügen von Medienbibliotheken
- 13. Windows Media Center: PowerDVD-Integration
- 14. Abschließende Worte
Bei der Zusammenstellung eines HTCPs gibt es viel zu beachten. Leistungsaufnahme, Lautstärke und Flexibilität sind nur ein paar Kriterien. Wir geben Tipps für die Zusammenstellung und zeigen wie Sie Ihren HTPC zusammenbauen.
Für manche ist ein HTPC nichts anderes als ein PC in neuem Gewand. Die einen glauben, dass es sich hierbei um einen Bereich handelt, in dem PC und Verbraucherelektronik optimal miteinander verschmelzen, andere wiederum sind der Ansicht, dass HTPCs die Zukunft von PCs darstellen. Wie dem auch sei, Home Theater PCs haben sich inzwischen in unserem digitalen Leben etabliert, da die sehr gut an individuelle Wünsche angepasst werden können, effizient sind und dabei nicht unbedingt teuer sein müssen. Wir haben einen HTPC konfiguriert der flexibel einsetzbar ist, um einerseits aufzuzeigen, welche Komponenten zur Auswahl stehen und Einsteigern eine kurze Anleitung zu bieten, wie leicht es doch eigentlich ist, selbst einen HTPC zu bauen.
Laut Microsoft ist das Windows Media Center die beste Methode, am PC das TV-Programm zu genießen. Dies ist allerdings nur eine Möglichkeit von vielen.
Hardware und Software
Ein Grund dafür, dass das HTPC-Konzept heutzutage funktioniert ist, dass die passende Hardware verfügbar ist. Diese bietet eine ausreichende Leistung zur Erstellung oder Wiedergabe verschiedenster Formate, die Verbrauchern momentan zur Verfügung stehen. Prozessoren wie ein Single-Core Athlon 64, ein Atom oder ein Celeron sind wegen ihrer unzureichenden Performance allerdings nicht die beste Wahl. Lösungen auf Dual-Core-Basis oder höher erledigen die bei einem einfachen HTPC anfallenden Aufgaben sehr gut. Daher können sich Anwender bei der Zusammenstellung auf eine angemessene Leistungsfähigkeit, die Leistungsaufnahme sowie den Preis konzentrieren und die Konfiguration individuell gestalten.
Passende Hardware heißt auch, dass ein HTPC optisch gut zur Wohnzimmereinrichtung passt, leise ist, flexibilität beim Formfaktor bietet und für Hardware-Modifikationen ausreichende Möglichkeiten bestehen. Wir haben bereits in den vergangenen Monaten zahlreiche gutaussehende Gehäuse für Sie getestet, so z.B. Premium HTPC-Gehäuse bzw. Mainstream HTPC-Gehäuse – da ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas passendes dabei.
Allerdings sind HTPCs nur wegen ihrer Leistungsstärke und der einfach bedienbaren Software so erfolgreich, denn kaum jemand dürfte eine Home Theater-Lösung per Tastatur und Maus bedienen wollen. Außerdem müssen natürlich auch Dinge wie unterschiedliche Monitore und Audigeräte berücksichtigt sein. Hierfür gibt es mit MediaPortal und MythTV zwei unterschiedliche Open Source-Lösungen. MediaPortal entstammt dem Xbox Media Center-Projekt, wobei die Windows-Versionen TV-Karten unterstützen, was bei der Xbox nie der Fall war. Bei MythTV handelt es sich um eine ähnliche Lösung für Linux, die aus zwei Teilen besteht – einem Backend (Server) für Aufnahme- und Verwaltungsfunktionen und einem Frontend (Client) zur Medienwiedergabe. Die wichtigsten Funktionen können unter Windows mit dem MinGW-Toolset genutzt werden, was allerdings nicht für die Plugins gilt.
Schließlich gibt es noch Windows 7 mit den Windows Media Center-Erweiterungen für die Home Premium-, Professional-, Enterprise- und Ultimate-Editionen. Windows 7 ist nicht ganz so flexibel wie die beiden anderen Lösungen, wird allerdings gut unterstützt und ist leicht zu benutzen. Vor allem letzteres könnte besonders für Neueinsteiger wichtig sein, da sich der HTPC wie von Windows gewohnt bedienen lässt, bis das Media Center gestartet wird – von da an geht es intuitiv weiter, und der HTPC lässt sich per Fernbedienung und anderen Eingabegeräten bedienen.
