Apple verkauft deutlich mehr iPhones als von AT&T gemeldet
270.000 iPhones wurden laut Apple in den ersten 30 Stunden nach Marktstart verkauft – fast doppelt so viele Geräte, als AT&T angibt.
Apple zieht einen Schlußstrich unter die Spekulationen, das iPhone würde sich schlechter verkaufen als geplant: Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer sprach anläßlich der Bekanntgabe der Apple-Quartalszahlen von 270 000 Exemplaren, die nach nur 30 Stunden über die Ladentheken gingen. Laut AT&T wurden in den ersten beiden Verkaufstagen lediglich 146 000 iPhones aktiviert (siehe THG-Meldung "iPhone verkauft sich schlechter als geplant".
Die unterschiedlichen Angaben erklären sich Marktbeobachter dadurch, dass viele Fans zwar zwar sofort zugegriffen haben, ihre iPhones jedoch erst einige Tage später zum ersten mal nutzten und bei AT&T aktivierten.
Im Apple-Online-Store eingegangene Bestellungen sind in den Verkaufszahlen noch gar nicht berücksichtigt. Unterschiedliche Marktzahlen sollen unter anderem auch deshalb zu Stande gekommen sein, weil Apple an AT&T verschickte, aber noch nicht aktivierte Geräte ebenfalls verkauft verbucht.
Im Übrigen kann Apple dem Zahlen-Hick-Hack um das iPhone ohnehin gelassen entgegen sehen: Im nun ablaufenden dritten Quartal 2007 verkaufte der Hersteller mit 1,7 Millionen Macs so viel wie nie zuvor und verdoppelte seinen Gewinn knapp. Auch iPods verkaufen sich wie geschnitten Brot: über 9,8 Millionen der MP3-Player wurden abgesetzt – ebenfalls 21 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2006. "Wir sind begeistert, den höchsten Umsatz und Gewinn eines Juni-Quartals der Apple-Geschichte melden zu können" jubelt Apple-CEO Steve Jobs, und: "Wir haben noch einige neue, gute Produkte in der Pipeline".
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