Huawei P9 Lite: Der Einstieg in die Premium-Serie

Bei der Präsentation des P9 und des P9 Plus, den neuen Flaggschiffen, wollte Huawei der abgespeckten Version noch keinen Platz einräumen. Nun schiebt der Hersteller den Einstieg in die P9-Serie hinterher. Das Huawei P9 Lite lehnt sich optisch an den beiden großen Schwestern an und verfügt wie das P9 über ein 5,2 Zoll großes Full-HD-Display. Dahinter wird allerdings auf eine deutlich abgeschwächte Technik gesetzt.

Das beginnt bereits mit dem SoC, das anders als frühere Gerüchte nicht von Qualcomm, sondern aus eigenem Hause stammt. Vermutlich hat die Versionsnummer zur Verwechselung geführt, denn mit dem HiSilicon Kirin 650 wurde offenkundig ein eigener Prozessor für den Einsatz in Mittelklasse-Smartphones konzipiert. Es besteht aus acht Cortex-A53-Kernen, von denen jeweils vier mit 2,0 bzw. 1,7 GHz getaktet sind. Sie werden von einem drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt.

Knauserig zeigen sich die Chinesen wieder mal beim Speicher: Anstatt endlich auch im mittleren Preissegment auf einen 32 Gigabyte großen Datenspeicher zu setzen, muss sich der Nutzer nach wie vor mit 16 Gigabyte zufriedengeben - wobei das Volumen nicht zuletzt durch die Installation von Android 6.0 und der hauseigenen Oberfläche geschmälert wird.

Auch die Kamera kann mit den beiden anderen P9-Modellen nicht mithalten: Anstelle der zusammen mit Leica entwickelten Dual-Kamera wird ein gewöhnlicher 13-Megapixel-Sensor verbaut, die Frontkamera löst mit acht Megapixeln auf.

Das Smartphone wird als Single- und Dual-SIM-Version in den Farben Gold, Schwarz und Weiß angeboten und kann ab Anfang Mai für 299 Euro erworben werden.

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