Fazit: Fortschrittliches Konzept mit hohem In-Faktor
Kein Hersteller hat bisher ein vergleichbares Konzept zur Marktreife entwickelt und in eine so attraktive Hülle verpackt: Das iPhone vereint die Funktionen eines multimedialen Taschencomputers mit denen eines Telefons. Dabei überzeugt vor allem das sehr gute Display mit hohem Kontrast, frischen Farben und homogener Ausleuchtung, welches eine Auflösung von 480x320 Bildpunkten bietet. Sämtliche Eingaben erfolgen per Touchscreen, wobei im Bedarfsfall eine virtuelle Tastatur – beispielsweise bei der Eingabe einer Internet-Adresse - eingeblendet wird. Selbstverständlich sind Abstriche bei der Genauigkeit der Eingabe zu machen, da eine nahezu vollwertige QWERTZ-Tastatur auf wenigen Zentimetern eingeblendet wird. Einzigartig ist die Zoom-Funktion gelöst, die durch die Bewegung von zwei Fingern aktiviert wird.
Gerade beim Thema Bedienergonomie und Logik ist Apple sämtlicher Konkurrenz (Sony und Nokia) weit voraus. So können innerhalb vieler Anwendungen - die Seiten ähnlich wie bei einem Buch - „durchgeblättert“ werden. In Abhängigkeit davon, wie das iPhone gehalten wird – ob horizontal oder vertikal – werden die Bildinhalte eingepasst. Selbst dem Technik-Laien sollte es möglich sein, ohne Handbuch und lange Übung mit der Bedienung in Kürze klarzukommen.
Gestalterisch fügt sich das iPhone nahtlos in die Palette anderer Apple-Produkte (MacBook, iPod, Mac Mini) ein, wobei die Farbgebung der Dockingstation treffender gestaltet sein könnte. So stellt sich dem ästhetisch veranlagten Kunden schnell die Frage, warum denn das iPhone nicht gänzlich in schwarz ausgeführt ist und die Dockingstation unbedingt weiß sein muss.
Aber es gibt auch Schwächen. So bemerkten zahlreiche Probanden in der Redaktion, dass das sehr glatte Aluminium-Gehäuse dafür sorgen kann, dass der teure Mini-Computer schnell aus der Hand rutscht. Hier besteht eindeutig ein Zielkonflikt. Die Akkulaufzeit hängt stark vom Profil des Nutzers ab: Videos und Filme, die über WLAN abgespielt werden, belasten die Batterie sehr stark. Wird das iPhone dagegen nur als Telefon und Organizer genutzt, sind Akkulaufzeiten von mindestens 7 Tagen zu erwarten. Eine häufige Nutzung der Multimedia-Fähigkeiten verlangt nach einer täglichen Akkuladung. Und da sind wir beim Thema Kosten: Ein Ersatz-Akku kostet bei Apple voraussichtlich 100 Euro, da er vom Kunden nicht selbst vorgenommen werden kann. Für einen von WLAN-Hotspots unabhängigen Internet-Zugang wäre UMTS wünschenswert.
Der Erfolg von Apple basiert auf der Kombination von geschickt ausgewählter und hübsch verpackter Hardware mit kostenpflichtigen Services (iTunes). Einen Preisverfall, dem die Produkte der Konkurrenz unterliegen, gibt es fast nicht. Da stellt sich nur noch die Frage, wie lange dieser Nischen-Status aufrechterhalten werden kann. Apple schnürt mit seinen Produkten Pakete, die verstärkt bei der zahlungskräftigeren Kundschaft ankommen. Das iPhone ist chic und hipp zugleich und führt dem Kunden auf intuitive Weise vor, wie Konvergenz funktioniert. Das war eine Lektion für Konkurrenten wie Nokia N95, Palm Treo 750, Blackberry 8800 und LG Prada.
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S. 3

"Zahlreiche Internet-Seiten arbeiten mit Java- und Flash-Erweiterungen, die für das iPhone kein Problem darstellen."
Habt ihr etwa das erste iPhone weltweit bekommen das Flash kann??
S. 6
"Hilfreich für unterwegs ist die Landkarten-Darstellung von Google Earth. Dazu ist allerdings eine bestehende WLAN-Verbindung notwendig.."
Wieso ist eine WLAN-Anbindung zwingend notwendig oder würde es ohne WLAN nur sehr lange dauern?
S. 4
"Da das iPhone keine MPEG-2-kofierten" kofiert
Der Hype um das IPhone ist meiner Meinung nach ein wenig arg übertrieben. Besonders im Hinblick auf ihren Test, fallen einige Schwächen ins Gewicht, weshalb ich auch das Fazit nicht verstehe. Entscheidend für das IPhone ist die Bedienung und die komplette Verpackung. Intuitive Bedienung lockt an, man siehe den Nintendo DS. Allerdings verstehe ich immer noch nicht die wirklichen Neuerungen. WLan gab es schon vor Jahren in viele PDA's. MP3´s kann fast jedes Handy abspielen. Navigation ist auch seit Jahren bereits möglich. Frage: Wo sind die Neuerungen? Tochscreen? In der Form im IPhone meiner Ansicht nach eher ein Funfaktor, jedoch (siehe virtuelle Tastatur) nicht besonders praktisch.
