Ganz schön große Klappe! Was aber passt in das Grandia GD07 von Silverstone wirklich rein und wo liegen die Grenzen für einen HTPC, der auch zum Spielen geeignet sein soll? Wir machen den Test und suchen im (Semi-) Passivbetrieb das maximal Machbare.
Sicher, das Silverstone Grandia GD07 mit der markanten Frontklappe ist eine Art Nischenlösung, denn es ist als Kompromiss aus flacher Bauweise und möglichst wenig Einschränkungen im Bezug auf die verbaubare Hardware gedacht. Aber gerade das macht es im Gegenzug interessant, denn man muss nicht kleckern, sondern darf auch mal ein wenig klotzen. Unser Ziel ist es, in jedem Fall unter 32 dB(A) bei absoluter Volllast zu bleiben, was für den Einsatz auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmer ein oft nachgefragtes Ziel ist. Das erreicht man nur mit passiv bzw. semipassiv gekühlten Komponenten, so dass wir diesen Gehäusetest gleich noch mit einer praktischen Umsetzung verbinden werden.
Zum Einsatz kommen in diesem Test ein Intel Core i3 2130, den wir etwas untervoltet haben und sehr leise und auch ein wenig ungewöhnlich mit dem NT 06 Evolution kühlen wollen, das passive Netzteil Nightjar 500 Watt Zero dBA, sowie zwei passive Radeon HD 7750 von HIS im Crossfire. Wir dürfen jetzt schon verraten, dass uns unser Vorhaben gelungen ist - jedoch wie gut und wo vielleicht auch Hürden auftauchten, das haben wir mit Absicht auf den nächsten Seiten versteckt. Immer nur Intro und Fazit zu lesen wäre ja auch langweilig.
- Einführung und Übersicht
- Verpackung und Lieferumfang
- Technische Daten und Features
- Bildergalerie und Material-Check
- Kühlsystem und Lüfter
- Leisetreter: Nightjar 500 Watt Zero dBA
- Netzteileinbau
- Laufwerkseinbau
- Mainboardeinbau
- CPU-Kühler und Lüfter
- Einbau der Grafiklösungen
- Lautstärke und Temperatur
- Fazit und Zusammenfassung
i5 2500k + Big shuriken
16Gb Ram
Asrock z68 Pro3-M
sapphire radeon 6870
superflower golden green pro 450W
..egal...trotzdem mal wieder ein interessant zu lesender artikel..danke
Eine kurze Stöberei bei den Jungs von Anandtech brachte die doch sehr ungewöhnliche Einbaulösung für die 2,5er Geräte, ich paste mal:
'Unfortunately the 2.5" drive mounting system leaves a lot to be desired. 2.5" drives are mounted side-by-side between the topmost optical drive and the top of the drive cage, and while there are holes in the top to help guide cabling, they're nowhere near enough. Clearance between the 2.5" drive and the 5.25" beneath it is so poor that the bog standard L-shaped SATA power lead won't actually fit; you'll need to essentially use either an extension or a molex-to-SATA adaptor. If there's one thing I feel like SilverStone really needs to go back and change, this is it. Kill the extra vertically-mounted 5.25" drive bays (since you're more liable to use them to stash cable) and put some proper 2.5" drive mounts in their place.'
Quelle:
http://www.anandtech.com/show/5796/silverstone-grandia-gd07-review-centering-and-serving-your-media/3
Auf dem Bild unter der zitierten Textstelle sieht man die beiden SATA-Anschlüsse, die direkt über dem optischen LW wohl in eine SSD münden.
Hier eine andere Perspektive:
http://images.anandtech.com/galleries/1918/Large%20%289%20of%2014%29.jpg
Allerdings muss ich sagen das es sehr wohl andere einbau möglichkeiten für SSDs gibt und zwar direkt übern BluRay-Laufwerk, so steht es auch im Online-Handbuch und auch andere Test-Seiten haben die SSds dort verbaut. Das Online-Handbuch (sollte ja genau das Gleiche sein wie gedruckt, ist super dort steht ALLES drin. wie man die HDDs richtig einbaut und wie rum wie lang die Graka sein darf etc.
Sry da wurde aus meiner sicht von eurer Seite doch ein wenig "gefuscht"
Ich schrieb im Artikel, dass es im mitgelieferten Handbuch nichts zu finden gibt. Und zudem auch, das wir es so aufbauen, wie geliefert. Bitte zeige mir doch mal, wie ich die SSD ans Nightjar anschließen kann, wenn man sie so bekloppt dorthin pappt. Ich habe es NICHT geschafft. Den Anandtech-Artikel kenne ich, aber ich hätte nicht vermutet, dass es am Ende sogar so gewollt ist. Es geht nämlich nicht ohne Zweitadapter. Da dieser aber nicht mitgeliefert wurde: siehe erster Satz.
Nichts Pfusch, sondern Mission Impossible.
Auf Seite 4 sieht man wo die 2,5" Laufwerke eingebaut werden solle und auf Seite 10 sieht man es sogar noch deutlicher ;-)
Und ich finde das Handbuch im vergleich zu anderen Herstellern richtig schön umfangeich.
Gut wenn natürlich nicht alles mitgeleifert wird ist es mist und man muss es Silverstone ankreiden.
So viel Hardware muss effizient gekühlt werden, darf aber im Wohnbereich keinen Krach machen. Hier hat der Hersteller extrem leise Lüfter verbaut, die keinerlei Geräuschbelästigung verursachen. Alle vorinstallierten Propeller säuseln mit 900 Umdrehungen bei 18 dB(A) unhörbar vor sich hin. Für die nötige Frischluft sorgen zwei 120 Millimeter große Lüfter im Gehäuseboden, sowie ein gleichgroßer im Seitenbereich. Optional lassen sich zwei weitere rückwärtig für die Abluft und ein weiterer an der Seite montieren.
Zu den Laufwerken,
11 Laufwerke sind möglich.
Neben der Bestückung mit High-End-Komponenten offenbart das Grandia-Gehäuse bei der Vielzahl der Laufwerksschächte seinen echten Server-Charakter. Allein vier große Laufwerksschächte (zwei horizontal, zwei vertikal) verbergen sich hinter der abschließbaren Aluminium-Kunststoff-Frontblende. Intern finden fünf 3,5 Zoll und zwei 2,5 Zoll große Festplatten einen guten Platz. Unterm Strich sind das elf Laufwerke, die in einem HTPC-Gehäuse untergebracht werden können.
Dann schauen wir mal!
Natürlich auch irgendwelche Brackets, der Pseudo-Slot ist ja in Normgröße
Ich weiß
Aber ein Infrarotthermometer kann man ruhig mal auf einen Gehäuselüfter richten.
Das gibt dann wenigstens einen Richtwert. Irgendwie hätte ich bei dem Ding bedenken,
dass sich der Innenraum zu sehr aufheizt.