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...wenn ich mir die verbauten Lüfter und Kühler angucke,dann ist die Kiste im Ergebnis aber alles andere als leise.
Ein perfekter HTPX ist unhörbar bis kaum wahrnehmbar. Das hätte man bedenken sollen.
Ansonsten schöne Anleitung
Diese 60-mm Lüfter sehen aus als könnten die ne menge Krach machen.
Ein perfekter HTPX ist unhörbar bis kaum wahrnehmbar. Das hätte man bedenken sollen.
Japp, ich hätte auch andre Kühler und Lüfter verbaut und die Festplatte mit einer Bitumenbox o.ä. gedämmt, und mit Abstandshaltern aus Silikon Laufwerken und Festplatte vom Gehäuse entkoppelt. Auch wenn dann eben eventuell nicht mehr alles einfach zum kaufen und reinstecken ist.
Wie man darauf kommt, in das Sys ein 550Watt Netzteil einzubauen ist einfach nicht zu verstehen. 100Watt z.b. per Pico PSU wären genug. Ansonsten tut es auch eine kleinere PSU, deshalb muss sie nicht lauter werden, viel eher sogar leiser, weil die PSU dann in einem effizienteren Arbeitsbereich (mehr Last) arbeiten kann.
Der Ganze Artikel ist sehr einfach gehalten und wohl für absolute Computerneulinge gedacht, die aber bei THG nicht lesen werden. Denke der Durchschnitts-THG Leser hätte erwartet, dass ihr etwas mehr in die Tiefe geht. Schön, dass ihr einen AMD nehmt
leicht überdimensioniertes netzteil und die kleinen lüfter auf der rückseite hätte ich auch ausgebaut. wenn dann richtig ein paar euro mehr in den cpu kühler investieren ein paar euro weniger in das netzteil (kleineres nt)und es wär eine rundere sache gewesen
Erstmal ein Lob: Der Artikel trägt dem großen Interesse am Thema HTPC Rechnung und ist als Einstieg durchaus brauchbar.
Nun zur Kritik:
Die Zusammenstellung ist leider nicht wirklich optimal:
220€ für ein Gehäuse verpulvern und dann an einem guten und leisen Kühlkonzept sparen? Das ist nicht gerade professionell.
Ähnliches gilt für die NT-Auswahl:
Zitat aus dem Text: "Es gibt natürlich preiswertere, teurere und effizientere Netzteile."
Erstmal: Wo ist der Inhalt dieser Aussage?
Zweitens: Ihr schreibt anfangs etwas von Energieeffizienz bzw. geringer Lautstärke und bringt dann dieses NT? Das passt weder in die eine, noch die andere Kategorie.
Tatsächlich gibt es NTs, die preiswerter und effizienter und leiser sind. Die Begründung, warum man das CM genommen hat, ist kaum nachzuvollziehen, Zitat: "Es macht keinen Lärm"
Diese Aussage lässt sich zwar schwerlich widerlegen, da rein subjektiv, aber zu den leisesten auf dem Markt gehört das NT definitiv nicht. Und für "Performance-Grafik" reicht ebenfalls ein kleiners Modell.
Einmal mehr gewinnt man den Eindruck, es wurde ohne groß nachzudenken einfach das verbaut, was (evtl. noch von früheren Artikeln) gerade so rumlag, oder - man verzeihe mir diese kleine Unterstellung - was die Redakteure gerne mal gesponsert haben wollten. ;-)
Besser gelungen ist die Auswahl von CPU + Mainboard, wobei hier eine Aussage über die Leistungsaufnahme des Boards im Vergleich zu anderen Modellen wünschenswert gewesen wäre.
Etwas lang geraten ist der Part über die Konfiguration des Media-Centers. Die Einrichtung ist geradezu selbsterklärend und selbst ein Anfänger dürfte hier kaum Probleme haben.
Schöner Artikel,
aber ich muss "Peter_Shaw" wirklich zustimmen. Dieses NT und CPU-Kühler gehören nicht in HTPC. Wenn ich die verbaute Komponente anschaue, dann kann man in HTPC mit ruhigem Gewissen ein 350W-Netzteil z.B von beQuiet verbauen.