Auf dem Bild soll es 4 Geräte ersetzen, wobei die Kamerafunktion eher mau zu sein scheint und ein N95 bereits alle diese Funktionen besitzt und zusätlich Office-Tools bietet.
Das IPhone ist sicherlich ein besonders guter Medienplayer mit Handyfunktion mit herausragendem Display, jedoch rein technisch nichts neues.
Mein Fazit: Alte Funktion gebündelt in einem neuen Design
Mir kommt das iPhone im Moment eher wie ein Prototyp vor. Ich glaube, dass der Touchscreen wirklich fantastisch ist. Das iPhone ist dem Nokia N95 in fast allen Belangen eigentlich unterlegen - außer Touchscreen und vielleicht die Bedienung. Das iPhone ist keine so gute Kamera, hat kein GPS, das Zeug mit den Klingeltönen, kein UMTS, keine MMS, kein Handy-Modem für EDGE etc. Doch ich glaube das Multitouch-Konzept und OS X auf dem Handy werden das wesentlich wichtigere sein, wenn man sich die Handy-Entwicklung der nächsten Jahre überlegt.
Denn: Was hat denn dafür gesorgt, dass PCs heute in großem Maßstab genutzt werden? Die grafische Oberfläche von Windows, die von Mac OS geklaut ist, welche wiederum aus dem XEROX-PARC-Labor geklaut ist.
Uuuhmmm
Der Artikel ist zwar schon alt...
Ich hab ihn auch nichtmal gelesen denn:
In der ersten Zeile steht bereits bullshit.
"Ein Alleinstellungsmerkmal des iPhone ist die flüssige Wiedergabe von MPEG-4-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde"
Ich guckte auf meinem PDA bereits zu Zeiten von WM2003 mittels TCPMP und 1GB Speicherkarte (Heute CorePlayer) Kinofilme.
FAZIT :
Apple's Iphone ist nur ein Design-Hype.
Mein HTC TyTn (mit WM2006) kann alles was das I-Phone kann und noch VIEL MEHR.
Nur ein einziges Beispiel sei hier genannt: HSDPA
Ich gehöhre zu den größten Skeptikern des Iphone, ich habe Datenblätter verglichen, alle Tests gelesen und sonst was gemacht. Aber bei einem siegt das iPhone immer:
Bei der Intuivität, dem Bedienkonzept als Touch-Handy und den Multimediafunktionen.
Mal im ernst ... was habe ich bei all den anderen Handys davon, dass sie auf dem Datenblatt mehr können? Nix. Zukunftssicherheit ist bei einem Zweijahresmarkt uninteressant.
Was bleibt, ist - und hier möchte ich einen Connect-Testbericht zitieren - ein "faszinierendes Stück Technik".
Es ist strittig, ja. Tarifmodell ist Bullshit, das "handy" ist im Vergleich schlecht, ja ... aber was ist mit dem "Telefon mit Touch-Screen"? Da macht kein anderes Telefon dem iPhone etwas vor. Und ich habe mittlerweile alle durch, LG Viewty, Qbowl, LG KS 20, Pseudo-Touch SE 850i, HTC xx udn wie sie nicht alle heißen.
Ein - eigentlicher iPhone Gegner wegen Tarif und fehlender Funktionen - mittlerweile überzeugter iPhone'ler.
Datenblatt und Theorie ist bei weitem nicht alles.
Viele Grüße,
Feuergeist
dem kann ich nur beipflichten.
"Mein Handy hat mehr Funktionen" ist eigentlich kein nachvollziehbares Qualitätsmerkmal und doch schien das jahrelang die Hersteller anzutreiben ihre undurchdachten Produkte auf den Markt zu werfen...
Was nutzt mir HSDPA und was es nicht alles gibt, wenn das mobile Internet nicht mehr ist als ein feuchter Traum? Zeigt mir bitte ein anderes mobiles gerät mit Telefonfunktion das so selbstverständlich und problemlos auf einem wirklich gut lesbaren Bildschirm ein Surferlebnis umsetzt?...
Ich habe auch einige Geräte durch bis zuletzt dem VPA Compact II was der krönende Abschluß dieser jahrelangen Verirrung war. Mein iphone macht seit Januar ultramobiles Computing wahr und mich zufrieden...
SMS per Outlook via iPhone????
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Hallo
Via Outlook kann man SMS per PC verschicken
Nun meine frage an Euch:
Wie komme ich zu den benötigten iPhone-MODEM-Info's ??
Kann mir da jemand helfen?
Vielen Dank