iPhone: Patentklage gegen Apple und AT&T
Ausgerechnet mit Visual Voicemail, einer der pfiffigsten iPhone-Funktionen, sollen Apple und AT&T Patente verletzt haben. Die beiden Firmen sollen 360 Millionen US-Dollar zahlen.
Der iPhone-Hype ebbt auch in den USA langsam ab, der Ärger um das Apple-Handy jedoch nicht. Nun entspinnt sich ein Patentstreit um eine der Funktionen, durch die sich das iPhone von der Handy-Konkurrenz klar abhebt: Mit Visual Voicemail sollen unter anderem Apple und AT&T gegen Patente des Unternehmens Klausner Technologies verstoßen haben. Die Möglichkeit, einzelne Nachrichten des Anrufbeantworters vor dem Abhören gezielt auszuwählen, sind durch die US-Patenten 5,572,576 und 5,283,818 geschützt, wie Businesswire berichtet.
Auch gegen eBay wurde Klage erhoben, da die im Patent 5,572,576 beschriebenen Techniken auch beim VoIP-Anrufbeantworter der eBay-Tochter Skype zum Einsatz kommen sollen. Gleiches gilt für die US-Telekommunikations-Konzerne Comcast und Cablevision.
Klausner Technologies ist auf die Verwaltung von Patenten spezialisiert und insbesondere auf die Aufdeckung möglicher Verstöße und anschließender Klagen. Von Apple und AT&T werden nun 360 Millionen US-Dollar Schadensersatz, von eBay, Comcast und Cablevision 300 Millionen Dollar verlangt.
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"[..]Verwaltung von Patenten[..]"
Nett gesagt, das klingt wieder wieder nach so einem Patent-Troll...
Gabs ja schon häufiger in den USA, zum Glück haben wir hier keine Softwarepatente (hoffen wir mal das das auch so bleibt)