Ein richtiger HTPC kann nie ein adequater Gaming PC sein, denn das beißt sich mit der angestrebten Lautstärke und Stromaufnahme. Eine schnelle CPU allein macht noch keinen Spiele-PC sondern erst in Verbindung mit einer potenten Grafikarte macht's Spaß und die sind schlicht und ergreifend zu laut und zu stromhungrig. Lieber was ganz simples mit H.264 Beschleunigung (optional HDMI Bitstreaming) und vorallem passiver Kühlung. Dann reicht auch ein popliger, kleiner und sparsamer DualCore. Dazu eine 32 GB SSD und ein 1TB Datengrab.
Und wenn ich dann die Minilüfter im Gehäuse sehe - je kleiner desto "kreisch". Ein großer, temparaturgeregelter 12cm Lüfter im Netzteil und je nach CPU eventuell noch ein großer, langsamdrehender auf dem CPU-Kühler, mehr brauchts nicht. Idealerweise wird beim Desktopgehäuse die Luft diagonal vorne links durch einen Luftfilter eingesaugt und hinten rechts über das Netzteil ausgeblasen. Dann bekommen alle Komponenten ausreichend Kühlung.
Dazu noch eine Gehäusedämmung mit selbstklebenden, schweren Bitumenmatten und immer dem Grundsatz folgen: Alles was sich dreht entkoppeln so gut es geht. Dann herrscht Ruhe und das einzige was Krach macht ist die Surroundanlage.
So habe ich alle meine HTPCs aufgebaut, dazu kommt noch, das ich die günstigsten CPUs kaufe und moderat übertakte und/oder ggf. undervolte. So habe ich auch im Hochsommer noch nie Probleme gehabt und das obwohl meiner im Rack hinter einer Glasscheibe steht und ringsrum nur 5 cm Platz sind. Der Rechner säuselt nur vor sich hin, jeder Kaninchenfurz ist lauter. Nach einer bestimmten Zeit im Leerlauf geht er automatisch in den Energiesparmodus und wacht bei Timerereignissen automatisch auf (TV-Aufnahmen, EPG-Aktualisierung, geplante Updates, etc...). Auch Full-HD Aufhahmen im Hintergrund während ich eine Blu-Ray ansehe ist überhaupt kein Thema. Win7 + MediaCenter + TMT machts möglich.
Definiere HTPC neu
Wenn man Spiele unter Multimedia und Entertainment verbucht, machts sogar eine HD5750/70 Sinn. Die es eigentlich mittlerweile auch sehr leise gibt. Nicht jeder benutzt einen HTPC nur als reinen Ersatz für einen BR-Player oder als Video-/Musikarchiv. Ich spiele an meinem zusätzlich sogar recht oft, weil man mit mehreren PCs in der Wohnung privat auch immer mal eine schöne LAN machen kann. Wenn nur eine BR läuft, ist das Ding trotz allem nahezu unhörbar, man muss schon viel guten Willen aufbringen, um ohne Last überhaupt Lüftergeräusche zu hören. Für längere Downloads und 24/7 habe ich ein Netbook.
Ich habe übrigens so ein BeQuiet 300W 80+ Bronze drin, reicht völlig aus, ist mit 28€ eine echte Kampfansage und dazu ebenfalls flüsterleise, solange man nicht über 80% Last kommt.
550Watt is schon bissl wenig oder ? Ich mein, wenn der Prozessor und die onboardGrafik voll ausgelastet ist( was so gut wie nie vorkommt),dann braucht das ganze System bestimmt soooo um die..... 90 Watt
!! EPIC FAIL !!
Aber ok, man will ja flexibel sein und vielleicht SLI mit 2* 480GTX machen, deshalb sollte man vielleicht über ein 1000W Netzteil nachdenken, es KÖNNTE sich rentieren
EPIC FAIL - Passt
ich fahre auch immer mit meinem 40 Tonner um die Ecke zigaretten holen ..
So ein Bericht von TomsHarware - verwundert mich sehr stark .. das liest sich als hätt es jemand geschrieben der so gar keine ahnung hat und schnell mal im Netz geschaut hat was die tollste Hardware zur Zeit ist - Ohne Sinn und VERSTAND !
Heutzutage so einen Stromverschwender zu bauen als reine HTPC lösung - sollte direkt bestraft werden
Ich finds einfach nur schade. Da hat sich jemand richtig viel Mühe gegeben das ganze zusammenzuschreiben und dann sind da sooo harte Patzer drin. Die Lüfter, das Netzteil und ein über 200 Euro teures Gehäuse indem solche Brülllüfter verbaut sind -.- Warum ???
