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Intel bringt Ivy-Bridge-Prozessor ohne GPU

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 6 kommentare

Aktuell steckt in allen Ivy-Bridge-Prozessoren auch Intel-HD-GPU, auch wenn diese für Desktops bestimmt sind und dort standardmäßig mit einer separaten Grafikkarte gepaart werden und damit eigentlich kaum benötigt wird. Dies empfanden zumindest viele OEM-Partner des Chipherstellers so und wünschten sich eine CPU ohne GPU; ein Wunsch dem Intel nun entspricht.

Im dritten Quartal bringt der Hersteller den Core i5-3350P auf den Markt, der ausschließlich über vier CPU-Kerne verfügt, die im Basistakt mit einer Geschwindigkeit von 3,1 GHz arbeiten und diese auf bis zu 3,3 GHz erhöhen können. Mit eine L3-Cache von 6 MB und einem TDP von 69 W wird der Chip den Core i5-2580P ersetzen, der mit dem gleichen Aushangstakt arbeitet, diesen aber auf 3,4 GHz steigern konnte. Allerdings war dessen TDP mit 95 W deutlich höher.

Mit dem i5-3330 bringt der Hersteller zudem einen Prozessor auf den Markt, der sich nur wenig vom Core i5-3350P unterscheidet, jedoch eine Intel HD 2500 mitbringt. Außerdem ist die Taktfrequenz mit 3,0 GHz etwas niedriger – auch im Turbo-Modus, dort liegt sie bei 3,2 GHz. Das TDP liegt bei 77 W.

Beide Prozessoren werden zu einem Preis von 177 Dollar angeboten.

Kommentarbereich
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  • _1u21 , 16. August 2012 15:01
    Dann spricht nichts mehr für den Xeon E3-1220.
  • oshiyo@1346749408@guest , 16. August 2012 15:06
    hm... könnte mich dann auch mal dazu bewegen ein LGA1155 system zu kaufen! :) 
  • robberlin , 17. August 2012 08:03
    Irgendwann blickt bei den ganzen Prozessoren gar keiner mehr durch welcher Prozessor was integriert hat..... HD2500, HD3000, gar kein HD, i7 Dual Core, i7Quad Core, freier Multiplikator.....und und und....
    Das einzige was für jemanden wie mich der zwar Technik interessiert ist aber nicht immer auf dem neuesten Prozessor Stand ist verständlich ist: i3 ist der leistungsschwächste und i5 und i7 kommen danach....das andere ist in meinen Ohren alles laberrhabarber ^^
  • johannes_franke , 17. August 2012 09:31
    Blöd nur, dass damit mindestens ein essentielles vPro-Feature fällt: die KVM-Verbindung, die das Steuern des Systems durch einen Administrator aus der Ferne erlaubt, selbst wenn das Betriebssystem abgeschmiert ist oder BIOS-Optionen bearbeitet werden müssen. Das geht nur mit der On-Chip-Grafik :( 
  • Krampflacher , 17. August 2012 11:02
    @johannes_franke: Hast du mehr Informationen dazu? Das wusste ich gar nicht und hört sich für mich interessant an.
  • johannes_franke , 20. August 2012 16:18
    Ist es ja auch, Intel hat nur bisher irgendwie verdammt schlecht dafür geworben.
    Schau mal hier:
    http://www.intel.com/content/www/us/en/processors/vpro/core-processors-with-vpro-technology.html

    Fernwartbarkeit als Bestandteil von Prozessor und Chipset (incl. LAN, WLAN, WAN, Video) - das ist genial! Für sowas mussten Firmen bisher viel Geld extra ausgeben, vor allem, wenn es um die Kontrolle außerhalb des Betriebssystems geht (Stromzufuhr, BIOS). Da ging bislang kein Weg an teuren Steckkarten vorbei - und Notebooks waren damit natürlich ganz außen vor.
    Zwar gibt es das mit vPro nicht ganz umsonst, schließlich muss man mindestens einen Core i5 und ein relativ teures Board (mit Q77 Express Chipset) anschaffen. Dafür bekommt man aber eben nicht "nur" Fernwartung, sondern auch Diebstahlschutz, Plattenverschlüsselung, Image Recovery und einiges mehr. Für Firmen und PC-Dienstleister einfach super!
    Einziger Nachteil beim KVM-Remotezugriff: geht eben nur über die Prozessorgrafik, nicht mit einer gesteckten Grafikkarte!

    Leider zeigen Entwicklungen wie der hier besprochene Chip, dass Intel die vPro-Plattform selbst nicht immer für ein sinnvolles Feature hält - schade!
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