Es gibt genug Leute, die nicht so viel von der Materie verstehen und auch nicht verstehen wollen. Die schauen sich so ein Review an und bauen das 1:1 nach. Nach dem ersten anschalten werden sie wohl richtig entäuscht sein, wenn die Lüfter dem Staubsauger Konkurrenz in Sachen Lautstärke machen.
Die Ansätze hier im Review sind gut und hilfreich, aber die Hardwareauswahl *brrrr*
-> Netzteil gegen ein 300W/330W Seasonic austauschen und 20Eu sparen
-> Gehäuse mit möglichst großen Lüftern auswählen ( möglichst 80er/92er/120er Lüfter. Diese schaufeln bei geringerer Umdrehungszahl die gleiche Luftmenge. Noiseblocker 92er@5V bzw. 120er@7Volt ist unhörbar und der Luftdurchsatz noch ausreichend)
Naja, eigentlich ist der Artikel absolut nichtssagend.
Der HTPC, der aufgebaut wurde ist alles andere als leise mit dem kleinen lüfter, alles andere als Effizient (ich sag nur Netzteil!!), und von preiswert kann bei 600-800€ eigentlich auch keine Rede sein. Das einzige, was dem Stichwort HTPC gerecht wird, ist das Gehäuse, und das ist überteuert für den Einsatzzweck.........
Sollte das vielleich ein negativ - Beispiel werden? Dann schreibt es bitte das nächste Mal auch dazu.
Genausowenig kann ich verstehen, warum als Betriebsystem nur (erschöpfend) auf das Windows Media Center eingegangen wurde, und nicht der leisteste Hinweis auf die anderen genausoguten bis besseren Media-Center-Softwarlösungen (unter Windows) bzw. Media-Center-Betriebssysteme eingegangen wird....
Ich muss sagen, bei Tomshardware wundert mich so ein schlechter Artikel eigentlich..
" ...Auch Full-HD Aufhahmen im Hintergrund während ich eine Blu-Ray ansehe ist überhaupt kein Thema. Win7 + MediaCenter + TMT machts möglich.[/citation]
Sorry wenn ich Nachfrage, was ist TMT?
mal ein konstruktiver vorschlag:
habe mir auch eine HTPC-kiste gebaut zum BR schauen und spielen:
Antec Fusion Remote
Be quiet PurePower 430W
Gigabyte GA-785GMT-USB3
AMD Athlon X4 630
Scythe Big Shuriken
2x2GB billig dinger
Sapphire HD5770 (noch etwas laut unter Last aber erträglich)
Lite-ON BD-ROM
1,5TB 5400 U/min (etwas lahm fürs betriebssystem, SSD-upgrade geplant)
PCIe-WLAN-Adapter von HP
2x Arctic Cooling 12cm mit PWM als Ersatz für die eingebauten
Pollenfilter-Zuschnitte als Staubfänger
Bin ganz zufrieden mit dem Ding, Lüftergeräusche lassen sich in den Griff kriegen und zum Spielen stören sie nicht. CPU-Temperatur ist völlig OK, die GPU hat da mehr zu kämpfen. Ist alles in allem ein vollwertiger PC...und mit der Fernbedienung und Software vom Gehäuse auch gut ohne Tastatur/Maus zu benutzen
Sorry wenn ich Nachfrage, was ist TMT?
Total Media Theatre von Arcsoft
Das Antec Fusion ist als Gehaeuse m.E. die deutlich bessere Wahl.
Darin "werkeln" regelbare 120 mm Luefter, die man mit einem Trick richtig leise bekommen kann:
statt an 12 V an 5V anschliessen und auf max. Drehzahl einstellen, dann ists nahezu unhoerbar und kuehlt immer noch sehr gut
Zudem das bereits angesprochene BeQuiet 300W Netzteil, und falls man Linux als OS in Erwaegung zieht (z.B. mit XBMC/MythTV/Gen2VDR o.ae.)
Von dem Bluray Laufwerk kann ich nur abraten. Sehr lautes unangenehmes Abspiel-Geräusch bei Bluray Filmen. Und das schärfst ist: Bei DVD ist es noch lauter!!!
LG kann ich empfehlen...
BTW: Wer die Kohle hat für ein absolutes Referenz HTPC Gehäuse (ab 350€ aufwärts) dem kann ich nur wärmstens die Gehäuse von OrigenAE empfehlen. Verarbeitungstechnisch wird man auf dem gesamten Markt nichts besseres finden...